Doppelpass zwischen Stadt und den Füchsen
Es gab einen gemeinsamen Pressetermin, einen gemeinsamen Tisch, eine gemeinsame Erklärung über zwei Seiten, auf denen jedes einzelne Wort gemeinsam abgestimmt war und eine gemeinsame Botschaft: Die Stadt Weißwasser und der Eissport Weißwasser wollen künftig wieder einen Doppelpass bei der Betreibung der Eishalle spielen, um das langfristige Überleben der Traditionssportart zu sichern.
Dass diese an sich normale Gemeinsamkeit gestern so deutlich hervorgehoben wurde, ist den Fehden in der Vergangenheit geschuldet. Damit soll jetzt Schluss sein. «Das Vertrauen der Kommune in die neue Vereinsführung ist in den vergangenen Monaten gewachsen. Unsere Zusammenarbeit hat eine neue Qualität erreicht» , sagte Oberbürgermeister Hartwig Rauh.
Auch ESW-Vorstandsmitglied Bernard Stefan hob die «konstruktiven Gespräche» hervor.
Die Basis des Schulterschlusses bildet ein Erbbaurechtsvertrag zwischen der Stadt als Eigentümer des Hallen- Komplexes und dem Eissport als Betreiber. Außerdem will die Stadt 100 000 Euro pro Jahr für die Eishallen-Betreibung beisteuern. Desweiteren sollen Sponsoringmittel der Stadtwerke/Veolia zugunsten des Vereins bis 2012 festgeschrieben werden. Allerdings muss die Vereinbarung noch durch den Stadtrat in der März- Sitzung abgesegnet werden.
Durch die Erbbaurechtsvereinbarung wäre der Verein in der rechtlichen Position, um selbst Fördergelder beantragen zu können. Zum Beispiel für «eine mögliche Eishallensanierung oder ähnliche Projekte auf dem Gelände des Eissport-Komplexes» , wie es in der Presseerklärung heißt.
Hinter «ähnlichen Projekten» verbirgt sich der Neubau einer Eishalle, für den derzeit Machbarkeitsstudien angefertigt werden. Intern wird ein Zeitraum von zwei Jahren anvisiert. Öffentlich festlegen wollten sich nach den gescheiterten Versuchen in der Vergangenheit allerdings weder Rauh noch Stefan – sie taten das natürlich aber gemeinsam.
Frank Noack
Quelle: LR vom 17.Februar 2007
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Es gab einen gemeinsamen Pressetermin, einen gemeinsamen Tisch, eine gemeinsame Erklärung über zwei Seiten, auf denen jedes einzelne Wort gemeinsam abgestimmt war und eine gemeinsame Botschaft: Die Stadt Weißwasser und der Eissport Weißwasser wollen künftig wieder einen Doppelpass bei der Betreibung der Eishalle spielen, um das langfristige Überleben der Traditionssportart zu sichern.
Dass diese an sich normale Gemeinsamkeit gestern so deutlich hervorgehoben wurde, ist den Fehden in der Vergangenheit geschuldet. Damit soll jetzt Schluss sein. «Das Vertrauen der Kommune in die neue Vereinsführung ist in den vergangenen Monaten gewachsen. Unsere Zusammenarbeit hat eine neue Qualität erreicht» , sagte Oberbürgermeister Hartwig Rauh.
Auch ESW-Vorstandsmitglied Bernard Stefan hob die «konstruktiven Gespräche» hervor.
Die Basis des Schulterschlusses bildet ein Erbbaurechtsvertrag zwischen der Stadt als Eigentümer des Hallen- Komplexes und dem Eissport als Betreiber. Außerdem will die Stadt 100 000 Euro pro Jahr für die Eishallen-Betreibung beisteuern. Desweiteren sollen Sponsoringmittel der Stadtwerke/Veolia zugunsten des Vereins bis 2012 festgeschrieben werden. Allerdings muss die Vereinbarung noch durch den Stadtrat in der März- Sitzung abgesegnet werden.
Durch die Erbbaurechtsvereinbarung wäre der Verein in der rechtlichen Position, um selbst Fördergelder beantragen zu können. Zum Beispiel für «eine mögliche Eishallensanierung oder ähnliche Projekte auf dem Gelände des Eissport-Komplexes» , wie es in der Presseerklärung heißt.
Hinter «ähnlichen Projekten» verbirgt sich der Neubau einer Eishalle, für den derzeit Machbarkeitsstudien angefertigt werden. Intern wird ein Zeitraum von zwei Jahren anvisiert. Öffentlich festlegen wollten sich nach den gescheiterten Versuchen in der Vergangenheit allerdings weder Rauh noch Stefan – sie taten das natürlich aber gemeinsam.
Frank Noack
Quelle: LR vom 17.Februar 2007