Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Heute sollen es die Füchslein richten
26.01.2007 | 05:18 Uhr von
Weißwasser setzt wegen Personalnot gegen Essen auf den Nachwuchs / Comeback von Trainer Popiesch?
Die schlechte Nachricht: Die Lausitzer Füchse müssen heute Abend in der Heimpartie gegen die Moskitos Essen (Beginn um 19.30 Uhr) möglicherweise auf bis zu sechs Stammspieler verzichten. Die gute Nachricht: Thomas Popiesch hat trotzdem nicht seinen Optimismus verloren.

«Es ist eine Chance für die jungen Spieler. Sie können sich jetzt beweisen» , betont der Cheftrainer des Tabellenschlusslichts vor dem Auftritt der Füchslein im Fuchsbau. Youngster wie Johann Geddert (20 Jahre), Daniel Wimmer (19), Christian Rösler (20) und Marco Noack (20) dürfen sich also auf jede Menge Eiszeit in der 2. Liga freuen. Zudem wurde mit dem erst 18-jährigen Markus Lehnigk in dieser Woche noch ein Stürmer aus der Regionalliga-Mannschaft lizensiert. «Wir können von den jungen Spielern nicht erwarten, dass sie auf Anhieb zu Leistungsträgern werden. Aber einige der Jungs haben in den vergangenen Wochen schon ganz gute Sache auf dem Eis produziert» , meint Popiesch und nimmt gleichzeitig die wenigen verbliebenen Routiniers in die Pflicht: «Angesichts der Ausfälle muss der Kader noch enger zusammenrücken.»
Denn die Liste der Ausfälle ist bedrohlich lang. Definitiv fehlen werden heute die gesperrten Adam Drgon, Lanny Gare und André Mücke. Matt Hubbauer steht wegen seiner Schulterverletzung weiterhin nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Robert Bartlick (Magen-Darm-Grippe) und Branislav Janos (Bluterguss im Oberschenkel) entscheidet sich erst kurzfristig. Allerdings konnten beide in dieser Woche kaum trainieren und sind deshalb nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.
Angesichts der akuten Personalnot hat sogar Trainer Thomas Popiesch mit einem Comeback gegen seinen Ex-Verein geliebäugelt. Der ehemalige Stürmer trug über 400 Mal das Trikot der Moskitos Essen und hatte im Sommer seine lange Karriere beendet. Letztlich entschied sich Popiesch aber gegen eine Rückkehr auf das Eis. «Es wäre kein gutes Signal für die jungen Spieler, wenn plötzlich der 41-jährige Trainer ohne ausreichendes Training mitspielt und sie auf der Bank sitzen würden» , betont Popiesch. Für den Fall der Fälle will der Coach aber im Training ab sofort eine Schippe draufpacken und seine Fitness verbessern, denn: «Man weiß schließlich nicht, wie sich unsere personelle Situation entwickelt.» (Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 26.01.2007
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1 | Mozart | 26.01.2007 @ 05:20
Dumm nur, dass im ESBG-Bereich keine Spielertrainer erlaubt sind... Also müsste man erst "Popeye" entlassen oder in eine Landesverbands-Liga absteigen...
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