EHC Wolfsburg schlägt Lausitzer Füchse 6:0 – Torwart Münster feiert Shutout
Freude über den 6:0 (2:0, 3:0, 1:0)-Heimsieg über die Lausitzer Füchse kam bei Eishockey-Zweitligist EHC Wolfsburg direkt nach dem Ende nicht auf. Grund: Stürmer Preston Callander war verletzt ausgefallen.
Nach einem Zusammenprall in der 36. Minute musste der Deutschkanadier sofort in die Kabine gebracht werden (siehe auch Bericht links). Zu dem Zeitpunkt stand es bereits 4:0, die Partie war längst entschieden – eine einseitige Angelegenheit.
Dafür sorgten Tore von Callander, Rainer Suchan, Herbert Geisberger, Elvis Beslagic, Michael Henrich und Tim Regan. Überraschender als die Höhe des Erfolgs war der Besuch. 2234 Fans hatte die Aussicht auf den achten EHC-Sieg in Folge in die Eis-Arena gelockt. Und das, obwohl nur der Vorletzte zu Gast war. Wolfsburg stimmt sich auf die Play-offs ein.
Und wie! In den ersten beiden Dritteln ließen die Grizzly Adams keinen ernsthaften Torschuss des Gegners zu. Jan Münster im EHC-Kasten verlebte einen ruhigen Abend bei seinem Startformations-Comeback. Auf der anderen Seite flog Weißwassers Nolan McDonald der Puck nur so um die Ohren. Nach 40 Minuten hätten die Gastgeber schon zweistellig führen können. Mit Beginn des zweiten Abschnitts zogen sie sogar bei 5 gegen 5 ein Powerplay auf.
Besonders schön waren zwei Treffer. Nach toller Kombination über Beslagic und Todd Simon traf Suchan (9.) zum 2:0. Und: Das 5:0 (38.) gelang Henrich im Fallen. Schuss und Rolle vorwärts – die Eis-Arena bebte.
Nach Callanders Ausscheiden stellte Trainer Toni Krinner notgedrungen um. André Reiß rückte vom vierten in den ersten Sturm auf. Für ihn wechselte Markus Guggemos von der Abwehr zurück in die vierte Angriffsreihe.
Im Schlussdrittel gab es drei Höhepunkte. Erst erhöhte der EHC bei 5:3-Überzahl durch Regan auf 6:0. Dann verdiente sich Münster sein Shutout (Spiel ohne Gegentor) mit zwei tollen Paraden kurz vor dem Ende. Erst entschärfte er einen Alleingang von André Mücke (55.). Dann parierte er auch Patrick Vozars abgefälschten Schuss (60.). Anschließend bangte der EHC kurz um die Gesundheit Callanders. (Jörn Manske und Christian Buchler)
Freude über den 6:0 (2:0, 3:0, 1:0)-Heimsieg über die Lausitzer Füchse kam bei Eishockey-Zweitligist EHC Wolfsburg direkt nach dem Ende nicht auf. Grund: Stürmer Preston Callander war verletzt ausgefallen.
Nach einem Zusammenprall in der 36. Minute musste der Deutschkanadier sofort in die Kabine gebracht werden (siehe auch Bericht links). Zu dem Zeitpunkt stand es bereits 4:0, die Partie war längst entschieden – eine einseitige Angelegenheit.
Dafür sorgten Tore von Callander, Rainer Suchan, Herbert Geisberger, Elvis Beslagic, Michael Henrich und Tim Regan. Überraschender als die Höhe des Erfolgs war der Besuch. 2234 Fans hatte die Aussicht auf den achten EHC-Sieg in Folge in die Eis-Arena gelockt. Und das, obwohl nur der Vorletzte zu Gast war. Wolfsburg stimmt sich auf die Play-offs ein.
Und wie! In den ersten beiden Dritteln ließen die Grizzly Adams keinen ernsthaften Torschuss des Gegners zu. Jan Münster im EHC-Kasten verlebte einen ruhigen Abend bei seinem Startformations-Comeback. Auf der anderen Seite flog Weißwassers Nolan McDonald der Puck nur so um die Ohren. Nach 40 Minuten hätten die Gastgeber schon zweistellig führen können. Mit Beginn des zweiten Abschnitts zogen sie sogar bei 5 gegen 5 ein Powerplay auf.
Besonders schön waren zwei Treffer. Nach toller Kombination über Beslagic und Todd Simon traf Suchan (9.) zum 2:0. Und: Das 5:0 (38.) gelang Henrich im Fallen. Schuss und Rolle vorwärts – die Eis-Arena bebte.
Nach Callanders Ausscheiden stellte Trainer Toni Krinner notgedrungen um. André Reiß rückte vom vierten in den ersten Sturm auf. Für ihn wechselte Markus Guggemos von der Abwehr zurück in die vierte Angriffsreihe.
Im Schlussdrittel gab es drei Höhepunkte. Erst erhöhte der EHC bei 5:3-Überzahl durch Regan auf 6:0. Dann verdiente sich Münster sein Shutout (Spiel ohne Gegentor) mit zwei tollen Paraden kurz vor dem Ende. Erst entschärfte er einen Alleingang von André Mücke (55.). Dann parierte er auch Patrick Vozars abgefälschten Schuss (60.). Anschließend bangte der EHC kurz um die Gesundheit Callanders. (Jörn Manske und Christian Buchler)
Bildergalerie
Quelle: Wolfsburger Nachrichten vom 10.03.2007