Weißwasser verliert zu Hause gegen Regensburg mit 2:6
Die Lausitzer Füchse sind gestern Abend sang- und klanglos mit ihrem Vorhaben gescheitert, die rote Laterne in der 2. Eishockey-Bundesliga abzugeben. Statt des erhofften Heimsieges kassierte Weißwasser eine 2:6-Packung gegen die Eisbären Regensburg und bleibt damit Tabellenletzter.
Obwohl die Gastgeber erstmals in ihren Weihnachtstrikots aufliefen, war von einer festlichen Stimmung nicht viel zu spüren. Die meisten der 1491 Zuschauer verließen mit langen Gesichtern den Fuchsbau. Denn nur fünf Tage nach dem überraschenden Auswärtserfolg in Schwenningen lieferte die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Popiesch eine ganz, ganz schwache Leistung ab und ging im zweiten Drittel regelrecht unter. Lanny Gare konnte durch einen Penalty in der 21. Minute zwar die Regensburger Führung ausgleichen. Aber dann brachen bei den Blau-Gelben alle Dämme. Mit fünf Treffern sorgten die Gäste aus Regensburg für klare Verhältnisse. Auch eine Auszeit von Popiesch in der 26. Minute brachte die desolaten Füchse nicht auf den richtigen Weg zurück.
Im ersten Drittel hielt Torhüter Martin Niemz, der erneut den an der Hüfte verletzten Nolan McDonald vertrat, die Gastgeber mit mehreren Paraden noch im Spiel. Nach Wiederbeginn war jedoch auch der Ersatzkeeper machtlos und ließ sich von der Nervosität seiner Vorderleute anstecken. Das Regens burger Erfolgsrezept war simpel, aber ungemein effektiv: Die kompakten Gäste störten immer wieder sehr früh die Kombinationen der Füchse und ließen diese kaum zur Entfaltung kommen. Auf der anderen Seite zeigten sich die Gäste, die zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen mussten und sich Anfang der Woche von Toptorjäger Mark Woolf getrennt hatten, in der Offensive überaus kombinations freudig. Fast alle Treffer waren blitzsauber herausgespielt.
Zu allem Überfluss verloren die Füchse mit Kapitän Jörg Pohling (fiebrige Erkältung) und Branislav Janos (Rippenprellung) zwei wichtige Spieler durch Krankheit sowie Verletzung. Ob beide morgen zum Auswärtsspiel nach Bremerhaven (Beginn um 18 Uhr) mitreisen können, ist fraglich. Es dürfte also ein schweres Unterfangen werden, ausgerechnet beim Angstgegner an der Nordseeküste das Punktekonto aufzustocken. Denn gegen Bremerhaven hatte Weißwasser zuletzt nur wenig zu bestellen.
Am Rande der Partie wurde bekannt, dass die Füchse mit Bio petrol Schwarzheide einen neuen Sponsor gewinnen konnten. Der Hersteller von Biodiesel beschäftigt 60 Mitarbeiter. (Frank Noack)
Lausitzer Füchse – Eisbären Regensburg 2:6 (0:1, 1:5, 1:0)
Tore: 0:1 Schmidle (17.), 1:1 Gare (21.), 1:2 Cermak (23.), 1:3 Dotzler (29.), 1:4 Masek (29.), 1:5 Hackert (34.), 1:6 Miller (38.), 2:6 Gare (55.); Schiedsrichter: Axel Rademaker (Krefeld); Zuschauer: 1491; Strafminuten: 4 / 6 + 10 (Miller).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Lanny Gare.
Zur Sache Sonderzug nach Essen
Der Sonderzug in dieser Saison rollt nach Essen. Das haben die Füchse-Fans entschieden. Die Fahrt nach Essen findet am 5. Januar 2007 statt und kostet pro Person 66 Euro (inklusive Eintritt). Vorraussetzung für die Fahrt ist eine Mindestteilnehmerzahl von 350 Personen.
Verbindliche Anmeldungen können ab sofort im Internet, in der Geschäftsstelle oder bei den kommenden Heimspielen vor dem Fanshop abgegeben werden. Letzter Anmeldetermin ist der 13. Dezember.
Weitere Informationen gibt es unter www.eissport-weisswasser.de.
Die Lausitzer Füchse sind gestern Abend sang- und klanglos mit ihrem Vorhaben gescheitert, die rote Laterne in der 2. Eishockey-Bundesliga abzugeben. Statt des erhofften Heimsieges kassierte Weißwasser eine 2:6-Packung gegen die Eisbären Regensburg und bleibt damit Tabellenletzter.
Obwohl die Gastgeber erstmals in ihren Weihnachtstrikots aufliefen, war von einer festlichen Stimmung nicht viel zu spüren. Die meisten der 1491 Zuschauer verließen mit langen Gesichtern den Fuchsbau. Denn nur fünf Tage nach dem überraschenden Auswärtserfolg in Schwenningen lieferte die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Popiesch eine ganz, ganz schwache Leistung ab und ging im zweiten Drittel regelrecht unter. Lanny Gare konnte durch einen Penalty in der 21. Minute zwar die Regensburger Führung ausgleichen. Aber dann brachen bei den Blau-Gelben alle Dämme. Mit fünf Treffern sorgten die Gäste aus Regensburg für klare Verhältnisse. Auch eine Auszeit von Popiesch in der 26. Minute brachte die desolaten Füchse nicht auf den richtigen Weg zurück.
Im ersten Drittel hielt Torhüter Martin Niemz, der erneut den an der Hüfte verletzten Nolan McDonald vertrat, die Gastgeber mit mehreren Paraden noch im Spiel. Nach Wiederbeginn war jedoch auch der Ersatzkeeper machtlos und ließ sich von der Nervosität seiner Vorderleute anstecken. Das Regens burger Erfolgsrezept war simpel, aber ungemein effektiv: Die kompakten Gäste störten immer wieder sehr früh die Kombinationen der Füchse und ließen diese kaum zur Entfaltung kommen. Auf der anderen Seite zeigten sich die Gäste, die zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen mussten und sich Anfang der Woche von Toptorjäger Mark Woolf getrennt hatten, in der Offensive überaus kombinations freudig. Fast alle Treffer waren blitzsauber herausgespielt.
Zu allem Überfluss verloren die Füchse mit Kapitän Jörg Pohling (fiebrige Erkältung) und Branislav Janos (Rippenprellung) zwei wichtige Spieler durch Krankheit sowie Verletzung. Ob beide morgen zum Auswärtsspiel nach Bremerhaven (Beginn um 18 Uhr) mitreisen können, ist fraglich. Es dürfte also ein schweres Unterfangen werden, ausgerechnet beim Angstgegner an der Nordseeküste das Punktekonto aufzustocken. Denn gegen Bremerhaven hatte Weißwasser zuletzt nur wenig zu bestellen.
Am Rande der Partie wurde bekannt, dass die Füchse mit Bio petrol Schwarzheide einen neuen Sponsor gewinnen konnten. Der Hersteller von Biodiesel beschäftigt 60 Mitarbeiter. (Frank Noack)
Lausitzer Füchse – Eisbären Regensburg 2:6 (0:1, 1:5, 1:0)
Tore: 0:1 Schmidle (17.), 1:1 Gare (21.), 1:2 Cermak (23.), 1:3 Dotzler (29.), 1:4 Masek (29.), 1:5 Hackert (34.), 1:6 Miller (38.), 2:6 Gare (55.); Schiedsrichter: Axel Rademaker (Krefeld); Zuschauer: 1491; Strafminuten: 4 / 6 + 10 (Miller).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Lanny Gare.
Zur Sache Sonderzug nach Essen
Der Sonderzug in dieser Saison rollt nach Essen. Das haben die Füchse-Fans entschieden. Die Fahrt nach Essen findet am 5. Januar 2007 statt und kostet pro Person 66 Euro (inklusive Eintritt). Vorraussetzung für die Fahrt ist eine Mindestteilnehmerzahl von 350 Personen.
Verbindliche Anmeldungen können ab sofort im Internet, in der Geschäftsstelle oder bei den kommenden Heimspielen vor dem Fanshop abgegeben werden. Letzter Anmeldetermin ist der 13. Dezember.
Weitere Informationen gibt es unter www.eissport-weisswasser.de.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 02.12.2006