Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Grizzlys zerreißen die Füchse
10.03.2007 | 01:06 Uhr von
Gegen den Tabellenzweiten aus Wolfsburg ging es für die Füchse wohl von Anfang an nur um Schadensbegrenzung. Echte Hoffnungen auf einen wie auch immer gearteten Punktegewinn schienen reiner Zweckoptimismus. Zumal mit Martin Masak, Lanny Gare und Branislav János drei wichtige Leistungsträger bei Weißwasser fehlten. Die Statistik sprach ebenfalls gegen die Lausitzer, alle Partien dieser Saison waren gegen die Grizzlys verloren gegangen.

Oft kamen die Füchse nicht vor den Grizzly Adams aus Wolfsburg an den Puck. Hier eine Szene zwischen Chris Straube gegen den Wolfsburger Matthias Wikström aus dem Hinspiel im Januar. Auch das hatten die Lausitzer bereits mit 1:3 verloren. Foto: Thomas Eisenhuth
Das Spiel begann dann leider auch, wie erwartet. Der Favorit Wolfsburg zeigte von Anfang an, wer der Herr im eigenen Hause ist. Nach einer Strafe gegen den Füchseverteidiger Robert Bartlick nutzten die Grizzlys die Überzahl konsequent.

Früher Rückstand der Füchse

Preston Callander schoss in der siebenten Minute zum 1:0 ein. Füchsekeeper Nolan McDonald hatte dabei keine Chance, das Tor zu verhindern. Der zweite Treffer für die Wolfsburger ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Rainer Suchan vergrößerte in der neunten Minute die Führung für die Grizzlys auf 2:0.

Erst jetzt gelang es auch den Füchsen, sich ab und an etwas zu befreien und für etwas Gefahr zu sorgen. Eine Chance für Marcel Leyva brachte in der 13. Minute aber nichts zählbares für Weißwasser. Im Gegenzug machten die Hausherren nach einer erneuten Strafe gegen die Füchse wieder enormen Druck. Doch McDonald hielt glänzend. Das erste Drittel überstand Weißwasser dann ohne ein weiteres Gegentor.

Der zweite Abschnitt glich dem ersten. Das Spiel machte vor allem nur eine Mannschaft, nämlich Wolfsburg. Die Füchse kamen kaum zu Möglichkeiten, sondern mussten zusehen, dass sie den Kasten von Keeper McNolan frei hielten.

Doch auch das gelang nur bis zur 32. Minute. Herbert Geisberger erhöhte zum 3:0. Nun ging es Schlag auf Schlag. Bereits in der 33. Minute konnte Grizzly-Verteidiger Elvis Beslagic das 4:0 klar machen. Und in der 38. Minute folgte das 5:0 durch Michael Henrich. Die Mission Schadensbegrenzung stand am Ende des zweiten Drittels bedrohlich auf der Kippe.

Weißwasser gibt sich auf

Die letzten 20 Minuten kam etwas mehr Ruhe und Sicherheit in das Spiel der Füchse. Allerdings war das auch eine Folge der komfortablen Führung der Grizzlys. Dennoch konnte Tim Regan in der 52. Minute das 6:0 erzielen. Weißwasser war zu dem Zeitpunkt allerdings mit zwei Männern weniger auf dem Eis.

Dennoch, die Füchse hatten sich zu diesem Zeitpunkt längst aufgegeben. Bei diesem Resultat blieb es aber. Ein reguläres Ligaspiel steht für die Füchse noch aus. Doch Kassel ist bekanntlich auch kein leichter Gegner. (Alexander Müller)

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil WSW vom 10.03.2007
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