Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Lausitzer Füchse wollen nichts anbrennen lassen
23.11.2006 | 23:15 Uhr von
Gespräch. Beim Fanforum waren sich der Eissport Weißwasser und seine Anhänger einig – es soll wieder Ruhe einkehren.
Beim Sachsenderby in Weißwasser gegen Crimmitschau machten einzelne Füchse-Fans ihrem Unmut Luft: „Ihr wollt uns den Mund verbieten, doch da denkt ihr verkehrt. Denn ohne Fans ist kein Verein was wert.“ Hintergrund ist, dass Weißwasseraner Fans zuvor in Crimmitschau nicht nur durch Prügeleien nach dem Spiel, sondern auch durch Plakate auffielen, die sich gegen die Gastgeber richteten.

Gute Stimmung beim Fanforum. Foto: G. Schulze
Am Wochenende hat der Sicherheitsdienst deshalb die Kontrollen bei Choreografien oder Transparenten verstärkt, was bei manchen Vorwürfe gegen die „Zensur“ laut werden ließ – nicht so bei den Fans, die am Dienstag zum Fanforum gekommen waren, zu dem die Füchse kurzfristig eingeladen hatten. „Gerade nach der angeheizten Situation und den Vorkommnissen der ersten Auswärtsbegegnung vor vier Wochen wollten wir natürlich hier in Weißwasser nichts anbrennen lassen“, verteidigte der Sicherheitsbeauftragte und Pressesprecher der Lausitzer Füchse, Andreas Friebel, die Maßnahmen des Vereins.

Unverblümt machte dabei der Profiverein seine Position klar, dass provozierende Plakate sowie selbst gefertigte Pullover mit der aufgedruckten Aufschrift „Alle Crimmitschauer sind Bastarde“ nicht zeitgemäß sind und wegen des angekratzten Image nicht dienlich sind.

Nicht immer diszipliniert

Schnell waren sich Verein und Fans einig, dass dies der Vergangenheit angehören soll. Denn bei den bevorstehenden Derbys im kommenden Jahr zeigen sich die Lausitzer Füchse gesprächsbereit und wollen mit den Fans gemeinsame Sache machen. Das betrifft die Fandisziplin, die ebenfalls Thema war. Hierzu sagte Sicherheitschef Peter Pelk, dass bei den vergangenen Spielen sehr oft Handlungsbedarf für seine Mannen bestand. Auch mit Zivilcourage sollte es künftig wieder anders werden im Fuchsbau.

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 24.11.2006
842 mal gelesen
 
1 | Arni | 24.11.2006 @ 11:12
Pelk?, ist der immernoch für de "Sicherheit" verantwortlich?. Was ist eigentlich mit der Zivilklage von dem Fan der von seinen "Mannen" zusammengschlagen wurde?. Versucht man das in der GmbH Tot zu schweigen?.
2 | Rocco Roletti | 24.11.2006 @ 12:20
Sächsische Zeitung ohne Worte...
3 | Taubentreter | 24.11.2006 @ 13:31
Da wird sich NIE was ändern....Ihr wisst doch "Ein Krähe hackt der anderen kein Auge aus"....wirklich super...
4 | Drahtknecht | 25.11.2006 @ 12:06
Die GmbH sollte den Sicherheitsdienst wechseln. Wenn ich an den Tag Der Sachsen denke und was da ablief wird jetzt noch mein Puls schneller.
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