Die Lausitzer Füchse wollen sich in den Derbys Respekt verschaffen
Natürlich geht es auch in den beiden Sachsenderbys nur um jeweils drei Punkte. Und dennoch steht für die Lausitzer Füchse heute bei den Eislöwen Dresden (20 Uhr) und am Freitag zu Hause gegen den ETC Crimmitschau viel mehr auf dem Spiel. Denn es geht neben dem üblichen Prestige vor allem darum, gegen zwei mögliche Play-down-Kontrahenten die Muskeln spielen zu lassen und sich möglichst viel Respekt zu verschaffen.
Auch für Trainer Thomas Popiesch gibt es keinen Zweifel: Solche Partien sind – genau wie der 6:2-Sieg am Freitag gegen den EV Landsberg – ganz besondere Spiele. Eben weil es im Kampf um den Klassenerhalt ein Wiedersehen geben könnte. «Es geht darum, so viel wie möglich Selbstvertrauen rüberzubringen, um dem Gegner zu signalisieren: Es wird in den Play-downs nicht leicht, gegen Weißwasser zu gewinnen. Wir werden keine leichte Beute sein» , erinnert Popiesch an das kleine Ein mal Eins der Eishockey- Psychologie.
Ein Blick auf die Tabelle der 2. Liga sieben Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde unterstreicht die Brisanz der Sachsenderbys. Mit jeweils 30 Punkten liegen die Kellerkinder Weißwasser und Kaufbeuren derzeit auf den Rängen 13 und 14. Acht Punkte davor rangiert Crimmitschau. Bleibt es bei dieser Konstellation, würden die Füchse in den Play-downs gegen den langjährigen Rivalen aus Westsachsen antreten. Angesichts der räumlichen Nähe und des großen Fanzuspruchs eine durchaus reizvolle Konstellation, auch wenn damit der Absturz eines Traditionsvereins aus dem Freistaat in die Drittklassigkeit unausweichlich wäre.
Aber auch Dresden könnte noch auf Platz elf abrutschen. Obwohl die Eislöwen am Sonntag in Kaufbeuren 5:4 gewannen, beträgt der Abstand zu den Play-down-Rängen nur vier Punkte.
Trotz des Rückschlages am Sonntag beim 1:4 in München sieht Thomas Popiesch die Füchse gut gerüstet für die Derbys. Wie sie zum Erfolg kommen können, bewiesen die Blau- Gelben gegen Landsberg. «Insgesamt ist die Organisation der Mannschaft besser geworden. Die Jungs lassen sich auch durch Misserfolge nicht mehr so leicht aus dem Konzept bringen» , analysierte der Füchse-Coach anschließend. Überdies habe sich die Qualität des Passspiels und das Zweikampfverhalten verbessert, nannte Popiesch zwei weitere Gründe für den Aufschwung in den vergangenen Wochen. Den Nachweis, dass dies kein Strohfeuer ist, wollen die Füchse heute in Dresden und am Freitag gegen Crimmitschau erbringen. (Frank Noack)
Zur Sache Play-down-Modus
In der Play-down-Runde spielen insgesamt vier Teams die beiden Absteiger in die Oberliga aus. Start ist am 16. März.
Dabei trifft der Tabellen-11. auf den 14. und der 12. auf den 13. Die Play-down-Serie geht über maximal sieben Spiele. Die nach der Hauptrunde besser platzierte Mannschaft hat Heimrecht im entscheidenden siebten Spiel.
Nach derzeitigem Stand würde Landsberg (11.) gegen Kaufbeuren (14.) und Crimmitschau (12.) gegen Weißwasser (13.) spielen.
Hat der ETC nicht 39 Punkte und liegt damit 9 Zähler vor uns?
2 | S.W.A.T. | 20.02.2007 @ 07:51
Siehst du bei http://hockeyweb.de/tabelle.php?r=2&nv=1I1I1&li=3 dann sind wa noch letzter und haben 10 Punkte auf den ETC.
3 | Thorben | 20.02.2007 @ 09:36
@2 schaust du - dann aber wir nen Punkt mehr! ;-)
4 | Thorben | 20.02.2007 @ 09:38
Ach mist rechner spinnt, na jedenfalls bei der ESBG!
5 | Axel Schweiss | 20.02.2007 @ 12:10
Ich weiss nicht wo der Aufschwung sein soll!hüstel.Egal was jetzt noch kommt die Saison ist versaut.Tschau Axel.
6 | Picard | 20.02.2007 @ 14:16
ETC hat 39 Punkte. Muß ja nicht unbedingt sein das wir gegeneinander spielen und sich die Sachsen unter einander rauskicken.
Grüße aus Crimme...
7 | atzegruenkohl | 20.02.2007 @ 15:10
@Picard ----- 100% zu stimm -----
8 | Mozart | 20.02.2007 @ 15:16
Fehler in der Tabelle behoben, der 2-1 Sieg in Regensburg war als Verlängerungssieg eingetragen...
9 | sachse | 20.02.2007 @ 17:29
Ich hoffe auch, daß es kein PD gegen Crimme gibt. Um das zu verhindern müssen wir aber warscheinlich wieder auf den letzten Tabellenplatz was ebenso dumm wäre. Ich hoffe heute jedenfalls auf ein super Spiel mit Sieg und faire Fans in Dresden.
10 | mat | 20.02.2007 @ 19:03
Natürlich wolln wir auf den ETC treffn . 1. Bleibt ein sächsischer Verein drin und 2. Ist Crimmsche denk ik etwas schwächer als der 11. 3. Geile Derby´s!!!!!
11 | sachse | 21.02.2007 @ 08:40
@10 Ich möchte auf das Derby im nächsten Jahr aber nicht verzichten.
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Natürlich geht es auch in den beiden Sachsenderbys nur um jeweils drei Punkte. Und dennoch steht für die Lausitzer Füchse heute bei den Eislöwen Dresden (20 Uhr) und am Freitag zu Hause gegen den ETC Crimmitschau viel mehr auf dem Spiel. Denn es geht neben dem üblichen Prestige vor allem darum, gegen zwei mögliche Play-down-Kontrahenten die Muskeln spielen zu lassen und sich möglichst viel Respekt zu verschaffen.
Auch für Trainer Thomas Popiesch gibt es keinen Zweifel: Solche Partien sind – genau wie der 6:2-Sieg am Freitag gegen den EV Landsberg – ganz besondere Spiele. Eben weil es im Kampf um den Klassenerhalt ein Wiedersehen geben könnte. «Es geht darum, so viel wie möglich Selbstvertrauen rüberzubringen, um dem Gegner zu signalisieren: Es wird in den Play-downs nicht leicht, gegen Weißwasser zu gewinnen. Wir werden keine leichte Beute sein» , erinnert Popiesch an das kleine Ein mal Eins der Eishockey- Psychologie.
Ein Blick auf die Tabelle der 2. Liga sieben Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde unterstreicht die Brisanz der Sachsenderbys. Mit jeweils 30 Punkten liegen die Kellerkinder Weißwasser und Kaufbeuren derzeit auf den Rängen 13 und 14. Acht Punkte davor rangiert Crimmitschau. Bleibt es bei dieser Konstellation, würden die Füchse in den Play-downs gegen den langjährigen Rivalen aus Westsachsen antreten. Angesichts der räumlichen Nähe und des großen Fanzuspruchs eine durchaus reizvolle Konstellation, auch wenn damit der Absturz eines Traditionsvereins aus dem Freistaat in die Drittklassigkeit unausweichlich wäre.
Aber auch Dresden könnte noch auf Platz elf abrutschen. Obwohl die Eislöwen am Sonntag in Kaufbeuren 5:4 gewannen, beträgt der Abstand zu den Play-down-Rängen nur vier Punkte.
Trotz des Rückschlages am Sonntag beim 1:4 in München sieht Thomas Popiesch die Füchse gut gerüstet für die Derbys. Wie sie zum Erfolg kommen können, bewiesen die Blau- Gelben gegen Landsberg. «Insgesamt ist die Organisation der Mannschaft besser geworden. Die Jungs lassen sich auch durch Misserfolge nicht mehr so leicht aus dem Konzept bringen» , analysierte der Füchse-Coach anschließend. Überdies habe sich die Qualität des Passspiels und das Zweikampfverhalten verbessert, nannte Popiesch zwei weitere Gründe für den Aufschwung in den vergangenen Wochen. Den Nachweis, dass dies kein Strohfeuer ist, wollen die Füchse heute in Dresden und am Freitag gegen Crimmitschau erbringen. (Frank Noack)
Zur Sache Play-down-Modus
In der Play-down-Runde spielen insgesamt vier Teams die beiden Absteiger in die Oberliga aus. Start ist am 16. März.
Dabei trifft der Tabellen-11. auf den 14. und der 12. auf den 13. Die Play-down-Serie geht über maximal sieben Spiele. Die nach der Hauptrunde besser platzierte Mannschaft hat Heimrecht im entscheidenden siebten Spiel.
Nach derzeitigem Stand würde Landsberg (11.) gegen Kaufbeuren (14.) und Crimmitschau (12.) gegen Weißwasser (13.) spielen.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 20.02.2007