Lausitzer Füchse wollen am Wochenende die Rote Laterne abgeben Eishockey-Zweitligist aus Weißwasser empfängt heute die Moskitos aus Essen und reist am Sonntag zum Kellerduell nach Kaufbeuren
Am Sonntag erreicht der seit Wochen zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Lausitzer Füchsen tobende Kampf gegen die Rote Laterne einen neuen Höhepunkt. Die aktuell durch zwei Zähler getrennten Kellerkinder treffen im Allgäu direkt aufeinander. Bleibt auch nach den Freitags- Spielen alles beim Alten, dann gehen die Buron Joker mit einem 12:8- „Vorteil“ in dieses Match. Denn aktuell haben die Füchse als Letzter siebenmal in Serie verloren, Kaufbeuren als Vorletzter sogar elfmal. Während der Kaufbeuren heute in Crimmitschau antreten muss, empfangen die Weißwasseraner die Moskitos Essen (19.30 Uhr). Das Problem dabei: Die Lausitzer werden erhebliche Besetzungssorgen haben. Adam Drgon, Lanny Gare und André Mücke sind nach ihren Strafen vom Sachsen-Derby gegen Dresden gesperrt. Matt Hubbauer hat immer noch Schulterbeschwerden und auch Branislav Janos läuft nach einem Pferdekuss noch nicht wieder „rund“. „Mit Branislav rechne ich trotzdem, bei Matt sieht es aber schlecht aus.“, berichtete EHC- Coach Thomas Popiesch. Dem Oberfuchs läuft in Sachen Hubbauer langsam die Zeit davon: „Das Bespiel Chris Straube hat gezeigt, wie lange ein Akteur brauchen kann, um wieder in Schwung zu kommen. Matt sollte deshalb vor den Play-downs noch wenigstens 10 Spiele absolvieren können.“ Heute stellt sich der Kanadier nochmals beim Arzt vor. Der nämlich soll den Risikofaktor hinsichtlich eines möglichen Rückschlags bei einem zu frühem Comeback bestimmen. Und weil im Fuchsbau ohnehin alles auf den saisonalen Endkampf, die Play- downs, ausgerichtet ist, überrascht die Suche nach einem dritten Keeper nicht. Der soll bis zum Transferschluss am 31. Januar gefunden und bei einer Verletzung von Stammtorhüter Nolan McDonald „Retter in der Not“ sein. Für das Punktspielwochenende erwartet Coach Popiesch zumindest durchweg gute Leistungen und hofft: „Ein kleiner Kader schweißt eng zusammen. Vielleicht können wir daraus diesmal Kapital schlagen.“
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten Printausgabe Seite 23 vom 26.01.2007
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Eishockey-Zweitligist aus Weißwasser empfängt heute die Moskitos aus Essen und reist am Sonntag zum Kellerduell nach Kaufbeuren
Am Sonntag erreicht der seit Wochen zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Lausitzer Füchsen tobende Kampf gegen die Rote Laterne einen neuen Höhepunkt. Die aktuell durch zwei Zähler getrennten Kellerkinder treffen im Allgäu direkt aufeinander. Bleibt auch nach den Freitags- Spielen alles beim Alten, dann gehen die Buron Joker mit einem 12:8- „Vorteil“ in dieses Match. Denn aktuell haben die Füchse als Letzter siebenmal in Serie verloren, Kaufbeuren als Vorletzter sogar elfmal. Während der Kaufbeuren heute in Crimmitschau antreten muss, empfangen die Weißwasseraner die Moskitos Essen (19.30 Uhr). Das Problem dabei: Die Lausitzer werden erhebliche Besetzungssorgen haben. Adam Drgon, Lanny Gare und André Mücke sind nach ihren Strafen vom Sachsen-Derby gegen Dresden gesperrt. Matt Hubbauer hat immer noch Schulterbeschwerden und auch Branislav Janos läuft nach einem Pferdekuss noch nicht wieder „rund“. „Mit Branislav rechne ich trotzdem, bei Matt sieht es aber schlecht aus.“, berichtete EHC- Coach Thomas Popiesch. Dem Oberfuchs läuft in Sachen Hubbauer langsam die Zeit davon: „Das Bespiel Chris Straube hat gezeigt, wie lange ein Akteur brauchen kann, um wieder in Schwung zu kommen. Matt sollte deshalb vor den Play-downs noch wenigstens 10 Spiele absolvieren können.“ Heute stellt sich der Kanadier nochmals beim Arzt vor. Der nämlich soll den Risikofaktor hinsichtlich eines möglichen Rückschlags bei einem zu frühem Comeback bestimmen. Und weil im Fuchsbau ohnehin alles auf den saisonalen Endkampf, die Play- downs, ausgerichtet ist, überrascht die Suche nach einem dritten Keeper nicht. Der soll bis zum Transferschluss am 31. Januar gefunden und bei einer Verletzung von Stammtorhüter Nolan McDonald „Retter in der Not“ sein. Für das Punktspielwochenende erwartet Coach Popiesch zumindest durchweg gute Leistungen und hofft: „Ein kleiner Kader schweißt eng zusammen. Vielleicht können wir daraus diesmal Kapital schlagen.“
Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten Printausgabe Seite 23 vom 26.01.2007