Neuer Stürmer soll gegen Weiden debütieren
Zur schnellen Truppe gehört Ralph Bader. Gestern Nachmittag verpflichtete der Geschäftsführer des SC Riessersee Benjamin Hecker, mit dem er am Montagabend zum ersten Mal seit Monaten telefoniert hatte. Wenige Minuten nach dem Gespräch suchte Bader den Kontakt zu Heckers Anwalt, der den Stürmer im Rechtsstreit mit dessen Arbeitgeber Lausitzer Füchse vertrat. Der machte Druck auf den Eishockey-Zweitligisten, der Hecker gestern gegen 15 Uhr aus seinen Vertrag entließ. Damit war der Weg frei für den Wechsel nach Garmisch-Partenkirchen. „Wir sind uns schnell einig geworden”, sagt Bader.
Nur weil Hecker in Weißwasser eine Abfindung erhält, ließ er sich für die Riesserseer finanzieren. „Er ist für uns eher ein günstiger Spieler”, räumt Bader ein. Hecker steht auf der SCR-Gehaltsliste und belastet den Etat. Alleingesellschafter Günther Hertel wird erst Geld zuschießen, sollte die Gefahr bestehen, dass der Haushalt ins Minus abdriftet. Heute trifft der gebürtige Berliner, der über DEL-Erfahrung bei den Capitals, Kassel Huskies und den Hannover Scorpions verfügt, in Garmisch-Partenkirchen ein und soll am Abendtraining teilnehmen. Bader hofft, dass bis Freitag alle Formalitäten mit der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) geklärt sein werden, damit Hecker gegen den 1. EV Weiden sein Debüt für Riessersee geben kann. „Wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, dann ist er für uns mit Sicherheit eine Verstärkung.”
Die Verpflichtung des Stürmers kam auf Betreiben von Trainer Andreas Brockmann zustande. Brockmann hatte schon vor Saisonbeginn ein Auge auf den 1,91 Meter großen Torjäger geworfen gehabt. Ein Transfer ließ sich damals allerdings nicht realisieren, „weil wir”, so Bader, „seine finanziellen Forderungen nicht in der Lage waren, zu erfüllen und weil er unbedingt in der 2. Liga spielen wollte”.
Nachdem der 26-Jährige, der vor dieser Saison vom EC Bad Tölz in die Lausitz gewechselt war, bei den Füchsen in Ungnade gefallen war, hielt er sich bei Fass Berlin (Regionalliga Nord) fit. Vor drei Wochen erinnerte er sich an das Bemühen von Brockmann, ihn zum SC Riessersee zu lotsen. Er brachte sich erneut ins Gespräch erfolgreich, wie sich gestern herausstellte.
Quelle: GAP Tagblatt von PETER REINBOLD gefunden auf www.scr.de
1 | Paule | 24.11.2006 @ 06:36
... Ja ja wieder ein Kapitel der finanziellen und sportlichen Fehlplanung unserer GmbH... schon erstaunlich, wieviel man für Eiskunstlaufen verdient!
2 | Odin | 24.11.2006 @ 06:47
Die Abfindung sollten jene zahlen, die es verbogt haben.......
3 | Taubentreter | 24.11.2006 @ 09:26
Ne Abfindung ? Mir platzt gleich der A****....ne Strafe sollte der herr bezahlen....viel Spass in Garmisch
Da fällt mir nix mehr ein....
4 | Senator | 24.11.2006 @ 17:00
Moooment: Er könnte auch in aller Ruhe seinen Vertrag aussitzen. Eine Teilabfindung (zb. die Hälfte des ausstehenden Gehälter) ist üblich, und hilft dem "abgebenden" Verein.
Würden wir alle wahrscheinlich auch so handhaben.
5 | Taubentreter | 24.11.2006 @ 17:27
Trotzdem....für soviel "Unlust" auch noch belohnen....
Is ja nich das erste Mal das Hr.Hecker wegen "Nichtwollen" den Verein wechselt(Tölz). Oder irre ich da?
6 | Senator | 24.11.2006 @ 22:13
Ok, Taube. Das weiß ich nun nicht. Sicher ist das etwas fade alles. Aber letztlich verschenkt keiner Geld. Fraglich wird es nur, wenn am Wechsel verdient wird, Unlust sich lohnt (eventuell:Abfindung+ Unterschriftbonus+ neues Gehalt...). Aber so wird es hoffentlich nicht sein.
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Zur schnellen Truppe gehört Ralph Bader. Gestern Nachmittag verpflichtete der Geschäftsführer des SC Riessersee Benjamin Hecker, mit dem er am Montagabend zum ersten Mal seit Monaten telefoniert hatte. Wenige Minuten nach dem Gespräch suchte Bader den Kontakt zu Heckers Anwalt, der den Stürmer im Rechtsstreit mit dessen Arbeitgeber Lausitzer Füchse vertrat. Der machte Druck auf den Eishockey-Zweitligisten, der Hecker gestern gegen 15 Uhr aus seinen Vertrag entließ. Damit war der Weg frei für den Wechsel nach Garmisch-Partenkirchen. „Wir sind uns schnell einig geworden”, sagt Bader.
Nur weil Hecker in Weißwasser eine Abfindung erhält, ließ er sich für die Riesserseer finanzieren. „Er ist für uns eher ein günstiger Spieler”, räumt Bader ein. Hecker steht auf der SCR-Gehaltsliste und belastet den Etat. Alleingesellschafter Günther Hertel wird erst Geld zuschießen, sollte die Gefahr bestehen, dass der Haushalt ins Minus abdriftet. Heute trifft der gebürtige Berliner, der über DEL-Erfahrung bei den Capitals, Kassel Huskies und den Hannover Scorpions verfügt, in Garmisch-Partenkirchen ein und soll am Abendtraining teilnehmen. Bader hofft, dass bis Freitag alle Formalitäten mit der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) geklärt sein werden, damit Hecker gegen den 1. EV Weiden sein Debüt für Riessersee geben kann. „Wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, dann ist er für uns mit Sicherheit eine Verstärkung.”
Die Verpflichtung des Stürmers kam auf Betreiben von Trainer Andreas Brockmann zustande. Brockmann hatte schon vor Saisonbeginn ein Auge auf den 1,91 Meter großen Torjäger geworfen gehabt. Ein Transfer ließ sich damals allerdings nicht realisieren, „weil wir”, so Bader, „seine finanziellen Forderungen nicht in der Lage waren, zu erfüllen und weil er unbedingt in der 2. Liga spielen wollte”.
Nachdem der 26-Jährige, der vor dieser Saison vom EC Bad Tölz in die Lausitz gewechselt war, bei den Füchsen in Ungnade gefallen war, hielt er sich bei Fass Berlin (Regionalliga Nord) fit. Vor drei Wochen erinnerte er sich an das Bemühen von Brockmann, ihn zum SC Riessersee zu lotsen. Er brachte sich erneut ins Gespräch erfolgreich, wie sich gestern herausstellte.
Quelle: GAP Tagblatt von PETER REINBOLD gefunden auf www.scr.de