Thomas Popiesch packt schon vor Weihnachten die Rute aus
Schiedsrichter Axel Rademaker aus Krefeld hatte ein Problem. Der Spielleiter der Zweitliga-Partie der Lausitzer Füchse gegen den EV Regensburg monierte beim Stand von 0:1 in der ersten Drittelpause, dass im Anstoßkreis der Spielfläche in der Weißwasseraner Eissporthalle kein Bullypunkt eingezeichnet sei. Was Rademaker da noch nicht ahnte: Im Mittelabschnitt würde er den fehlenden Punkt gleich sieben Mal benötigen. Denn neben dem Vollzug des Anstoßes zur zweiten Periode verhängte der Unparteiische noch einen Penalty für die Füchse, den Lanny Gare zum 1:1 Ausgleich nutzte, und musste nach fünf Regensburger Treffern die Scheibe jeweils zur Spielfortsetzung einwerfen.
Es kam einem sportlichen Offenbarungseid gleich, was sich die Lausitzer gegen die Donaustädter leisteten. Dabei hatten die EHC-Profis, die davon angeblich aber erst durch Presse und Internet erfahren haben wollen, in einem Offenen Brief an die Fans noch angekündigt, mit Siegeswillen die Rote Laterne ausschießen zu wollen. Übrig blieben frustrierte Fans und die schon im ersten Spiel entweihten Weihnachtsdresse. "Das war ein Rückfall in alte Verhaltensmuster.
Die Mannschaft war nicht bereit für dieses Spiel", kritisierte Coach Thomas Popiesch, der nach seinem vierten Match als Füchse-Trainer desillusioniert wirkte und für die Vorweihnachtszeit die "Rute" ankündigte: "Das Team hat nicht das Talent, spielerisch mitzuhalten. Man kann aber Einsatz- und Laufbereitschaft erwarten. Wir werden intern mal über Charaktere reden und prüfen, wer hier bereit ist, wirklich alles zu geben. Wer das nicht ist, wird hier nicht geduldet."
Am Sonntag in Bremerhaven schien das Trainerstatement nicht ungehört verhallt zu sein. Denn trotz eines 0:2-Rückstandes rackerten die Blau-Gelben und kamen durch Gare und Thiede zum verdienten 2:2. Doch statt diszipliniert weiterzuarbeiten und die Partie komplett zu kippen, produzierte man altbekannte Fehler. Zwischen der 38. und 44. Spielminute musste Keeper Martin Niemz den Puck viermal aus dem Netz holen. So stehen nach dem Wochenende des Kampfes gegen die Rote Laterne zwei klare Niederlagen zu Buche (2:6 gegen Regensburg/ 2:7 in Bremerhaven).
Während Axel Rademaker nur ein Punkt fehlte, fehlen den Füchsen nach wie vor deren drei- um wenigstens den letzten Tabellenplatz verlassen zu können.
Schiedsrichter Axel Rademaker aus Krefeld hatte ein Problem. Der Spielleiter der Zweitliga-Partie der Lausitzer Füchse gegen den EV Regensburg monierte beim Stand von 0:1 in der ersten Drittelpause, dass im Anstoßkreis der Spielfläche in der Weißwasseraner Eissporthalle kein Bullypunkt eingezeichnet sei. Was Rademaker da noch nicht ahnte: Im Mittelabschnitt würde er den fehlenden Punkt gleich sieben Mal benötigen. Denn neben dem Vollzug des Anstoßes zur zweiten Periode verhängte der Unparteiische noch einen Penalty für die Füchse, den Lanny Gare zum 1:1 Ausgleich nutzte, und musste nach fünf Regensburger Treffern die Scheibe jeweils zur Spielfortsetzung einwerfen.
Es kam einem sportlichen Offenbarungseid gleich, was sich die Lausitzer gegen die Donaustädter leisteten. Dabei hatten die EHC-Profis, die davon angeblich aber erst durch Presse und Internet erfahren haben wollen, in einem Offenen Brief an die Fans noch angekündigt, mit Siegeswillen die Rote Laterne ausschießen zu wollen. Übrig blieben frustrierte Fans und die schon im ersten Spiel entweihten Weihnachtsdresse. "Das war ein Rückfall in alte Verhaltensmuster.
Die Mannschaft war nicht bereit für dieses Spiel", kritisierte Coach Thomas Popiesch, der nach seinem vierten Match als Füchse-Trainer desillusioniert wirkte und für die Vorweihnachtszeit die "Rute" ankündigte: "Das Team hat nicht das Talent, spielerisch mitzuhalten. Man kann aber Einsatz- und Laufbereitschaft erwarten. Wir werden intern mal über Charaktere reden und prüfen, wer hier bereit ist, wirklich alles zu geben. Wer das nicht ist, wird hier nicht geduldet."
Am Sonntag in Bremerhaven schien das Trainerstatement nicht ungehört verhallt zu sein. Denn trotz eines 0:2-Rückstandes rackerten die Blau-Gelben und kamen durch Gare und Thiede zum verdienten 2:2. Doch statt diszipliniert weiterzuarbeiten und die Partie komplett zu kippen, produzierte man altbekannte Fehler. Zwischen der 38. und 44. Spielminute musste Keeper Martin Niemz den Puck viermal aus dem Netz holen. So stehen nach dem Wochenende des Kampfes gegen die Rote Laterne zwei klare Niederlagen zu Buche (2:6 gegen Regensburg/ 2:7 in Bremerhaven).
Während Axel Rademaker nur ein Punkt fehlte, fehlen den Füchsen nach wie vor deren drei- um wenigstens den letzten Tabellenplatz verlassen zu können.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 05.12.2006