Das, was die Lausitzer Eishockeyfüchse am dritten Advent angezündet haben, war nicht nur eine schnöde Kerze. Es war ein helles Lebenslicht. Und das war auch dringend erforderlich. Nach der 1:4-Abfuhr am Freitag beim Sachsenderby in Crimmitschau wollten gerade noch 916 Zuschauer am Sonntag den Heimauftritt gegen den Tabellendritten, den EV Landshut, sehen. Fast so unglaublich wie das Wetter bisher im Dezember war der Spielausgang: Weißwasser siegte mit 2:1. "Die Füchse haben verdient gewonnen, weil sie auch den hundertprozentigen Siegeswillen hatten. Wenn diese Mannschaft weiter so kämpft, wird die Rote Laterne im Fuchsbau bald verlöschen", sparte Gäste- Trainer Danny Naud nach der Partie nicht mit Komplimenten. Was dieses Erfolgserlebnis für die Lausitzer wirklich wert ist, müssen nun die kommenden Partien zeigen.
Denn schon nach dem 4:2- Sieg in Schwenningen hofften Fans und Verantwortliche in der Lausitz auf die Wende. Was folgte, waren fünf Niederlagen in Serie mit einer erschreckenden Torbilanz von 7:30. Das wiederum veranlasste Neu-Trainer Thomas Popiesch dazu, die Trainingszeiten für seine Schützlinge zu verlängern. "Das ist kein Straftraining. Aber wir müssen einfach mehr machen als bisher, wenn wir aus dem Tabellenkeller wollen. Das fängt bei Konditionsübungen an und hört bei der Taktik und Videoschulungen auf."
Der Coach selbst studiert derweil das Synonymwörterbuch, nachdem ihn die Leistung im zweiten und dritten Drittel des Derbys in Crimmitschau auf die Palme und zu folgender Aussage brachte: "Ab dem Mittelabschnitt sind die Jungs wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen herumgelaufen. Dafür muss ich noch ein anderes Wort suchen. Man will die Hühner ja nicht beleidigen." Der Frust saß deshalb so tief, weil die Weißwasseraner das Startdrittel klar dominiert hatten, nach dem 1:1-Ausgleich in der 20. Minute aber schlicht zusammenbrachen.
Ein vergleichbares Déjà-vu-Erlebnis blieb den Beteiligten beim Landshut-Spiel erspart. Denn das schnelle 1:0 der Gäste nach nur 38 Sekunden steckte der EHC unbeeindruckt weg und war bis auf die letzten zwölf Minuten des Mitteldrittels mindestens gleichwertig. Da Sportler in aller Regel abergläubisch sind, dürften die Weihnachtstrikots der Lausitzer ab sofort im Schrank bleiben. Weil nämlich für den slowakischen Probeverteidiger Adam Drgon kein derartiges Leibchen vorhanden war, spielte man in den gewöhnlichen Heimdressen - und siegte. In den Weihnachtsjerseys ging man gegen Regensburg 2:6 und gegen München 1:6 unter.
Denn schon nach dem 4:2- Sieg in Schwenningen hofften Fans und Verantwortliche in der Lausitz auf die Wende. Was folgte, waren fünf Niederlagen in Serie mit einer erschreckenden Torbilanz von 7:30. Das wiederum veranlasste Neu-Trainer Thomas Popiesch dazu, die Trainingszeiten für seine Schützlinge zu verlängern. "Das ist kein Straftraining. Aber wir müssen einfach mehr machen als bisher, wenn wir aus dem Tabellenkeller wollen. Das fängt bei Konditionsübungen an und hört bei der Taktik und Videoschulungen auf."
Der Coach selbst studiert derweil das Synonymwörterbuch, nachdem ihn die Leistung im zweiten und dritten Drittel des Derbys in Crimmitschau auf die Palme und zu folgender Aussage brachte: "Ab dem Mittelabschnitt sind die Jungs wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen herumgelaufen. Dafür muss ich noch ein anderes Wort suchen. Man will die Hühner ja nicht beleidigen." Der Frust saß deshalb so tief, weil die Weißwasseraner das Startdrittel klar dominiert hatten, nach dem 1:1-Ausgleich in der 20. Minute aber schlicht zusammenbrachen.
Ein vergleichbares Déjà-vu-Erlebnis blieb den Beteiligten beim Landshut-Spiel erspart. Denn das schnelle 1:0 der Gäste nach nur 38 Sekunden steckte der EHC unbeeindruckt weg und war bis auf die letzten zwölf Minuten des Mitteldrittels mindestens gleichwertig. Da Sportler in aller Regel abergläubisch sind, dürften die Weihnachtstrikots der Lausitzer ab sofort im Schrank bleiben. Weil nämlich für den slowakischen Probeverteidiger Adam Drgon kein derartiges Leibchen vorhanden war, spielte man in den gewöhnlichen Heimdressen - und siegte. In den Weihnachtsjerseys ging man gegen Regensburg 2:6 und gegen München 1:6 unter.
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten vom 19.12.2006