Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Bannisters Doppelschlag
20.01.2007 | 16:53 Uhr von
Kassel Huskies - Lausitzer Füchse 4:3. Verteidiger mit zwei Toren in 26 Sekunden
Es war ein Doppelschlag von Drew Bannister, der den Huskies den Weg zum elften Sieg in Folge ebnete. Der Verteidiger traf zu Beginn des zweiten Drittels innerhalb von nur 26 Sekunden zweimal ins Tor, und am Ende gab es gegen die Lausitzer Füchse ein knappes 4:3 (0:1, 3:1, 1:1). Obwohl sie nicht immer ein hochklassiges Spiel gesehen hatten, feierten die Fans, als wären die Huskies gerade in die DEL aufgestiegen.

Die Gäste aus Weißwasser spielten zunächst ganz und gar nicht wie ein Tabellenletzter und gingen sogar in Führung. In der 15. Minute zog Branislav Janos nahe der Blauen Linie ab, Kassels Torwart Sebastian Elwing war die Sicht verstellt, und die Füchse führten mit 1:0.

Das war auch der Zwischenstand nach dem ersten Drittel, weil die Huskies zwei hochkarätige Torchancen versiebten. In der elften Minute tauchteBannister frei vor Niemz auf, fand aber in dem Schlussmann der Gäste seinen Meister. So erging es neun Minuten später auch Mike Pellegrims. Drei Meter vor dem Tor schoss der Huskies-Verteidiger, doch auch diesmal war Niemz auf dem Posten. Spieler und Fans wunderten sich und mussten mit einem Rückstand in die erste Pause gehen.

45 Sekunden später war die Welt wieder in Ordnung, denn Drew Bannister hatte seinen großen Auftritt. Innerhalb von nur 26 Sekunden machte der Huskies-Verteidiger aus dem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung. Hatten die Huskies im ersten Drittel bei Überzahl gefällig, aber nicht effektiv gespielt, so nutzten sie ihre Überlegenheit nun aus. Zweimal wurde Scharfschütze Bannister nahe der Blauen Linie in Position gebracht, und jedesmal zischte die Scheibe - für Niemz unhaltbar - ins Netz.

Als die Huskies den Vorsprung erhöhen wollten, stand wieder Bannister im Blickpunkt, doch diesmal knallte der Puck an die Querlatte. Jetzt nahm das Spiel den erwarteten Verlauf, denn die Huskies bestimmten das Geschehen.

Umso größer war die Überraschung, dass es plötzlich 2:2 stand. Nach einem Gewühl vor dem Kasseler Kasten landete die Scheibe irgenwie im Netz. Marcel Leyva muss sie dorthin bugsiert haben.

Doch Tobias Schwab ließ die Huskies-Fans erneut jubeln. Aus der Nahdistanz war der 21-Jährige 47 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels erfolgreich. Die Vorentscheidung - so schien es - fiel in der 44. Minute. Bei Überzahl zogen Klinge, Boisvert und McNeil erneut ein unwiderstehliches Powerplay auf, und Shawn McNeil vollendete die Kombination zum 4:2. Die Fans feierten, und niemand rechnete mit einer Zitterpartie in der Schlussphase.

Doch die Huskies mussten bangen, weil gut sieben Minuten vor der Schlusssirene Thiede der Anschlusstreffer gelang, und auf der anderen Seite die Konterchancen ungenutzt blieben.

Drei Punkte gibt es aber auch für knappe Siege. (Gerd Brehm)

Schiedsrichter: Sander (Peiting) - Zuschauer: 2621

Tore: 0:1 (14:27) Janos (Bartlick), 1:1 (20:19) Bannister (McNeil - 5:3), 2:1 (20:45) Bannister (Boisvert - 5:4), 2:2 (35:03) Leyva (Noack), 3:2 (39:19) Schwab (Hynes, Gerbig), 4:2 (43:04) McNeil (Boisvert - 5:4), 4:3 (52:30) Thiede (Galway, Gare - 5:4)

Strafminuten: Kassel:10 - Lausitzer Füchse: 16

Quelle: hna.de vom 20.01.2007
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