...Popiesch: Rechnerisch möglich Ehrgeiziges Ziel: Füchse wollen das Play-down-Heimrecht
Es ist ein sehr ehrgeiziges Vorhaben, dennoch hat Cheftrainer Thomas Popiesch vor dem Start in die letzte Phase der Hauptrunde ein klares Ziel für die Lausitzer Füchse ausgegeben. «So lange es rechnerisch möglich ist, werden wir um das Heimrecht in der Play-down- Runde kämpfen» , betont der Coach des Tabellenletzten der 2. Eishockey-Bundesliga.
Der Weg zum angestrebten Rang zwölf ist allerdings weit, sehr weit sogar. Zwölf Punkte trennen das Schlusslicht derzeit vom ETC Crimmitschau. Nur drei Punkte entfernt und damit in Reichweite liegt hingegen der ESV Kaufbeuren als Tabellen-13.
Die Entscheidung, ob die Füchse ihr ehrgeiziges Ziel erreichen können oder nicht, dürfte bereits in der nächsten Woche fallen. Denn mit der morgigen Heimpartie gegen den EV Landsberg (Beginn um 19.30 Uhr) stehen fünf Spiele innerhalb von nur zehn Tagen auf dem Programm. «Danach wissen wir, ob wir nochmal angreifen können oder uns in der verbleibenden Zeit ganz gezielt auf die Play-downs vorbereiten» , erklärt Popiesch.
Zusätzliche Nahrung erhält sein Optimismus durch die vermeintlich günstigen Ansetzungen. Immerhin geht es mit Landsberg, München, Dresden und Crimmitschau jetzt ausnahmlos gegen Kontrahenten aus der unteren Tabellenhälfte. «Wir müssen vor allem in den Heimspielen punkten und dann schauen, was die anderen Mannschaften machen. Denn es liegt nicht mehr allein in unserer Hand, auf welchem Platz wir am Ende der Hauptrunde einkommen» , blickt Popiesch voraus.
Die wichtigsten Baustellen bis zum Start der Play-downs in gut einem Monat am 16. März bleiben das Über- und Unterzahlspiel. Während sich die Füchse im Spiel fünf gegen fünf unter der Regie von Popiesch deutlich stabilisiert haben und mit dem kürzlichen Heimsieg gegen Bietigheim endlich das ersehnte Erfolgserlebnis feiern konnten, bleiben bei numerischer Über- beziehungsweise Unterlegenheit große Defizite erkennbar.
Sie sind zum Teil allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass im kleinen Kader immer wieder Leistungsträger wegen Verletzungen oder Sperren fehlten. «Es kommt jetzt darauf an, dass wir unseren Rhythmus finden. Denn erfahrungsgemäß entscheiden das Über- und das Unterzahlspiel eine solche Serie wie die Play-downs» , fordert der Weißwasseraner Trainer.
Ein weiterer Vorteil im Abstiegskampf könnte besagtes Heimrecht im entscheidenden siebten Spiel sein. Diesen Heimvorteil genießen der Elfte und Zwölfte nach der Hauptrunde. Die Mannschaften auf den Rängen 13 und 14 müssen dagegen reisen, was sportlich und auch wirtschaftlich die schlechtere Ausgangsposition ist.
Zur Sache Fernsehvertrag
Die 2. Eishockey-Bundesliga erhält ab dem Play-off-Start ein deutschlandweit zu sehendes Fernseh-Magazin, das jeweils am Dienstag von 22.30 bis 23.Uhr ausgestrahlt wird.
Partner der Liga ist der bayerische Lokalsender Donau TV, der im Programm-Verbund mit ONTV europaweit über den Satelliten Astra zu empfangen ist. Für Nicht-Satelliten-Kunden wird die Sendung zusätzlich im Internet unter www.esbg.de als Windows-Media-File integriert.
Gezeigt werden jeweils zwei Spielberichte aus dem Norden und dem Süden, außerdem gibt es Kommentare und Interviews. Bis Saisonende sind insgesamt sechs Sendungen geplant, ab dem Play-off-Halbfinale auch mit Oberliga-Beteiligung.
VON FRANK NOACK
Quelle: LR vom 15.Febrauar 2007
1 | Financial Times | 15.02.2007 @ 15:03
Jungs kniet euch rein, strengt euch an und vor allem glaubt an euch! Direkt an die Bietigheimer Heimpartie anschließen und so weiter machen....Ich glaub an euch, egal ob Heimrecht oder nicht!
2 | mat | 15.02.2007 @ 16:59
Genau so isses!!!
Kämpfen und Siegen !!!!
3 | Financial Times | 16.02.2007 @ 00:20
mat du nimmst mir die Worte aus dem Mund ;)
4 | Mr.Gott | 16.02.2007 @ 12:44
Wer glaubt denn wirklich noch an Platz 12.Es ist eigentlich lächerlich sich darüber Gedanken zu machen.
5 | back-to-nirvana | 16.02.2007 @ 15:23
@ 4: schnau.......kritik ist im rahmen einer kampfansage ganz blöde...ob mans schafft oder nicht, das ziel ist doch entscheidend....mann mann mann
6 | Mr.Gott | 16.02.2007 @ 15:39
@5 hier herscht MEINUNGSFREIHEIT....und wenn du das wort nicht verstehst......dann werde groß und erwachsen und melde dich dann wieder zu wort
7 | back-to-nirvana | 16.02.2007 @ 16:14
hab ich dich etwa eingeschränkt??? ich sagte ja nicht, dass eine kritik verboten ist, nur unangebracht...man kann nämlich alles zerreden sogar eine zielvorgabe, welche unter umständen nicht erreicht werden kann. aber wenn man so ran geht wie du dann brauch man sich ja keine hohen ziele mehr stecken, da sie ja eh unerreichbar sind...ergo alles sinnlos...mein ziel abstieg...das ist wenigstens ohne kraftaufwand und ohne weiteres möglich. das schaffen sogar die füchse.
8 | back-to-nirvana | 16.02.2007 @ 16:18
dein spruch zwecks erwachsen werden war ja ganz toll...wenn du eine etwas derbe sprache nicht abkannst...ich wollte dich nicht persönlich angreifen sondern nur meiner meinung durch die übertreibung ausdruck verleihen...traurig.
9 | Mr.Gott | 16.02.2007 @ 16:31
@7dann ist ja alles ok, nur schau ich der realität ins auge und nicht ins märchenbuch
wenns anders läuft umso besser
10 | Mr.Gott | 16.02.2007 @ 16:41
ich kann schon kritik vertragen.keine Angst, aber von Platz 12 zu reden wenn mal 1 Spiel wieder gewonnen wurde ist das für mich Irsinn, Klassenerhalt ist aber drinn.
11 | back-to-nirvana | 16.02.2007 @ 16:51
ja ich weiß das die realität eher so aussieht, dass wir bis zum jüngsten tag letzter bleiben werden.nun ist es aber so,dass der trainer dieses ziel vorgibt. und es ist rein theoretisch noch möglich. also wir fans haben in diesem fall zwei möglichkeiten: wir zeigen den vom team verlangten siegeswillen und unterstützen es damit oder wir reden alles schlecht bevor das erste spiel gemacht wurde....meine meinung
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Ehrgeiziges Ziel: Füchse wollen das Play-down-Heimrecht
Es ist ein sehr ehrgeiziges Vorhaben, dennoch hat Cheftrainer Thomas Popiesch vor dem Start in die letzte Phase der Hauptrunde ein klares Ziel für die Lausitzer Füchse ausgegeben. «So lange es rechnerisch möglich ist, werden wir um das Heimrecht in der Play-down- Runde kämpfen» , betont der Coach des Tabellenletzten der 2. Eishockey-Bundesliga.
Der Weg zum angestrebten Rang zwölf ist allerdings weit, sehr weit sogar. Zwölf Punkte trennen das Schlusslicht derzeit vom ETC Crimmitschau. Nur drei Punkte entfernt und damit in Reichweite liegt hingegen der ESV Kaufbeuren als Tabellen-13.
Die Entscheidung, ob die Füchse ihr ehrgeiziges Ziel erreichen können oder nicht, dürfte bereits in der nächsten Woche fallen. Denn mit der morgigen Heimpartie gegen den EV Landsberg (Beginn um 19.30 Uhr) stehen fünf Spiele innerhalb von nur zehn Tagen auf dem Programm. «Danach wissen wir, ob wir nochmal angreifen können oder uns in der verbleibenden Zeit ganz gezielt auf die Play-downs vorbereiten» , erklärt Popiesch.
Zusätzliche Nahrung erhält sein Optimismus durch die vermeintlich günstigen Ansetzungen. Immerhin geht es mit Landsberg, München, Dresden und Crimmitschau jetzt ausnahmlos gegen Kontrahenten aus der unteren Tabellenhälfte. «Wir müssen vor allem in den Heimspielen punkten und dann schauen, was die anderen Mannschaften machen. Denn es liegt nicht mehr allein in unserer Hand, auf welchem Platz wir am Ende der Hauptrunde einkommen» , blickt Popiesch voraus.
Die wichtigsten Baustellen bis zum Start der Play-downs in gut einem Monat am 16. März bleiben das Über- und Unterzahlspiel. Während sich die Füchse im Spiel fünf gegen fünf unter der Regie von Popiesch deutlich stabilisiert haben und mit dem kürzlichen Heimsieg gegen Bietigheim endlich das ersehnte Erfolgserlebnis feiern konnten, bleiben bei numerischer Über- beziehungsweise Unterlegenheit große Defizite erkennbar.
Sie sind zum Teil allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass im kleinen Kader immer wieder Leistungsträger wegen Verletzungen oder Sperren fehlten. «Es kommt jetzt darauf an, dass wir unseren Rhythmus finden. Denn erfahrungsgemäß entscheiden das Über- und das Unterzahlspiel eine solche Serie wie die Play-downs» , fordert der Weißwasseraner Trainer.
Ein weiterer Vorteil im Abstiegskampf könnte besagtes Heimrecht im entscheidenden siebten Spiel sein. Diesen Heimvorteil genießen der Elfte und Zwölfte nach der Hauptrunde. Die Mannschaften auf den Rängen 13 und 14 müssen dagegen reisen, was sportlich und auch wirtschaftlich die schlechtere Ausgangsposition ist.
Zur Sache Fernsehvertrag
Die 2. Eishockey-Bundesliga erhält ab dem Play-off-Start ein deutschlandweit zu sehendes Fernseh-Magazin, das jeweils am Dienstag von 22.30 bis 23.Uhr ausgestrahlt wird.
Partner der Liga ist der bayerische Lokalsender Donau TV, der im Programm-Verbund mit ONTV europaweit über den Satelliten Astra zu empfangen ist. Für Nicht-Satelliten-Kunden wird die Sendung zusätzlich im Internet unter www.esbg.de als Windows-Media-File integriert.
Gezeigt werden jeweils zwei Spielberichte aus dem Norden und dem Süden, außerdem gibt es Kommentare und Interviews. Bis Saisonende sind insgesamt sechs Sendungen geplant, ab dem Play-off-Halbfinale auch mit Oberliga-Beteiligung.
VON FRANK NOACK
Quelle: LR vom 15.Febrauar 2007