Personalplanung: Erfahrene Kontingentspieler sollen Youngster führen
Noch neun „Vorbereitungsspiele“ in der Hauptrunde – dann beginnt für die Lausitzer Füchse in den Play-downs der Kampf um den Zweitliga-Klassenerhalt. Doch schon jetzt laufen die Personalplanungen für die neue Spielzeit an. „Wir werden noch vor den Play-downs die ersten Gespräche mit jenen Leistungsträgern führen, die wir halten wollen“, kündigt der Sportliche Berater Dirk Rohrbach an.
Hoffnungsvolles Talent: Der 21-jährige Thomas Götz spielt in den Personalplanungen für die kommende Saison eine zentrale Rolle. In der laufenden Spielzeit sammelte der Stürmer elf Scorerpunkte. Foto: Aswendt
Doch auch alle anderen Spieler haben dann noch ausreichend Gelegenheit, sich für eine Vertragsverlängerung zu bewerben. Denn: Bisher existiert erst ein gedankliches Konzept, wie das neue Team aussehen soll. „Wir werden weiterhin auf unseren Nachwuchs setzen. Gleichzeitig wollen wir die Ausländerpositionen stärken und dafür auch mehr Geld ausgeben als zuletzt. Diese Profis sollen die jungen Spieler führen“, kündigt Rohrbach an. Diese grundsätzliche Vorstellung von der neuen Mannschaft gelte auch für den Fall eines Abstieges.
Die Schlüsselfigur: Die Personalplanung hängt eng mit dem Namen Thomas Popiesch zusammen. Der Coach soll nach dem Willen der Vereinsführung weiterhin die zentrale Figur in Weißwasser sein. „Wir liegen in vielen Dingen auf einer Wellenlänge. Deshalb wollen wir noch vor dem Start der Play-downs die Gespräche über eine Vertragsverlängerung führen und damit auch ein Signal für die Zukunft setzen“, betont Rohrbach. Hintergrund ist, dass Popiesch bei einer frühzeitigen Einigung dann maßgeblichen Einfluss auf die Zusammenstellung der Mannschaft nehmen könnte.
Wer bleibt? Vor der Saison erhielt André Mücke als einziger Spieler einen Zweijahres-Vertrag. Der im Dezember verpflichtete Adam Drgon aus der Slowakei wurde ebenfalls schon für 2007/08 gebunden.
Wer soll bleiben? Von den Youngstern sind vor allem Thomas Götz oder Daniel Wimmer schon jetzt enorm wichtig für das Team. Neuzugang Patrick Vozar wächst immer mehr in die Leader-Rolle rein und ist drittbester Scorer. Kapitän Jörg Pohling gehört zu den Weißwasseraner Urgesteinen.
Wer geht? Logisch, kurz vor der entscheidenden Saisonphase werden von Vereinsseite natürlich keine konkreten Namen genannt. Aber es gilt intern als beschlossene Sache, dass auf den Ausländerpositionen rotiert wird. Die Play-downs werden zeigen, wer von den aktuellen Kontingentspielern sich für einen neuen Vertrag empfehlen kann – und auch will.
Der Sonderfall: Im Fall von Torhüter Nolan McDonald liegen die Dinge kompliziert. Der Kanadier hat zwar in seinem Vertrag eine Klausel, auf deren Grundlage sich sein Vertrag im Falle des Klassenerhalts um ein weiteres Jahr verlängert. Allerdings gab es zuletzt immer wieder Diskussionen um seine schmerzhafte Hüftverletzung. Die Zukunft des ehrgeizigen Keepers dürfte deshalb nicht nur von der Leistung in der Play-down-Runde, sondern auch von seiner Gesundheit abhängen.
Zur Sache Promi-Unterstützung
Die Weißwasseraner Jungfüchse bekommen für die erste Relegation um den Aufstieg in die Junioren- Bundesliga prominente Unterstützung. Nationalmannschafts-Torfrau Ivonne Schröder wird von einem Vier- Nationen-Turnier in Schweden früher abreisen, um ihren männlichen Kollegen am Sonntag in Berlin zu helfen. Nach den Statuten des Deutschen Eishockey-Bundes ist es möglich, dass im Juniorenbereich auch Damen eingesetzt werden können.
Außerdem kommen Daniel Wimmer, Markus Lehnigk, Christian Rösler und Oliver Werlich zum Einsatz, die schon Profi-Erfahrung gesammelt haben. (Frank Noack)
Noch neun „Vorbereitungsspiele“ in der Hauptrunde – dann beginnt für die Lausitzer Füchse in den Play-downs der Kampf um den Zweitliga-Klassenerhalt. Doch schon jetzt laufen die Personalplanungen für die neue Spielzeit an. „Wir werden noch vor den Play-downs die ersten Gespräche mit jenen Leistungsträgern führen, die wir halten wollen“, kündigt der Sportliche Berater Dirk Rohrbach an.
Die Schlüsselfigur: Die Personalplanung hängt eng mit dem Namen Thomas Popiesch zusammen. Der Coach soll nach dem Willen der Vereinsführung weiterhin die zentrale Figur in Weißwasser sein. „Wir liegen in vielen Dingen auf einer Wellenlänge. Deshalb wollen wir noch vor dem Start der Play-downs die Gespräche über eine Vertragsverlängerung führen und damit auch ein Signal für die Zukunft setzen“, betont Rohrbach. Hintergrund ist, dass Popiesch bei einer frühzeitigen Einigung dann maßgeblichen Einfluss auf die Zusammenstellung der Mannschaft nehmen könnte.
Wer bleibt? Vor der Saison erhielt André Mücke als einziger Spieler einen Zweijahres-Vertrag. Der im Dezember verpflichtete Adam Drgon aus der Slowakei wurde ebenfalls schon für 2007/08 gebunden.
Wer soll bleiben? Von den Youngstern sind vor allem Thomas Götz oder Daniel Wimmer schon jetzt enorm wichtig für das Team. Neuzugang Patrick Vozar wächst immer mehr in die Leader-Rolle rein und ist drittbester Scorer. Kapitän Jörg Pohling gehört zu den Weißwasseraner Urgesteinen.
Wer geht? Logisch, kurz vor der entscheidenden Saisonphase werden von Vereinsseite natürlich keine konkreten Namen genannt. Aber es gilt intern als beschlossene Sache, dass auf den Ausländerpositionen rotiert wird. Die Play-downs werden zeigen, wer von den aktuellen Kontingentspielern sich für einen neuen Vertrag empfehlen kann – und auch will.
Der Sonderfall: Im Fall von Torhüter Nolan McDonald liegen die Dinge kompliziert. Der Kanadier hat zwar in seinem Vertrag eine Klausel, auf deren Grundlage sich sein Vertrag im Falle des Klassenerhalts um ein weiteres Jahr verlängert. Allerdings gab es zuletzt immer wieder Diskussionen um seine schmerzhafte Hüftverletzung. Die Zukunft des ehrgeizigen Keepers dürfte deshalb nicht nur von der Leistung in der Play-down-Runde, sondern auch von seiner Gesundheit abhängen.
Zur Sache Promi-Unterstützung
Die Weißwasseraner Jungfüchse bekommen für die erste Relegation um den Aufstieg in die Junioren- Bundesliga prominente Unterstützung. Nationalmannschafts-Torfrau Ivonne Schröder wird von einem Vier- Nationen-Turnier in Schweden früher abreisen, um ihren männlichen Kollegen am Sonntag in Berlin zu helfen. Nach den Statuten des Deutschen Eishockey-Bundes ist es möglich, dass im Juniorenbereich auch Damen eingesetzt werden können.
Außerdem kommen Daniel Wimmer, Markus Lehnigk, Christian Rösler und Oliver Werlich zum Einsatz, die schon Profi-Erfahrung gesammelt haben. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 13.02.2007