Weißwasser verliert 0:6 / Morgen gegen Kassel
Während Weißwasser gestern Abend in Wolfsburg 0:6 unterlag, kam Schlusslicht Kaufbeuren gegen Bietigheim zu einem 4:3-Erfolg im Pe naltyschießen. Damit sind beide Teams jetzt punktgleich. Der Direktvergleich, der über die Platzierung am Ende der Hauptrunde entscheidet, spricht jedoch für Kaufbeuren. Die Füchse müssen morgen im Heimspiel gegen Tabellenführer Kassel (18 Uhr) also in jedem Fall punkten und gleichzeitig auf Schützenhilfe hoffen. Kaufbeuren tritt in Landshut an. Sollten die Füchse die rote Laterne behalten, geht es in den Play-downs gegen Dresden oder Landsberg.
Viel Arbeit: Füchse-Torhüter Nolan McDonald. Foto: Aswendt
Um es positiv zu formulieren: Die Füchse dürften gestern viel Kraft für die entscheidende Saisonphase gespart haben. Denn die überforderten Lausitzer brachten kaum brauchbare Aktionen zustande. Bereits im ersten Drittel gingen die Gastgeber durch Treffer von Preston Callander (7. Minute) und Rainer Suchan (9.) mit 2:0 in Führung. Auch im zweiten Abschnitt stand Füchse-Torhüter Nolan McDonald unter Dauerbeschuss. Herbert Geisberger (32.), Elvis Beslagic (33.) und Michael Henrich (38.) erhöhten auf 5:0. Im Schlussabschnitt sorgte dann Tim Regan (52.) für den 6:0-Endstand.
Die Füchse, bei denen Lanny Gare (Sperre), Branislav Janos (Oberschenkel) und Martin Masak (Grippe) schmerzlich vermisst wurden, kamen nie wirklich ins Spiel. Sie konnten in den Zweikämpfen nicht dagegenhalten und enttäuschten einmal mehr in Überzahl, so dass in den Play-downs eine Steigerung her muss.
Morgen in der Partie gegen Kassel kommt es zu einem Wiedersehen mit Ex-Fuchs Sebastian Elwing. Der Torhüter spielte fünf Jahre lang in der Lausitz und wurde hier heimisch. «Deshalb drücke ich den Füchsen die Daumen in den Play-downs und hoffe, sie schaffen den Klassenerhalt» , sagt Elwing. Morgen muss die alte Verbundenheit allerdings zurückstehen – zumindest für 60 Minuten. (Eig. Ber./noc)
Porträt über Füchse Coach Popiesch
Für die Weißwasseraner Eishockey-Spieler geht es ums Ganze. Sie kämpfen in den Play Downs um den Klassenerhalt. Mit ihnen ihr Coach Thomas Popiesch. Ein Mann mit einer dramatischen Lebensgeschichte von der kaum einer weiß.
Sachsenspiegel Extra wird die Geschichte erzählen. Von seinen Siegen und von seinen Fluchtversuchen, von Verfolgung, Haft und erneutem Sieg. Die Dreharbeiten für diesen Beitrag finden in Bautzen und Weißwasser statt. Die Ausstrahlung erfolgt laut MDR im Abendmagazin Sachsenspiegel Extra mit Andreas F. Rook am Mittwoch, dem 14.März, 21:15 Uhr.
Quelle: LR vom 10.März, Lokalteil WSW
1 | ESW-FAN-HH | 10.03.2007 @ 12:17
was schreiben die denn für einen Mist, WSW ist überhaupt nicht Tabellenletzter, Kaufbeuren hat doch viel mehr Gegentore als wir, also bleiben die Letzter, oder????
2 | Fuchs | 10.03.2007 @ 12:22
aber es zählt der direkte vergleich. und den hat kb gewonnen
3 | SEFI | 10.03.2007 @ 12:29
In der momentanen Tabelle sind wir natürlich aufgrund des "besseren" Torverhältnisses noch Vorletzter. In der Abschlusstabelle der Hauptrunde würden wir bei derzeitiger Konstellation aber, wie Fuchs schon schrieb, durch den schlechteren direkten Vergleich auf den Laternenplatz zurück fallen.
4 | Nino.csas | 10.03.2007 @ 14:26
...und im moment auf die dresdner eislöwen treffen! ich denke und das wird vielen so gehen- mit diesem gegner wäre dann der abstieg perkt!
5 | esw77schrulle | 10.03.2007 @ 15:45
wenn sie so spielen wie in wolfsburg auf alle fälle!!! das war gar nichts, außer peinlich. wir als füchse fans wurden sogar von kleine kindern, wolfsburger fans, ausgelacht. oh man oh man...
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Während Weißwasser gestern Abend in Wolfsburg 0:6 unterlag, kam Schlusslicht Kaufbeuren gegen Bietigheim zu einem 4:3-Erfolg im Pe naltyschießen. Damit sind beide Teams jetzt punktgleich. Der Direktvergleich, der über die Platzierung am Ende der Hauptrunde entscheidet, spricht jedoch für Kaufbeuren. Die Füchse müssen morgen im Heimspiel gegen Tabellenführer Kassel (18 Uhr) also in jedem Fall punkten und gleichzeitig auf Schützenhilfe hoffen. Kaufbeuren tritt in Landshut an. Sollten die Füchse die rote Laterne behalten, geht es in den Play-downs gegen Dresden oder Landsberg.
Die Füchse, bei denen Lanny Gare (Sperre), Branislav Janos (Oberschenkel) und Martin Masak (Grippe) schmerzlich vermisst wurden, kamen nie wirklich ins Spiel. Sie konnten in den Zweikämpfen nicht dagegenhalten und enttäuschten einmal mehr in Überzahl, so dass in den Play-downs eine Steigerung her muss.
Morgen in der Partie gegen Kassel kommt es zu einem Wiedersehen mit Ex-Fuchs Sebastian Elwing. Der Torhüter spielte fünf Jahre lang in der Lausitz und wurde hier heimisch. «Deshalb drücke ich den Füchsen die Daumen in den Play-downs und hoffe, sie schaffen den Klassenerhalt» , sagt Elwing. Morgen muss die alte Verbundenheit allerdings zurückstehen – zumindest für 60 Minuten. (Eig. Ber./noc)
EHC Wolfsburg – Lausitzer Füchse 6:0 (2:0, 3:0, 1:0)
Tore: 1:0 Callander (7.), 2:0 Suchan (9.), 3:0 Geisberger (32.), 4:0 Beslagic (33.), 5:0 Henrich (38.), 6:0 Regan (52.); Schiedsrichter: Axel Sander (Peiting); Strafminuten: 4 + 10 (Simon) / 12 + 10 (Galway).
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 10.03.2007
Porträt über Füchse Coach Popiesch
Für die Weißwasseraner Eishockey-Spieler geht es ums Ganze. Sie kämpfen in den Play Downs um den Klassenerhalt. Mit ihnen ihr Coach Thomas Popiesch. Ein Mann mit einer dramatischen Lebensgeschichte von der kaum einer weiß.
Sachsenspiegel Extra wird die Geschichte erzählen. Von seinen Siegen und von seinen Fluchtversuchen, von Verfolgung, Haft und erneutem Sieg. Die Dreharbeiten für diesen Beitrag finden in Bautzen und Weißwasser statt. Die Ausstrahlung erfolgt laut MDR im Abendmagazin Sachsenspiegel Extra mit Andreas F. Rook am Mittwoch, dem 14.März, 21:15 Uhr.
Quelle: LR vom 10.März, Lokalteil WSW