Viele Personalsorgen im Fuchsbau
In dieser Woche wollten die Lausitzer Füchse eigentlich mit einem erhöhten Trainingsprogramm die letzten Grundlagen für die am 16. März startende Play-down-Runde um den Klassenerhalt legen. Doch eine Reihe von Krankheiten und Verletzungen machen Coach Thomas Popiesch jetzt einen dicken Strich durch die Rechnung. „Es war geplant, dass wir in dieser Woche zwei sehr intensive Trainingstage einlegen, ehe dann in der nächsten Woche das Pensum etwas zurückgefahren wird, damit die Spieler die nötige Frische bekommen“, betont Popiesch.
Für heute und morgen waren zwei Trainingseinheiten pro Tag geplant. Stattdessen muss der Coach schauen, dass das Training wegen des Personalmangels zumindest einigermaßen geordnet über die Bühne gehen kann. Mit Robert Bartlick, Martin Masak, André Koalick und Daniel Wimmer sind gleich vier Spieler stark erkältet. An Verletzungen laborieren Chris Straube (Hand) und Branislav Janos (Oberschenkel).
Der Füchse-Coach weiß natürlich ohnehin, dass es jetzt nur noch um die Feinjustierung vor den Play-offs geht. „Eventuelle Mängel in der Fitness lassen sich in dieser Phase der Saison nicht mehr aufholen. Wir können im Training lediglich noch an einigen Kleinigkeiten arbeiten“, betont Popiesch.
Zu diesen „Kleinigkeiten“ dürften insbesondere das Überzahl- und Unterzahlspiel zählen, die zuletzt nur selten funktioniert haben. Während die Füchse in Überzahl meistens harmlos agierten, kassierten sie in Unterzahl zu viele Gegentreffer. Beim 0:5 kürzlich in Landshut waren es vier Tore bei numerischer Unterlegenheit, am Freitag zu Hause gegen Bremerhaven zwei Tore. Am Sonntag in Regensburg war der Gegner sogar bei Weißwasseraner Überzahl zwei Mal erfolgreich. „Im Training funktionieren diese Abläufe inzwischen ganz gut. Nur im Spiel geht der Glaube an unser Konzept noch zu schnell verloren. Vor allem, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt. Jeder versucht es dann auf eigene Faust“, analysiert Popiesch.
Arbeit gibt es also noch genug in den verbleibenden Tagen bis zum Start der Play-down-Runde. Es liegt an den Füchsen, sie so gut wie möglich zu nutzen.
VON FRANK NOACK
Quelle: LR vom 6.März 2007
1 | Paule | 06.03.2007 @ 15:16
"...dass es jetzt nur noch um die Feinjustierung vor den Play-offs geht. " Spielen wir jetzt doch Play-offs, Herr Noack?!
2 | Paul (ESW) | 07.03.2007 @ 13:19
Naja - wenn man es wortwörtlich nimmt, stimmt das schon mit den Play Offs (Entscheidungsspiele). Wir spielen halt nicht die Play Off Runde um die Meisterschaft, sondern die gegen den Abstieg... Also mich schüttelt es jedesmal wenn ich Play Down in diesem Zusammenhang lese... Als ob hier jemand was runterspielen wöllte..;-)
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In dieser Woche wollten die Lausitzer Füchse eigentlich mit einem erhöhten Trainingsprogramm die letzten Grundlagen für die am 16. März startende Play-down-Runde um den Klassenerhalt legen. Doch eine Reihe von Krankheiten und Verletzungen machen Coach Thomas Popiesch jetzt einen dicken Strich durch die Rechnung. „Es war geplant, dass wir in dieser Woche zwei sehr intensive Trainingstage einlegen, ehe dann in der nächsten Woche das Pensum etwas zurückgefahren wird, damit die Spieler die nötige Frische bekommen“, betont Popiesch.
Für heute und morgen waren zwei Trainingseinheiten pro Tag geplant. Stattdessen muss der Coach schauen, dass das Training wegen des Personalmangels zumindest einigermaßen geordnet über die Bühne gehen kann. Mit Robert Bartlick, Martin Masak, André Koalick und Daniel Wimmer sind gleich vier Spieler stark erkältet. An Verletzungen laborieren Chris Straube (Hand) und Branislav Janos (Oberschenkel).
Der Füchse-Coach weiß natürlich ohnehin, dass es jetzt nur noch um die Feinjustierung vor den Play-offs geht. „Eventuelle Mängel in der Fitness lassen sich in dieser Phase der Saison nicht mehr aufholen. Wir können im Training lediglich noch an einigen Kleinigkeiten arbeiten“, betont Popiesch.
Zu diesen „Kleinigkeiten“ dürften insbesondere das Überzahl- und Unterzahlspiel zählen, die zuletzt nur selten funktioniert haben. Während die Füchse in Überzahl meistens harmlos agierten, kassierten sie in Unterzahl zu viele Gegentreffer. Beim 0:5 kürzlich in Landshut waren es vier Tore bei numerischer Unterlegenheit, am Freitag zu Hause gegen Bremerhaven zwei Tore. Am Sonntag in Regensburg war der Gegner sogar bei Weißwasseraner Überzahl zwei Mal erfolgreich. „Im Training funktionieren diese Abläufe inzwischen ganz gut. Nur im Spiel geht der Glaube an unser Konzept noch zu schnell verloren. Vor allem, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt. Jeder versucht es dann auf eigene Faust“, analysiert Popiesch.
Arbeit gibt es also noch genug in den verbleibenden Tagen bis zum Start der Play-down-Runde. Es liegt an den Füchsen, sie so gut wie möglich zu nutzen.
VON FRANK NOACK
Quelle: LR vom 6.März 2007