Debakel: Lausitzer Füchse gehen in Landshut 0:10 unter
Carroll gerät beim Schlusslicht weiter unter Druck
Trostlos und hilflos: Nur zwei Tage nach dem umjubelten 3:2-Heimsieg im Penaltyschießen gegen den ETC Crimmitschau erlebten die Lausitzer Füchse gestern Abend den vorläufigen Tiefpunkt in der 2. Eishockey-Bundesliga.
Das blamable 0:10 bei den Landshut Cannibals ist die höchste Niederlage in der laufenden Saison. Für den unter Druck stehenden Trainer Fred Carroll dürfte die Luft noch dünner werden. Immerhin hatte Füchse-Geschäftsführer René Reinert am Freitag nach dem Sieg gegen Crimmitschau zwar ein Ultimatum an die Adresse des Kanadiers dementiert, aber weitere Erfolge in den nächsten Spielen unmissverständlich als Basis für die Fortsetzung der Zusammenarbeit genannt. Doch Weißwasser steht vor schweren Aufgaben. Morgen um 19.30 Uhr gastiert mit Bremerhaven der Zweite im Fuchsbau. Am Freitag geht es ebenfalls zu Hause gegen Bietigheim.
Vor 2175 Zuschauern präsentierten sich die Lausitzer taktisch und nervlich in einem katastrophalen Zustand. Insgesamt sechs Gegentreffer fielen bei Spielerunterzahl. Bereits im ersten Drittel kassierte Weißwasser vier Tore. Es keimte beim Stand von 0:2 kurz Hoffnung auf, als der Landshuter Zdislaw Zareba eine Spieldauer- Disziplinarstrafe erhielt und den Füchsen eine fünfminütige Überzahl bescherte. Aber nur kurze Zeit später musste Matt Hubbauer auf die Strafbank und hob damit die numerische Überlegenheit auf. Die Entscheidung fiel durch einen Doppelschlag vor der ersten Drittelpause. Nach dem vierten Treffer der Canibals war die Partie gelaufen. Torhüter Nolan McDonald verließ entnervt und mit einer Leistenzerrung das Eis.
(Eig. Ber./mzi/noc)
Carroll gerät beim Schlusslicht weiter unter Druck
Trostlos und hilflos: Nur zwei Tage nach dem umjubelten 3:2-Heimsieg im Penaltyschießen gegen den ETC Crimmitschau erlebten die Lausitzer Füchse gestern Abend den vorläufigen Tiefpunkt in der 2. Eishockey-Bundesliga.
Das blamable 0:10 bei den Landshut Cannibals ist die höchste Niederlage in der laufenden Saison. Für den unter Druck stehenden Trainer Fred Carroll dürfte die Luft noch dünner werden. Immerhin hatte Füchse-Geschäftsführer René Reinert am Freitag nach dem Sieg gegen Crimmitschau zwar ein Ultimatum an die Adresse des Kanadiers dementiert, aber weitere Erfolge in den nächsten Spielen unmissverständlich als Basis für die Fortsetzung der Zusammenarbeit genannt. Doch Weißwasser steht vor schweren Aufgaben. Morgen um 19.30 Uhr gastiert mit Bremerhaven der Zweite im Fuchsbau. Am Freitag geht es ebenfalls zu Hause gegen Bietigheim.
Vor 2175 Zuschauern präsentierten sich die Lausitzer taktisch und nervlich in einem katastrophalen Zustand. Insgesamt sechs Gegentreffer fielen bei Spielerunterzahl. Bereits im ersten Drittel kassierte Weißwasser vier Tore. Es keimte beim Stand von 0:2 kurz Hoffnung auf, als der Landshuter Zdislaw Zareba eine Spieldauer- Disziplinarstrafe erhielt und den Füchsen eine fünfminütige Überzahl bescherte. Aber nur kurze Zeit später musste Matt Hubbauer auf die Strafbank und hob damit die numerische Überlegenheit auf. Die Entscheidung fiel durch einen Doppelschlag vor der ersten Drittelpause. Nach dem vierten Treffer der Canibals war die Partie gelaufen. Torhüter Nolan McDonald verließ entnervt und mit einer Leistenzerrung das Eis.
(Eig. Ber./mzi/noc)
Landshut Cannibals – Lausitzer Füchse 10:0 (4:0, 4:0, 2:0)
Tore: 1:0 Geipel (5.), 2:0 Hundhammer (7.), 3:0 Guidarelli (20.), 4:0 Popp (20.), 5:0 Prommersberger (22.), 6:0 Hagelberg (26.), 7:0 Daschner (36.), 8:0 St. Croix (37.), 9:0 Brandl (51.), 10:0 Guidarelli (55.); Schiedsrichter: Seckler (Geretsried); Zuschauer: 2175; Strafminuten: 6 + 5 + Spieldauerdisz. (Zareba) / 20.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 20.11.2006