Wille, Kampf und auch Einsatzbereitschaft waren da, aber es fehlten wieder einmal die spielerischen Mittel, um für eine Überraschung sorgen zu können: Die Lausitzer Füchse verloren gestern ihr Heimspiel gegen den EHC Wolfsburg mit 1:3 und bleiben nach dem Null-Wochenende am Tabellenende der 2. Liga. Am Freitag hatte Weißwasser bei den Moskitos Essen eine 2:5-Niederlage kassiert.
Die 1255 Zuschauer sahen eine sehr verbissen geführte Partie, in der die spielerische Komponente über weite Strecken zu kurz kam. Beide Mannschaften gingen mit Haken und Ösen zur Sache. Außerdem brachten die Unparteiischen um Reik van Gameren aus Berlin mit einigen ihrer Entscheidungen zusätzliche Hektik ins Spiel. Die Füchse taten sich vor allem im Überzahlspiel schwer und ließen oftmals die nötige Struktur in ihren Bemühungen vermissen.
Michael Schutte hatte mit zwei Treffern in der 26. und 52. Minute die Gäste auf die Siegerstraße gebracht. Die Füchse durften noch einmal kurzzeitig hoffen, als Lanny Gare mit seinem 17. Saisontor auf 1:2 (55.) verkürzte. Aber ausgerechnet der frühere Weißwasseraner Kapitän Mattias Wikström sorgte in der 56. Minute für die Entscheidung und erzielte den 3:1-Endstand für Wolfsburg. Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg der Niedersachsen, weil sie mit Chris Rogles einen überragenden Keeper zwischen den Pfosten hatten und über die reifere Spielanlage verfügten, ohne allerdings Bäume auszureißen.
Nach dem torlosen Auftaktdrittel ging der EHC Wolfsburg im zweiten Abschnitt durch den Treffer von Schutte in Führung. Die Vorlage gab Wikström, der auch bei den Niedersachsen inzwischen eine Führungsrolle eingenommen hat. Weißwasser mühte sich in der Folgezeit um den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an Rogles im EHC-Tor.
Es spricht für die Moral der Füchse, dass sie sich auch nach dem 0:2-Rückstand nicht hängen ließen. Belohnt wurden sie zumindest mit dem schönsten Tor des Abends. Jerry Galway hatte Gare mustergültig freigespielt, der Rogles in dieser Szene mit viel Übersicht keine Abwehrchance ließ. Den ganz großen Druck konnte Weißwasser im letzten Drittel jedoch nicht mehr aufbauen, so dass die Gäste mit viel Routine den knappen Vorsprung über die Zeit brachten. Kurz vor Schluss nutzte dann der völlig frei stehende Wikström einen Fehler in der Weißwasseraner Hintermannschaft zum dritten Treffer.
Thomas Popiesch (Trainer der Lausitzer Füchse): Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Sie war engagiert über die gesamten 60 Minuten. Leider wurden wir für den Aufwand nicht belohnt. Unser Überzahlspiel war allerdings eine einzige Katastrophe.
Toni Krinner: (Trainer des EHC Wolfsburg): Es war das erwartete Kampfspiel. Ich denke, wir haben verdient gewonnen, weil wir in den entscheidenden Momenten die Tore gemacht haben. Es war wichtig, dass wir nach 1:0 nicht mehr viel zugelassen und auf die Fehler des Gegners gewartet haben.
Lausitzer Füchse – EHC Wolfsburg 1:3 (0:0, 0:1, 1:2)
Tore: 0:1 Schutte (26.), 1:2 Schutte (52), 1:2 Gare (55.), 1:3 Wikström (56.); Schiedsrichter: Reik van Gameren (Berlin); Zuschauer: 1255; Strafminuten: 12 + 10 (Witting) / 12.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse:
Adam Drgon.
Die 1255 Zuschauer sahen eine sehr verbissen geführte Partie, in der die spielerische Komponente über weite Strecken zu kurz kam. Beide Mannschaften gingen mit Haken und Ösen zur Sache. Außerdem brachten die Unparteiischen um Reik van Gameren aus Berlin mit einigen ihrer Entscheidungen zusätzliche Hektik ins Spiel. Die Füchse taten sich vor allem im Überzahlspiel schwer und ließen oftmals die nötige Struktur in ihren Bemühungen vermissen.
Michael Schutte hatte mit zwei Treffern in der 26. und 52. Minute die Gäste auf die Siegerstraße gebracht. Die Füchse durften noch einmal kurzzeitig hoffen, als Lanny Gare mit seinem 17. Saisontor auf 1:2 (55.) verkürzte. Aber ausgerechnet der frühere Weißwasseraner Kapitän Mattias Wikström sorgte in der 56. Minute für die Entscheidung und erzielte den 3:1-Endstand für Wolfsburg. Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg der Niedersachsen, weil sie mit Chris Rogles einen überragenden Keeper zwischen den Pfosten hatten und über die reifere Spielanlage verfügten, ohne allerdings Bäume auszureißen.
Nach dem torlosen Auftaktdrittel ging der EHC Wolfsburg im zweiten Abschnitt durch den Treffer von Schutte in Führung. Die Vorlage gab Wikström, der auch bei den Niedersachsen inzwischen eine Führungsrolle eingenommen hat. Weißwasser mühte sich in der Folgezeit um den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an Rogles im EHC-Tor.
Es spricht für die Moral der Füchse, dass sie sich auch nach dem 0:2-Rückstand nicht hängen ließen. Belohnt wurden sie zumindest mit dem schönsten Tor des Abends. Jerry Galway hatte Gare mustergültig freigespielt, der Rogles in dieser Szene mit viel Übersicht keine Abwehrchance ließ. Den ganz großen Druck konnte Weißwasser im letzten Drittel jedoch nicht mehr aufbauen, so dass die Gäste mit viel Routine den knappen Vorsprung über die Zeit brachten. Kurz vor Schluss nutzte dann der völlig frei stehende Wikström einen Fehler in der Weißwasseraner Hintermannschaft zum dritten Treffer.
Thomas Popiesch (Trainer der Lausitzer Füchse): Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Sie war engagiert über die gesamten 60 Minuten. Leider wurden wir für den Aufwand nicht belohnt. Unser Überzahlspiel war allerdings eine einzige Katastrophe.
Toni Krinner: (Trainer des EHC Wolfsburg): Es war das erwartete Kampfspiel. Ich denke, wir haben verdient gewonnen, weil wir in den entscheidenden Momenten die Tore gemacht haben. Es war wichtig, dass wir nach 1:0 nicht mehr viel zugelassen und auf die Fehler des Gegners gewartet haben.
Lausitzer Füchse – EHC Wolfsburg 1:3 (0:0, 0:1, 1:2)
Tore: 0:1 Schutte (26.), 1:2 Schutte (52), 1:2 Gare (55.), 1:3 Wikström (56.); Schiedsrichter: Reik van Gameren (Berlin); Zuschauer: 1255; Strafminuten: 12 + 10 (Witting) / 12.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse:
Adam Drgon.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 08.01.2007