Weißwassers Trainer Thomas Popiesch rechnet nicht mit Verstärkungen für die Abstiegsspiele.
Als Sie Ende November in Weißwasser antraten, sprachen Sie davon, dass sich die Mannschaft stetig verbessern muss. Wie fällt heute das Zwischenfazit aus?
Ich glaube, dass die Mannschaft viel konkurrenzfähiger geworden ist, auch gegen die Top-Teams der Liga. Auf den Pressekonferenzen wird uns nach den Spielen oft gesagt, dass wir nicht wie ein Tabellenletzter aufgetreten sind. Was fehlt, sind eindeutig die Punkte.
Zehrt es nicht an Ihrer Moral und der der Mannschaft, dass die Rote Laterne immer noch in Weißwasser hängt?
Sicher wäre es mit mehr Erfolgen einfacher. Aber ich habe ein ganz einfaches Rezept: Man muss immer positiv sein, die Disziplin und die Strukturen müssen stimmen - dann stellt sich auch der Erfolg ein.
Sie haben damals auch gesagt, die Fitness der Spieler müsse vor der Saison stimmen. Jetzt legen Sie mit neuen Trainingsformen im Krauschwitzer Bad gerade darauf das Augenmerk. Ist das nicht ein Widerspruch?
Nein. Was ich in der Serie nicht mehr kann, ist drei, vier Kilo Muskelmasse aufbauen. Man kann aber die Ausdauer verbessern, damit sich die Spieler nach einer Belastung, auch während des Spiels, schneller erholen. Und genau das trainieren wir jetzt, individuell auf jeden Spieler zugeschnitten.
Trotzdem, die Playdowns sind nicht mehr zu verhindern, selbst der drittletzte Platz und das damit verbundene Heimrecht in den Abstiegsplätzen scheint weg. Sind die Punkte deshalb jetzt egal und beginnt schon jetzt eine extra Vorbereitung auf die entscheidenden Spiele?
Nein, das geht nicht. Die Spieler müssen im Rhythmus bleiben und außerdem wollen wir die rote Laterne immer noch loswerden. Wichtig ist, dass die verletzten Spieler wieder in Form kommen. Schonen würde ich bestimmte, angeschlagene Spieler erst in den allerletzten Partien, falls es für uns um wirklich gar nichts mehr geht.
Nächste Woche Mittwoch endet die Wechselfrist. Ziehen die Lausitzer Füchse noch einen Joker?
Wir könnten einen erfahrenen Spieler gebrauchen, der uns vor allem im Überzahlspiel weiterhilft. Aber gerade die sind ja nicht ganz billig, einen überzähligen ausländisehen Spieler haben wir schon jetzt und der sportliche Berater Dirk Rohrbach hat mir gesagt, dass derzeit keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Also gehe ich davon aus, dass wir mit dem jetzigen Kader in die Abstiegsspiele gehen werden, auch wenn wir den Markt intensiv beobachten, falls sich doch noch eine Möglichkeit ergibt.
Ist es Ihnen egal, auf wen die Lausitzer Füchse in den Abstiegsspielen treffen?
Werden wir noch Vorletzter, hieße unser Gegner wahrscheinlich Crimmitschau. Da haben wir realistische Chancen. Als Letzter würden wir auf einen Gegner treffen, der bis zuletzt um die Playoffs oder mindestens um den sicheren Klassenerhalt gekämpft hat, der also psychologisch in einem Tief steckt. Auch das hätte seinen Vorteil. (Gespräch: Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport Printausgabe Seite 13 vom 26.01.2007
1 | Fuchs-Blau | 26.01.2007 @ 16:24
In der Kunst zählt allein das Gelingen. Der gute Wille ist gleich null.
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Als Sie Ende November in Weißwasser antraten, sprachen Sie davon, dass sich die Mannschaft stetig verbessern muss. Wie fällt heute das Zwischenfazit aus?
Ich glaube, dass die Mannschaft viel konkurrenzfähiger geworden ist, auch gegen die Top-Teams der Liga. Auf den Pressekonferenzen wird uns nach den Spielen oft gesagt, dass wir nicht wie ein Tabellenletzter aufgetreten sind. Was fehlt, sind eindeutig die Punkte.
Zehrt es nicht an Ihrer Moral und der der Mannschaft, dass die Rote Laterne immer noch in Weißwasser hängt?
Sicher wäre es mit mehr Erfolgen einfacher. Aber ich habe ein ganz einfaches Rezept: Man muss immer positiv sein, die Disziplin und die Strukturen müssen stimmen - dann stellt sich auch der Erfolg ein.
Sie haben damals auch gesagt, die Fitness der Spieler müsse vor der Saison stimmen. Jetzt legen Sie mit neuen Trainingsformen im Krauschwitzer Bad gerade darauf das Augenmerk. Ist das nicht ein Widerspruch?
Nein. Was ich in der Serie nicht mehr kann, ist drei, vier Kilo Muskelmasse aufbauen. Man kann aber die Ausdauer verbessern, damit sich die Spieler nach einer Belastung, auch während des Spiels, schneller erholen. Und genau das trainieren wir jetzt, individuell auf jeden Spieler zugeschnitten.
Trotzdem, die Playdowns sind nicht mehr zu verhindern, selbst der drittletzte Platz und das damit verbundene Heimrecht in den Abstiegsplätzen scheint weg. Sind die Punkte deshalb jetzt egal und beginnt schon jetzt eine extra Vorbereitung auf die entscheidenden Spiele?
Nein, das geht nicht. Die Spieler müssen im Rhythmus bleiben und außerdem wollen wir die rote Laterne immer noch loswerden. Wichtig ist, dass die verletzten Spieler wieder in Form kommen. Schonen würde ich bestimmte, angeschlagene Spieler erst in den allerletzten Partien, falls es für uns um wirklich gar nichts mehr geht.
Nächste Woche Mittwoch endet die Wechselfrist. Ziehen die Lausitzer Füchse noch einen Joker?
Wir könnten einen erfahrenen Spieler gebrauchen, der uns vor allem im Überzahlspiel weiterhilft. Aber gerade die sind ja nicht ganz billig, einen überzähligen ausländisehen Spieler haben wir schon jetzt und der sportliche Berater Dirk Rohrbach hat mir gesagt, dass derzeit keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Also gehe ich davon aus, dass wir mit dem jetzigen Kader in die Abstiegsspiele gehen werden, auch wenn wir den Markt intensiv beobachten, falls sich doch noch eine Möglichkeit ergibt.
Ist es Ihnen egal, auf wen die Lausitzer Füchse in den Abstiegsspielen treffen?
Werden wir noch Vorletzter, hieße unser Gegner wahrscheinlich Crimmitschau. Da haben wir realistische Chancen. Als Letzter würden wir auf einen Gegner treffen, der bis zuletzt um die Playoffs oder mindestens um den sicheren Klassenerhalt gekämpft hat, der also psychologisch in einem Tief steckt. Auch das hätte seinen Vorteil. (Gespräch: Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport Printausgabe Seite 13 vom 26.01.2007