"Herzlichen Dank an die Mannschaft und die Fans. Sie haben heute gezeigt, dass sie hinter mir stehen", war Füchse-Coach Fred Carroll nach dem 3:2-Heimsieg nach Penaltyschießen gegen den ETC Crimmitschau angetan. Zwei Tage und 10 Gegentore später klang der EHC-Trainer schon wieder ganz anders: "Nach diesem Auftritt bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Spieler noch zu mir halten." Mit 0:10 gingen die Weißwasseraner am Sonntag beim EV Landshut unter. Nichts, gar nichts funktionierte.
Von einer überzeugenden Leistung waren die Lausitzer allerdings auch beim Sieg im Sachsenderby weit entfernt. Zumindest Laufbereitschaft und Einsatzwillen stimmten. Deshalb konnte der 0:2-Rückstand nach 40 Minuten durch ein besseres drittes Drittel noch ausgeglichen werden. Der Druck, der auf Mannschaft und Trainer lastete, war dennoch deutlich spürbar. So schaute der Coach beim Penaltyschießen nicht nach den Schützen, sondern verfolgte das Geschehen mit Blick auf den Boden nur akustisch.
Selbst der Sieg gegen Crimmitschau verhalf Carroll nicht zu einem Lächeln. "Jeder kennt die Gesetze der Branche. In den nächsten Spielen muss ein Aufwärtstrend sichtbar werden. Wir brauchen den Erfolg - am liebsten mit Fred Carroll", wiegelte Geschäftsführer René Reinert Fragen nach einem Ultimatum für den kanadischen Eishockeylehrer ab.
Durch die Blamage in Landshut dürfte der Stuhl des Coaches kaum stabiler geworden sein. Und die nächsten Brocken warten: Heute 19.30 Uhr empfangen die Lausitzer den Zweiten Bremerhaven am Freitag gastiert der SC Bietigheim-Bissingen (6.) im Fuchsbau, am Sonntag steht die Fahrt zum Schwenninger ERC (7.) an. Zeit, das Desaster vom Sonntag auszuwerten, bleibt nicht.
Derweil ist das "Torwart-Planspiel" des Coaches hinfällig. Eigentlich sollte Stammkeeper Nolan McDonald in Landshut spielen und Martin Niemz heute eine Chance bekommen. Niemz rückte aber schon nach dem ersten Drittel beim EVL zwischen die Pfosten und kassierte in 40 Minuten sechs Gegentore. Deshalb spielt heute wieder Nolan McDonald.
Von einer überzeugenden Leistung waren die Lausitzer allerdings auch beim Sieg im Sachsenderby weit entfernt. Zumindest Laufbereitschaft und Einsatzwillen stimmten. Deshalb konnte der 0:2-Rückstand nach 40 Minuten durch ein besseres drittes Drittel noch ausgeglichen werden. Der Druck, der auf Mannschaft und Trainer lastete, war dennoch deutlich spürbar. So schaute der Coach beim Penaltyschießen nicht nach den Schützen, sondern verfolgte das Geschehen mit Blick auf den Boden nur akustisch.
Selbst der Sieg gegen Crimmitschau verhalf Carroll nicht zu einem Lächeln. "Jeder kennt die Gesetze der Branche. In den nächsten Spielen muss ein Aufwärtstrend sichtbar werden. Wir brauchen den Erfolg - am liebsten mit Fred Carroll", wiegelte Geschäftsführer René Reinert Fragen nach einem Ultimatum für den kanadischen Eishockeylehrer ab.
Durch die Blamage in Landshut dürfte der Stuhl des Coaches kaum stabiler geworden sein. Und die nächsten Brocken warten: Heute 19.30 Uhr empfangen die Lausitzer den Zweiten Bremerhaven am Freitag gastiert der SC Bietigheim-Bissingen (6.) im Fuchsbau, am Sonntag steht die Fahrt zum Schwenninger ERC (7.) an. Zeit, das Desaster vom Sonntag auszuwerten, bleibt nicht.
Derweil ist das "Torwart-Planspiel" des Coaches hinfällig. Eigentlich sollte Stammkeeper Nolan McDonald in Landshut spielen und Martin Niemz heute eine Chance bekommen. Niemz rückte aber schon nach dem ersten Drittel beim EVL zwischen die Pfosten und kassierte in 40 Minuten sechs Gegentore. Deshalb spielt heute wieder Nolan McDonald.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 21.11.2006