Bremerhaven wird Thomas Popiesch längere Zeit in unguter Erinnerung bleiben. Bei seiner Premiere als Füchse-Trainer vor knapp zwei Wochen waren die Füchse zu Hause gegen die Pinguine chancenlos, gestern Abend setzte es wieder eine klare Niederlage.
Dabei hatte es lange Zeit nicht danach ausgesehen. Die Füchse hielten im ersten Drittel mit dem Tabellenzweiten mit, überstanden zunächst einige Unterzahlsituationen und hatten im Break die Führungschance. Martin Niemz zeigte sich von Beginn an auf dem Posten. Erst während eine 3:4-Unterzahl musste er den Rückstand zulassen (11.). Danach hatten die Lausitzer schnell die Chance, wieder auszugleichen, nutzten aber eine 5:3-Überzahl nicht, scheiterten immer wieder an Ungenauigkeiten beim finalen Pass. Mit der Schlusssirene zappelte der Puck, abgezogen von Lanny Gare, im Netz des Pinguine-Tores, aber offensichtlich zu spät. Auch der Bremerhavener Goalie Alfie Michaud – ein Kanadier – hatte nicht mehr richtig reagiert.
Das Mitteldrittel begann mit einem Schock: Nach nur 19 Sekunden stand es 0:2. Wer nun aber dachte, jetzt sei es um den Außenseiter geschehen, hatte sich geirrt. Der Tabellenletzte, offensichtlich von den Bremerhavenern nicht mehr für voll genommen, kam zu einigen sehenswert gespielten Kontern. Erst lief Matt Hubbauer allen davon und passte quer auf Lanny Gare, der den Anschluss erzielte (24.), und dann nutzte Benjamin Thiede die Vorarbeit von Thomas Götz zum Ausgleich. Damit nicht genug, die Füchse sahen danach besser aus als die Pinguine, die diesen Schock erst einmal verdauen mussten. Dann aber saßen die Füchse wieder zweimal auf der Strafbank, überstanden diese Zeit aber mit einem starken Martin Niemz und etwas Glück. Am Ende des Drittels leisteten sich die Gäste aber Unkonzentriertheiten, die die Pinguine im Stile einer Klassemannschaft bestraften. Beim Treffer zum 2:4 – einem eher harmlos wirkenden Schuss von Pinizotto, machte allerdings auch Martin Niemz keine gute Figur. Schade, denn das Drittel mussten die Füchse nach Spiel- und Chancenanteilen wirklich nicht verlieren.
In der Drittelpause muss Pinguine-Trainer Igor Pavlov seiner Mannschaft gehörig den Kopf gewaschen haben – von wegen im Schongang gegen den Tabellenletzten gewinnen zu wollen.
Die Gastgeber bestimmten fortan das Spiel eindeutig, schossen schnell zwei weitere Tore und sorgten so für Ruhe. Hektik kam nur noch einmal nach einem Stockfoul von Matt Hubbauer an Alexander Janzen auf. Dessen Bruder Sergej wollte sich offensichtlich an Hubbauer rächen, ließ die Fäuste fliegen. Im Ergebnis dessen bekam Janzen eine Matchstrafe, Hubbauer eine Spieldauerstrafe und wird deshalb am Freitag in Landsberg fehlen. (Frank Thümmler)
Dabei hatte es lange Zeit nicht danach ausgesehen. Die Füchse hielten im ersten Drittel mit dem Tabellenzweiten mit, überstanden zunächst einige Unterzahlsituationen und hatten im Break die Führungschance. Martin Niemz zeigte sich von Beginn an auf dem Posten. Erst während eine 3:4-Unterzahl musste er den Rückstand zulassen (11.). Danach hatten die Lausitzer schnell die Chance, wieder auszugleichen, nutzten aber eine 5:3-Überzahl nicht, scheiterten immer wieder an Ungenauigkeiten beim finalen Pass. Mit der Schlusssirene zappelte der Puck, abgezogen von Lanny Gare, im Netz des Pinguine-Tores, aber offensichtlich zu spät. Auch der Bremerhavener Goalie Alfie Michaud – ein Kanadier – hatte nicht mehr richtig reagiert.
Das Mitteldrittel begann mit einem Schock: Nach nur 19 Sekunden stand es 0:2. Wer nun aber dachte, jetzt sei es um den Außenseiter geschehen, hatte sich geirrt. Der Tabellenletzte, offensichtlich von den Bremerhavenern nicht mehr für voll genommen, kam zu einigen sehenswert gespielten Kontern. Erst lief Matt Hubbauer allen davon und passte quer auf Lanny Gare, der den Anschluss erzielte (24.), und dann nutzte Benjamin Thiede die Vorarbeit von Thomas Götz zum Ausgleich. Damit nicht genug, die Füchse sahen danach besser aus als die Pinguine, die diesen Schock erst einmal verdauen mussten. Dann aber saßen die Füchse wieder zweimal auf der Strafbank, überstanden diese Zeit aber mit einem starken Martin Niemz und etwas Glück. Am Ende des Drittels leisteten sich die Gäste aber Unkonzentriertheiten, die die Pinguine im Stile einer Klassemannschaft bestraften. Beim Treffer zum 2:4 – einem eher harmlos wirkenden Schuss von Pinizotto, machte allerdings auch Martin Niemz keine gute Figur. Schade, denn das Drittel mussten die Füchse nach Spiel- und Chancenanteilen wirklich nicht verlieren.
In der Drittelpause muss Pinguine-Trainer Igor Pavlov seiner Mannschaft gehörig den Kopf gewaschen haben – von wegen im Schongang gegen den Tabellenletzten gewinnen zu wollen.
Die Gastgeber bestimmten fortan das Spiel eindeutig, schossen schnell zwei weitere Tore und sorgten so für Ruhe. Hektik kam nur noch einmal nach einem Stockfoul von Matt Hubbauer an Alexander Janzen auf. Dessen Bruder Sergej wollte sich offensichtlich an Hubbauer rächen, ließ die Fäuste fliegen. Im Ergebnis dessen bekam Janzen eine Matchstrafe, Hubbauer eine Spieldauerstrafe und wird deshalb am Freitag in Landsberg fehlen. (Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 04.12.2006