Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse-Trainer Popiesch sieht Licht und Schatten
23.01.2007 | 21:51 Uhr von
Am vergangenen Wochenende schlug es für die Lausitzer Eishockeyfüchse Sechs und Sieben. So lang dauerte nun bereits die Niederlagenserie an. Trotzdem machten die beiden verlorenen Spiele Hoffnung. In Kassel (3:4) und auch beim Sachsen-Derby gegen die Eislöwen (2:3) gingen die Lausitzer in Führung und waren den hoch favorisierten Kontrahenten zumindest ebenbürtig.
„Leistung, Engagement und Laufbereitschaft waren in Ordnung. Bei vollen Blöcken hatten wir gegen Dresden sogar Vorteile – und das auch noch nach Herausstellungen für Drgon und Gare“, war Trainer Thomas Popiesch nur mit der Punktausbeute unzufrieden.
Die Augenzeugen des Derbys waren sich einig: Spielentscheidend war die von Referee Stascha Ninkov ( Reutlingen) in der 31. Spielminute getroffene Strafenentscheidung. Bei Stand von 2:1 für Weißwasser zog Verteidiger André Koalick unwiderstehlich in Richtung Löwentor und wurde beim Versuch, den Keeper zum umspielen, von hinten mit dem Stock umgecheckt. Fuchs Lanny Gare eilte zum „Tatort“ und wurde gleichfalls mit einem Stockcheck bedacht. Beim Revancheversuch schlug der Kanadier ein Luftloch. Nur für diese Aktion gab es eine Strafe- gleich zwei plus zehn Minuten. Gare protestierte per „Stinkefinger“ und kassierte prompt eine weitere Zehn-Minuten-Strafe, die den Ausschluss bedeutete. Dresden nutzte die folgende Überzahl zum Ausgleich. „Das war undiszipliniert und hat der Mannschaft geschadet“, sprach Thomas Popiesch Klartext.
Schon gegen die Eislöwen musste der Oberfuchs einen Block fast nur aus Regionalligaspielern bilden. Daniel Wimmer, Johann Geddert, Marco Noack und Christian Rösler laufen sonst für die Spielgemeinschaft Tornados Niesky/ Weißwasser auf. „Aber die jungen Leute haben Fortschritte gemacht. Man kann sie jetzt ins Spiel bringen, ohne gleich Herzschmerzen zu bekommen“, lobt Popiesch die Anschlusskader. Und verabschiedet sich von Gedanken an Rang 12 und mögliches Heimrecht in den Play-downs. Denn der ETC Crimmitschau als Zwölfter hat inzwischen 14 Zähler Vorsprung auf die Lausitzer.
„Wenn die Mannschaft konstant auf dem Niveau des Wochenendes spielt und dazu endlich noch Über- und Unterzahl verbessert, holen wir zwar noch einige Punkte. Wichtig ist aber, bis zu den Play-downs richtig zu funktionieren. Dann kann man eine Serie auch ohne Heimrecht gewinnen“, blickt der Trainer voraus. Derweil wollen die Weißwasseraner ein Video mit strittigen Szenen des Derbys zum Deutschen Eishockey-Bund schicken. „Es geht nicht um einen Protest gegen die Spielwertung. Wir wollen verhindern, dass sich solche Entscheidungen in Zukunft wiederholen“, stellt der sportliche Berater, Dirk Rohrbach, klar.

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten Printausgabe Seite 22 vom 23.01.2007
972 mal gelesen
 
1 | thingslikehockey | 24.01.2007 @ 00:44
Da geb' ich TP recht. Der Anschlusskader hat ziemlich ordentlich gespielt, mal sehen, wie's gegen Essen ausgeht. Siegtor durch Bombe wär schon geil ;)
2 | esw77schrulle | 24.01.2007 @ 10:58
unsere jungspieler haben inzwischen sehr gute fortschritte gemacht! - kann man echt nicht meckern. ein bisschen bammel hatten wir sicher alle, aber die jungs haben gekämpft... und das sogar nicht schlecht! :] ich denke auf leute wie wimmer und bombe können wir zählen!
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