Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Besonders für die Fans eines Tabellenletzten ist dieser Spruch mehr als nur eine Floskel. Doch wenn der ausgerechnet auswärts gegen den Ligaprimus antreten muss, dann wirkt solch ein Satz dennoch schnell als bloße Durchhalteparole. Zumal, wenn mit Matt Hubbauer, Markus Witting und allen voran Torwart Nolan McDonald drei entscheidende Spielführer fehlen. McDonald hatte aber tatsächlich Besseres zu tun. Er blieb bei seiner hochschwangeren Frau.
Unkoordinierter Beginn
Ohne große Erwartungen erfüllen zu müssen, starteten die Füchse also in Kassel. Doch auch für einen Tabellenführer, wie die Huskies, ist es nicht einfach, ein Spiel zu gestalten, wenn das Ergebnis scheinbar bereits feststeht. Und so taten sich beide Mannschaften am Beginn schwer. Ein rechter Spielfluss wollte so nicht aufkommen. Stattdessen gab es Strafen auf beiden Seiten. Ein roter Faden war nicht zu spüren. Und auch kein dominanter Spielführer. Schon diese Tatsache musste angesichts der Tabellensituation überraschen.
So dauerte es mehr als eine Dekade, bis die Huskies versuchten, mit Schüssen aus der zweiten oder dritten Reihe, den Ersatztorwart der Füchse, Martin Niemz, auf die Probe zu stellen. Doch der stand sicher.
Und das konnten die Füchse natürlich auch. Allerdings mit mehr Erfolg. Branislav János von der blauen Linie aus war es schließlich, der das schier Unmögliche in die Tat umsetzte. Weißwasser ging in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Und die behielten es auch bis zur ersten Drittelpause.
Eine Sensation lag in der Luft
Eine Sensation lag in der Luft, denn die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient.
In den zweiten Spielabschnitt starteten die Lausitzer allerdings denkbar ungünstig, nämlich mit gleich zwei Männern weniger auf dem Eis. Und das nutzten die Huskies mit brutaler Effizienz. Mit einem Doppelschlag binnen einer Minute von Drew Bannister brachten sich die Hessen zurück in das Spiel. Nach nicht einmal einer gespielten Minute stand es bereits 2:1 für Kassel. Ernüchterung machte sich bei den Füchsen breit.
Die wollten die Huskies in weitere Tore umsetzen. Die Hessen gewannen jetzt mehr und mehr die Oberhand und Doppeltorschütze Bannister wäre fast noch zum Hattrick gekommen. Da er aber nicht nachlegen konnte, behielten die Füchse weiterhin eine hervorragende Ausgangsposition. Gemessen an dem tabellarischen Unterschied.
Füchse kämpfen sich zurück
Fünf Minuten vor Ablauf des zweiten Drittels tauchte Weißwasser dann auch wieder vor dem Tor von Sebastian Elwing, dem Torhüter der Huskies, auf. Lanny Gare und Martin Masak hatten gute Gelegenheiten zum Ausgleich. Scheiterten aber am Tormann oder verfehlten knapp. Nicht jedoch Marcel Leyva in der 38. Minute. Nach Vorarbeit von Marco Noack erzielte er das nach wie vor sensationelle 2:2. Weißwasser gab nicht auf! Umso bitterer, dass Kassel gleich eine Minute später erneut in Führung gehen konnte. Und so endete auch das zweite Drittel.
Die letzten zwanzig Minuten blieben so spannend, wie das gesamte Match. Zwar konnte Kassel seine Führung erst einmal ausbauen, doch die Füchse steckten am gestrigen Abend nie auf. Nach ihrem Anschlusstreffer durch Benjamin Thiede in der 56. Minute war noch einmal alles möglich.
Am Ende drückte die Statistik aber aus, was am Anfang so scheinbar klar war. Einen Sieg für Kassel.
Unkoordinierter Beginn
Ohne große Erwartungen erfüllen zu müssen, starteten die Füchse also in Kassel. Doch auch für einen Tabellenführer, wie die Huskies, ist es nicht einfach, ein Spiel zu gestalten, wenn das Ergebnis scheinbar bereits feststeht. Und so taten sich beide Mannschaften am Beginn schwer. Ein rechter Spielfluss wollte so nicht aufkommen. Stattdessen gab es Strafen auf beiden Seiten. Ein roter Faden war nicht zu spüren. Und auch kein dominanter Spielführer. Schon diese Tatsache musste angesichts der Tabellensituation überraschen.
So dauerte es mehr als eine Dekade, bis die Huskies versuchten, mit Schüssen aus der zweiten oder dritten Reihe, den Ersatztorwart der Füchse, Martin Niemz, auf die Probe zu stellen. Doch der stand sicher.
Und das konnten die Füchse natürlich auch. Allerdings mit mehr Erfolg. Branislav János von der blauen Linie aus war es schließlich, der das schier Unmögliche in die Tat umsetzte. Weißwasser ging in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Und die behielten es auch bis zur ersten Drittelpause.
Eine Sensation lag in der Luft
Eine Sensation lag in der Luft, denn die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient.
In den zweiten Spielabschnitt starteten die Lausitzer allerdings denkbar ungünstig, nämlich mit gleich zwei Männern weniger auf dem Eis. Und das nutzten die Huskies mit brutaler Effizienz. Mit einem Doppelschlag binnen einer Minute von Drew Bannister brachten sich die Hessen zurück in das Spiel. Nach nicht einmal einer gespielten Minute stand es bereits 2:1 für Kassel. Ernüchterung machte sich bei den Füchsen breit.
Die wollten die Huskies in weitere Tore umsetzen. Die Hessen gewannen jetzt mehr und mehr die Oberhand und Doppeltorschütze Bannister wäre fast noch zum Hattrick gekommen. Da er aber nicht nachlegen konnte, behielten die Füchse weiterhin eine hervorragende Ausgangsposition. Gemessen an dem tabellarischen Unterschied.
Füchse kämpfen sich zurück
Fünf Minuten vor Ablauf des zweiten Drittels tauchte Weißwasser dann auch wieder vor dem Tor von Sebastian Elwing, dem Torhüter der Huskies, auf. Lanny Gare und Martin Masak hatten gute Gelegenheiten zum Ausgleich. Scheiterten aber am Tormann oder verfehlten knapp. Nicht jedoch Marcel Leyva in der 38. Minute. Nach Vorarbeit von Marco Noack erzielte er das nach wie vor sensationelle 2:2. Weißwasser gab nicht auf! Umso bitterer, dass Kassel gleich eine Minute später erneut in Führung gehen konnte. Und so endete auch das zweite Drittel.
Die letzten zwanzig Minuten blieben so spannend, wie das gesamte Match. Zwar konnte Kassel seine Führung erst einmal ausbauen, doch die Füchse steckten am gestrigen Abend nie auf. Nach ihrem Anschlusstreffer durch Benjamin Thiede in der 56. Minute war noch einmal alles möglich.
Am Ende drückte die Statistik aber aus, was am Anfang so scheinbar klar war. Einen Sieg für Kassel.
Torfolge:
0:1 Branislav János 15.00
1:1 Drew Bannister 20.19
2:1 Drew Bannister 20.45
2:2 Marcel Leyva 38.00
3:2 Tobias Schwab 39.00
4:2 Shawn McNeil 41.13
4:3 Benjamin Thiede 56.00
Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 20.01.2007