Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse wollen ihre Fans zurückgewinnen
19.12.2006 | 12:20 Uhr von
Liga-Schlusslicht erwartet den Tabellenführer
Neues Lebenszeichen der Lausitzer Füchse aus Weißwasser: Nach zuvor fünf Niederlagen in Folge konnte das Schlusslicht der 2. Eishockey-Bundesliga am Sonntag gegen die Landshut Cannibals endlich wieder drei gewonnene Heimpunkte verbuchen. Allerdings findet das schwache Auftreten des einstigen Zuschauermagneten immer weniger Interesse: Nur noch 916 Zuschauer wollten das 2:1 gegen die Bayern sehen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und so brachte der siebte Saisonsieg der Mannschaft um Kapitän Jörg Pohling verschüttetes Selbstvertrauen zurück. «Es war schon faszinierend, wie die Weißwasseraner aggressiv in die Zweikämpfe gingen, uns kaum Entfaltungsmöglichkeiten gaben» , zollte ein sichtlich beeindruckter Lands hut-Coach Danny Naud Respekt. Und Weißwassers neuer Übungsleiter Thomas Popiesch – in den vergangenen Wochen von seinen Cracks wahrlich nicht verwöhnt – sieht gleichfalls Licht am Horizont des Tabellenletzten: «Meine Mannschaft präsentierte sich als Team, was ich beim 1:4 in Crimmitschau so schmerzlich vermisst habe.»
Speziell Leistungsträger wie Branislav Janos, André Mücke und Kapitän Jörg Pohling wussten gegen Landshut zu überzeugen. Gleiches gilt für den jungen Slowaken Adam Drgon, der sich Sonntag erstmals dem Weißwasseraner Publikum vorstellte. Der 21-Jährige brachte speziell in der Offensive seine Qualitäten ein. Auch Martin Niemz, der erneut für den verletzten Nolan McDonald im Tor stand, hatte viele gute Szenen. Andere gestandene Spieler im Füchse-Lager blieben indes abermals deutlich hinter den Erwartungen zurück. Chris Straube beispielsweise fand kaum Bindung. Im letzten Drittel blieb er in der Kabine – erneute Leistenprobleme machten ihm zu schaffen. «So kann er uns nicht helfen» , zeigte sich Trainer Popiesch enttäuscht.
Freitag folgt die nächste Bewährungsprobe. Dann erscheint Tabellenführer Kassel Huskies im Fuchsbau. Derartige Partien waren in der Vergangenheit stets Publikumsmagnet in der Lausitz. Diesmal würden die Füchse-Verantwortlichen schon froh sein, wenn mehr Zuschauer als Sonntag kämen. Denn bei weiter ausbleibenden Besuchern würde sich neben der sportlichen auch die wirtschaftliche Lage mangels Einnahmen bei den Lausitzer Füchsen verschärfen. Mit dem 2:1 hat die Mannschaft die Vorleistung gebracht – Siege sind der beste Grund für einen Besuch. (Joachim Langner)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 19.12.2006
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