Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Die «Nulldiät» hat Bestand
15.01.2007 | 08:26 Uhr von
Eishockey: Lausitzer Füchse unterliegen Schwenninger Gästen 2:4

Die «Nulldiät» im Fuchsbau Weißwasser hält an. Erneut konnten die Weißwasseraner gestern nicht über ihren Schatten springen und die ersehnten ersten Zähler des Jahres 2007 einfahren. Die überließen sie nach der 2:4-Niederlage den Gästen aus Schwenningen. Die Hausherren begannen zwar recht forsch in ihren Angriffsaktionen, doch den ersten Treffer erzielten die Schwenninger in Unterzahl. Jason Deleurme, ein Urgestein der Liga, führte Nolan McDonald im Füchse-Tor vor. Durch die Schienbeinschoner hindurch zirkelte er den Puck – die Höchststrafe für einen Keeper (8.) Hoffnung keimte auf, als sich Branislav Janos ein Herz fasste und zum Solo antrat. Gleich drei Gegner zog der routinierte Slowake auf sich, um dann auch noch Gäste-Torwart Marc Dillmann zu düpieren – Ausgleich (11.). Der Jubel auf den Rängen währte nicht lange. Martin Hinterstocker, ein Schlitzohr der Extraklasse, brachte die Schwenninger abermals in Führung (14.). Allerdings war von Schiedsrichter Schimm zuvor eine klare Abseitsstellung der Gäste übersehen worden. Der Referee zog sich überhaupt wegen mehrerer Entscheidungen den Unmut des Weißwasseraner Publikums zu – spielentscheidend jedoch waren sie nicht. Michael Kreitl, im Vorjahr noch den Füchsen als Stürmer zu Diensten und nun ein Schwenninger Schwan, hatte schon vor der Partie die Sturmqualitäten seines Teams gelobt – «wir greifen konzentriert an» . Erst allerdings konnten die Gastgeber nochmals Hoffnung schöpfen, als Jerry Galway nach beherztem Einsatz von Chris Straube zum Ausgleich einschoss. Die Herrlichkeit der Füchse hatte damit aber die glanzvollste Zeit. Hinterstocker ließ «Big Mäc» McDonald im ESW-Kasten abermals schwach aussehen und die 3:2-Führung der Gäste erzielen (31.). Das 4:2 durch Auger mit sattem Schuss war zugleich der Schlusspunkt (46.). Anzufügen bleibt, dass Weißwasser mindestens drei hundertprozentige Chancen hatte (Leyva, Straube, Masak), die aber kläglich versiebt wurden. Und wenn es schon nicht läuft, dann kommen Unzulänglichkeiten hinzu. So die von Markus Witting, der sich eine Spieldauer-Disziplinarstrafe nach Kniecheck abholte. «Die Hoffnung stirbt zuletzt» , so der Weißwasseraner Ex-Schiedsrichter Rainer Blümel nach Spielschluss. Soll heißen, am Freitag tritt das Popiesch-Team beim Favoriten Kassel Huskies an. Und die Gegnerschaft bleibt attraktiv, nächsten Sonntag gastieren die Dresdner Eislöwen in Weißwasser.

Lausitzer Füchse – Schwenninger Wild Wings 2:4 (2:2; 0:1; 0:1). Tore: 0:1 Deleurme (8.), 1:1 Janos (11.),1:2 Hinterstocker (14.), 2:2 Galway (18.), 2:3 Hinterstocker (31.), 2:4 Auger (46.). Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg). Zuschauer: 1305; Strafminuten: 19 plus Spieldauer (Witting)/22. RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Adam Drgon.

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 15.01.2007
1560 mal gelesen
 
1 | Mr.Gott | 15.01.2007 @ 17:26
Das wird in den nächsten Wochen so weiter gehen.Niederlage um Niederlage wird folgen und das ist einfach nur traurig.Die Hoffnung stirbt zuletzt aber woher die Hoffnung nehmen wenn nicht mal 200% Chancen genutzt werden.
2 | böhser dynamo | 16.01.2007 @ 07:01
ok die schiris waren wirklich schlecht, aber 8 o 9 mal überzahl und ein gegentor- das kann es nie sein. dann no 3 mal alleine vorm tor und nichts kommt raus da kann mann nicht gewinnen. obwohl die leistungssteigerung von mc und straube stimmt mich trotzdem optim.
3 | martenn | 16.01.2007 @ 08:53
also ich muss auch sagen, dass sich straube und nolan stark gesteigert haben, da muss ich der fairness halber mal sagen, denn ich war in den letzten wochen nicht zimperlich mit den beiden
4 | Erwin | 16.01.2007 @ 14:21
War seit dem 31.10. (niederlage gegen München) erstmals im Stadion. Im Gegensatz zu damals, habe ich dank Schwenninger Taktik ein passables erstes Drittel gesehen. McDonald scheint mir derzeit in Normalform (beim 1:2 hatte ich aber den Eindruck, dass die Hüfte nicht fit ist) und über die anhaltende Kritik an Straube kann ich nur feststellen, dass er sich sehr bemüht hat, aber wer solche Katastrophen an seiner Seite hat, kann keine Scorerpunkte haben. Absolute Frechheit was die Herren: Pohling,
5 | Erwin | 16.01.2007 @ 14:27
Mücke, Masak, Witting und vor allem Bartlick abliefern. Das ist nicht nur unter aller Sau, sondern meiner Meinung nach Vereinsschädigendes Verhalten und sollte geahndet werden. Ebenso sollte Herr Janos für unsinnige Fouls in der neutralen Zone zur Kasse gebeten werden, denn was nützt sein Ausgleich, wenn er postwendend für Gegentore sorgt. Einzige Lichtblicke: Thiede-Sturm-Reihe. Zerstören gut das gegnerische Aufbauspiel und kassierten kein Tor
6 | Frank | 16.01.2007 @ 14:45
@Erwin Verstehe dich nicht ganz: Gehören zur Thiede-Reihe und zum Zu-Null-Spielen nicht auch die Verteidiger Witting und Bartlick? Ich glaub, die spielen öfter zu Null als manch einer glauben mag. Ansonsten kann ich dir zustimmen.
7 | Erwin | 16.01.2007 @ 21:41
ok ok, meine Kritik an Witting aufgrund einer erneuten und völlig berechtigten Spieldauer. Stand ziemlich günstig beim Foul. Das war vermutlich Frust pur. Und Frank, deine Beitrag im Forum weisen auf Sachverstand, ich habe zwei wirklich körperbetonte Checks und einmal Torhüter schützen gesehen von Bartlick, aber ansonsten kein Körperspiel, kein Durchsetzungsvermögen und bei jedem Passversuch erinnert er an den "jungen" Daniel Sikorski. Dem Robert ist das Krefeld-Training nicht bekommen, oder?
8 | Erwin | 16.01.2007 @ 21:42
PS: meinte natürlich Beiträge
9 | Frank | 16.01.2007 @ 22:41
@Erwin Auf dem DEL-Trainingslager rumzureiten ist doch Unsinn: als ob der Spieler in solch einem Fall zum Verein rennt und darum bettelt! Ohne dass ich es in diesem Fall weiß, geh ich davon aus, dass die Sache der Spielervermittler eingerührt hat. Und es ist doch völlig klar, dass ein Spieler diese Möglichkeit annimmt. Siehe auch Nolan: Muss man ihn jetzt auch an seinem Nationalspieler-Status messen oder kann man auch hier davon ausgehen, dass dies die Entscheidung der Trainer war?
10 | Erwin | 17.01.2007 @ 14:36
@Frank: hast och wieder wahr. Hat Medaille halt doch zwei Seiten. Letzten Endes bleibt die Leistung von Bartlick (nicht nur von ihm) vieles schuldig und darauf wollte ich hinaus
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