Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Schwitzen statt sitzen
02.03.2007 | 09:13 Uhr von
Füchse wollen heute gegen Bremerhaven ihr Punkte- und nicht das Strafminuten-Konto aufstocken
Markus Wittig erhielt in dieser Woche eine «Auszeichnung» , über die sich der Verteidiger der Lausitzer Füchse nicht wirklich freuen konnte. Er wurde von der Fachzeitschrift «Eishockey-NEWS» zum unfairsten Spieler der 2. Bundesliga gekürt.

Hart am Mann: Markus Witting (l.) ist kein Kind von Traurigkeit. Der Füchse-Verteidiger hat derzeit die meisten Strafminuten. Foto: Aswendt
Witting tritt damit die Nachfolge des Ex-Weißwasseraners Sean Gagnon an. Dem Kanadier mit der Vorliebe für krachende Checks wurde diese zweifelhafte Ehre gleich zwei Mal in Folge zuteil. Dass auch Markus Witting kein Kind von Traurigkeit ist, beweist ein Blick in die Statistik. Mit insgesamt 164 Strafminuten führt der gebürtige Bad Tölzer derzeit die Sünderkartei an. Füchse-Trainer Thomas Popiesch sieht den 27-Jährigen dennoch nicht als Raufbold vom Dienst. «Härte und Unfairness darf man nicht verwechseln» , betont der Coach. Gleichzeitig nimmt er Witting aber auch in die Pflicht. «Sicher, Markus steht bei den Schiedsrichtern unter besonderer Beobachtung. Sie pfeifen bei ihm Dinge, die sie bei anderen Spielern vielleicht durchgehen lassen würden. Aber er darf sich deswegen nicht aus der Ruhe bringen lassen und muss sich auf seine Spiel konzentrieren.»
Dabei betraf die Strafminuten-Problematik zuletzt längst nicht nur Witting. Am vergangenen Sonntag verloren die Füchse die Partie in Landshut praktisch auf der Strafbank. Vier der fünf Gegentreffer fielen in Unterzahl. Am Ende standen für Landshut zehn und für Weißwasser 44 Strafminuten im Spielprotokoll. Undiszipliniertheit« Ruppigkeit» Die Gründe seien vielschichtig, meint Popiesch: «Wir haben teilweise dumme Fouls begangen. Aber man muss auch sagen, dass Landshut in der Anfangsphase richtig gut gespielt hat. Deshalb kamen wir in den Zweikämpfen meistens einen Schritt zu spät.»
Das muss sich heute Abend ändern, wenn die Füchse den REV Bremerhaven (19.30 Uhr) empfangen. Denn gegen die Norddeutschen soll das Punkte- und nicht das Strafminutenkonto aufgestockt werden. Auf dem Eis schwitzen anstatt auf der Strafbank sitzen, lautet das Motto. Allerdings zählt Bremerhaven nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Füchse. In den bisherigen drei Saisonpartien gab es jeweils Niederlagen.
Dass jedoch auch dem Tabellendritten beizukommen ist, bewies vor einer Woche der EV Landsberg. Er fertigte Bremerhaven klar und deutlich mit 9:2 ab. (Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 02.03.2007
1042 mal gelesen
 
1 | Fuchs-Blau | 02.03.2007 @ 11:06
Tja in der DEL ist es den Füchsen gelungen dem Tabellen ersten, den Adlern die Flügel zu stuzen aber bei den Pinguinen kann man keine Flügel stutzen, mal sehen was dann gerupft wird. Wollen wir mal hoffen das Hanover wieder seine Lizens Spieler brauch.
2 | Shadow | 02.03.2007 @ 12:07
Mir sind da nur derbe Klatschen in erinnerung.
3 | Scottie | 02.03.2007 @ 12:30
Nciht soviel auf der Strafbank sitzen und mehr vor dem Gegnertor spielen dann klappt das schoa mit dem Sieg! Is immer so wenn ich net da bin das sie gewinnen...
4 | Axel Schweiss | 02.03.2007 @ 15:59
Wir sind der ESW und nicht Landsberg."g"Tschau Axel.
5 | Renegade | 02.03.2007 @ 18:03
eben ....wir haben landsberg geschlagen ! lol
6 | Axel Schweiss | 02.03.2007 @ 23:28
Noch Fragen nach den heutigen Spiel?Tschau Axel.
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