Im neuen James Bond Abenteuer „Casino Royale“ setzt der smarte britische Geheimagent alles auf eine Karte und gewinnt 115 Millionen Dollar. Einen ebenso harten Job muss der neue Trainer der Lausitzer Füchse, Thomas Popiesch, antreten. Der kleine aber feine Unterschied besteht darin, dass der gebürtige Ostberliner „nur“ die Mission „Klassenerhalt“ mit Erfolg bestreiten soll.
Pünktlich zum Faschingsstart am 11.11. setzten sich die Verantwortlichen der Lausitzer Füchse ihre Narrenkappen auf und intonierten inbrünstig ihr neues Karnevalsmotto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“, frei nach Konrad Adenauer. Vor der Saison wurde dem Füchse-Coach Fred Carroll Zeit bis Dezember eingeräumt, um ein Team aufzubauen, welches den Klassenerhalt erreichen kann. Auf einer Pressekonferenz vor Saisonbeginn, am 11.Juli, erklärte Füchse-Geschäftsführer René Reinert sogar, dass man auch den Weg in die Oberliga antreten würde, solange der finanzielle Konsolidierungskurs eingehalten werden müsste. Dies alles scheint nun vergessen zu sein, denn Mitte November bekam Fred Carroll die Pistole auf die Brust gesetzt: entweder ist in fünf Spielen ein Aufwärtstrend zu erkennen oder er muss gehen. Nach der 0:10 Niederlage in Landshut, dem zweiten Spiel des Ultimatums, durfte der Kanadier seine Koffer packen...
Thomas Popiesch muss nun versuchen, mit dem vorhandenen Spielermaterial eine schlagkräftige Truppe für die „Play Downs“ aufzubauen. Alle Fans der Lausitzer Füchse drücken ihm dazu kräftig ihre Daumen, haben aber immer im Hinterkopf, dass schon einige Trainer an den Weißwasseraner Eigenheiten gescheitert sind.
Quelle: Wochenkurier Printausgabe vom 29.11.2006
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Pünktlich zum Faschingsstart am 11.11. setzten sich die Verantwortlichen der Lausitzer Füchse ihre Narrenkappen auf und intonierten inbrünstig ihr neues Karnevalsmotto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“, frei nach Konrad Adenauer. Vor der Saison wurde dem Füchse-Coach Fred Carroll Zeit bis Dezember eingeräumt, um ein Team aufzubauen, welches den Klassenerhalt erreichen kann. Auf einer Pressekonferenz vor Saisonbeginn, am 11.Juli, erklärte Füchse-Geschäftsführer René Reinert sogar, dass man auch den Weg in die Oberliga antreten würde, solange der finanzielle Konsolidierungskurs eingehalten werden müsste. Dies alles scheint nun vergessen zu sein, denn Mitte November bekam Fred Carroll die Pistole auf die Brust gesetzt: entweder ist in fünf Spielen ein Aufwärtstrend zu erkennen oder er muss gehen. Nach der 0:10 Niederlage in Landshut, dem zweiten Spiel des Ultimatums, durfte der Kanadier seine Koffer packen...
Thomas Popiesch muss nun versuchen, mit dem vorhandenen Spielermaterial eine schlagkräftige Truppe für die „Play Downs“ aufzubauen. Alle Fans der Lausitzer Füchse drücken ihm dazu kräftig ihre Daumen, haben aber immer im Hinterkopf, dass schon einige Trainer an den Weißwasseraner Eigenheiten gescheitert sind.
Quelle: Wochenkurier Printausgabe vom 29.11.2006