Viertelfinale, Spiel 1: Landshut und München überraschen
Die Landshut Cannibals und der EHC München haben am ersten Spieltag der Play-offs in der ASSTEL Eishockey Liga für eine Überraschung gesorgt. Die Cannibals gewannen bei den Schwenninger Wild Wings mit 4:3 und die Münchner siegten in Bremerhaven mit 4:3 nach Verlängerung. Favoritensiege gab es für Wolfsburg, das Essen mit 6:4 besiegte, und Kassel, das gegen Regensburg mit 5:2 die Oberhand behielt. Auch in den Play-downs gab es eine kleine Überraschung. Der ESV Kaufbeuren gewann in Crimmitschau mit 4:3 nach Verlängerung. Dresden gewann zu Hause knapp mit 4:3 gegen die Lausitzer Füchse.
Hin und her ging es zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Landshut Cannibals, die am Ende mit 4:3 siegten. Durch Treffer von Daffner (1.) und Hagelberg (11.) waren die Gäste nach dem ersten Abschnitt bereits mit 2:0 in Führung gelegen, Deleurme (30.) und Auger (33.) glichen im Mittelabschnitt aus. Auger brachte die Wild Wings dann nach 42 Minute sogar erstmals in Führung, doch Hammer (46.) und Brandl (49.) besorgten den Sieg für die Cannibals vor 4.367 Zuschauern im Schwenninger Bauchenbergstadion.
Einen Penalty-Krimi lieferten sich am Ende der REV Bremerhaven und der EHC München im mit 2.050 Zuschauern ausverkauften Eisstadion am Wilhelm-Kaisen-Platz. Durch den 14. Penalty – verwandelt von Kompon – entschieden die Gäste aus Bayern schließlich das Spiel mit 4:3 für sich. Dabei waren die Gastgeber durch Treffer von Reid (17.) und Pinizzotto (22.) schon mit 2:2 in Führung gelegen. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2 durch Zeller im Mittelabschnitt schien spätestens nach dem Treffer von Tepper (50.) alles klar zu sein, doch Saggau (52.) und Ejdepalm (55.) schafften noch vor Ende der 60 Minuten den Ausgleich.
Favorit Kassel Huskies siegten gegen die Eisbären Regensburg klar mit 5:2. Bereits nach 24 Sekunden hatte Bosivert die Nordhessen mit 1:0 in Führung gebracht. Regensburg gelang zwar in der 13. Minute der Ausgleich, die Gastgeber antworteten jedoch prompt durch DelMonte mit dem zweiten Treffer. 4.011 Zuschauer sahen dann im Mittelabschnitt zunächst das 3:1 durch Gerbig (28.), das die Eisbären jedoch durch Hede (33.) noch einmal erwidern konnten. Erneut Boisvert (35.) und Gerbig (38.) erhöhten dann aber schnell auf 5:2. In einer fairen Partie mit nur je acht Strafminuten auf beiden Seiten war dies auch der Endstand.
Ein torreiches Spiel und einen 6:4-Erfolg ihrer Mannschaft über die Moskitos Essen bekamen die 2.762 Zuschauer in Wolfsburg geboten. Nach dem ersten Abschnitt hatte es nach Treffern durch Kaufmann (4.) und Hubbauer (7.) noch 1:1 gestanden. Im Mittelabschnitt ging es aber dann richtig zur Sache. Die Wolfsburger gingen zweimal durch Simon (24.) und Wikström (30.) in Führung, die Gäste konnten zweimal ausgleichen – Beuker (28.) und Mulock (31.) hießen die Torschützen. Mit zwei weiteren schnellen Toren durch Wikström (32.) und Simon (34.) zogen die Gastgeber aber dann davor. Henrich sorgte mit dem 6:3 in der 50. Minute für eine Vorentscheidung, Schadewaldts Treffer (57.) zum 3:5 kam zu spät.
Playdowns:
Die Dresdner Eislöwen mussten im Spiel gegen die Lausitzer Füchse am Ende noch um den Sieg zittern. Nachdem sie bereits mit 4:1 geführt hatten, kamen die Gäste im Schlussabschnitt noch einmal auf 3:4 heran. Wolsch (5.) hatte die Gastgeber mit 1:0 in Führung gebracht, Janos gelang nur 30 Sekunden später der Ausgleich. Drei Powerplay-Tore durch Balazs (9.), Sochan (23.) und Klenner (30.) brachten die Eislöwen dann aber auf die Siegerstraße – auch wenn die Gäste durch zwei Tore von Galway (49./57.) noch einmal herankamen. Vozar hatte in der 48. Spielminute eine Spieldauerstrafe erhalten. 2.633 Zuschauer verfolgten das Spiel.
Mit 4:3 nach Verlängerung machte der zuletzt arg gebeutelte ESV Kaufbeuren einen ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt. Juhasz (66.)gelang vor 2.749 Zuschauern im Crimmitschauer Sahnpark das entscheidende Tor in der Verlängerung. Zwischendrin waren die Gäste bereits zweimal in Führung gewesen, erst durch Hamann (37.) zum 2:1, dann durch Bannan (56.) zum 3:2, doch die Eispiraten konnten beide Male noch ausgleichen. Nemirovski gelang in der 41. Minute das 2:2, Reinke, gut eine Minute vor Schluss das 3:3. Die beiden Treffer zum 1:1 nach dem ersten Abschnitt waren auf das Konto von Stähle (1.) und Juhasz (13.) gegangen.
Die Landshut Cannibals und der EHC München haben am ersten Spieltag der Play-offs in der ASSTEL Eishockey Liga für eine Überraschung gesorgt. Die Cannibals gewannen bei den Schwenninger Wild Wings mit 4:3 und die Münchner siegten in Bremerhaven mit 4:3 nach Verlängerung. Favoritensiege gab es für Wolfsburg, das Essen mit 6:4 besiegte, und Kassel, das gegen Regensburg mit 5:2 die Oberhand behielt. Auch in den Play-downs gab es eine kleine Überraschung. Der ESV Kaufbeuren gewann in Crimmitschau mit 4:3 nach Verlängerung. Dresden gewann zu Hause knapp mit 4:3 gegen die Lausitzer Füchse.
Hin und her ging es zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Landshut Cannibals, die am Ende mit 4:3 siegten. Durch Treffer von Daffner (1.) und Hagelberg (11.) waren die Gäste nach dem ersten Abschnitt bereits mit 2:0 in Führung gelegen, Deleurme (30.) und Auger (33.) glichen im Mittelabschnitt aus. Auger brachte die Wild Wings dann nach 42 Minute sogar erstmals in Führung, doch Hammer (46.) und Brandl (49.) besorgten den Sieg für die Cannibals vor 4.367 Zuschauern im Schwenninger Bauchenbergstadion.
Einen Penalty-Krimi lieferten sich am Ende der REV Bremerhaven und der EHC München im mit 2.050 Zuschauern ausverkauften Eisstadion am Wilhelm-Kaisen-Platz. Durch den 14. Penalty – verwandelt von Kompon – entschieden die Gäste aus Bayern schließlich das Spiel mit 4:3 für sich. Dabei waren die Gastgeber durch Treffer von Reid (17.) und Pinizzotto (22.) schon mit 2:2 in Führung gelegen. Nach dem zwischenzeitlichen 1:2 durch Zeller im Mittelabschnitt schien spätestens nach dem Treffer von Tepper (50.) alles klar zu sein, doch Saggau (52.) und Ejdepalm (55.) schafften noch vor Ende der 60 Minuten den Ausgleich.
Favorit Kassel Huskies siegten gegen die Eisbären Regensburg klar mit 5:2. Bereits nach 24 Sekunden hatte Bosivert die Nordhessen mit 1:0 in Führung gebracht. Regensburg gelang zwar in der 13. Minute der Ausgleich, die Gastgeber antworteten jedoch prompt durch DelMonte mit dem zweiten Treffer. 4.011 Zuschauer sahen dann im Mittelabschnitt zunächst das 3:1 durch Gerbig (28.), das die Eisbären jedoch durch Hede (33.) noch einmal erwidern konnten. Erneut Boisvert (35.) und Gerbig (38.) erhöhten dann aber schnell auf 5:2. In einer fairen Partie mit nur je acht Strafminuten auf beiden Seiten war dies auch der Endstand.
Ein torreiches Spiel und einen 6:4-Erfolg ihrer Mannschaft über die Moskitos Essen bekamen die 2.762 Zuschauer in Wolfsburg geboten. Nach dem ersten Abschnitt hatte es nach Treffern durch Kaufmann (4.) und Hubbauer (7.) noch 1:1 gestanden. Im Mittelabschnitt ging es aber dann richtig zur Sache. Die Wolfsburger gingen zweimal durch Simon (24.) und Wikström (30.) in Führung, die Gäste konnten zweimal ausgleichen – Beuker (28.) und Mulock (31.) hießen die Torschützen. Mit zwei weiteren schnellen Toren durch Wikström (32.) und Simon (34.) zogen die Gastgeber aber dann davor. Henrich sorgte mit dem 6:3 in der 50. Minute für eine Vorentscheidung, Schadewaldts Treffer (57.) zum 3:5 kam zu spät.
Playdowns:
Die Dresdner Eislöwen mussten im Spiel gegen die Lausitzer Füchse am Ende noch um den Sieg zittern. Nachdem sie bereits mit 4:1 geführt hatten, kamen die Gäste im Schlussabschnitt noch einmal auf 3:4 heran. Wolsch (5.) hatte die Gastgeber mit 1:0 in Führung gebracht, Janos gelang nur 30 Sekunden später der Ausgleich. Drei Powerplay-Tore durch Balazs (9.), Sochan (23.) und Klenner (30.) brachten die Eislöwen dann aber auf die Siegerstraße – auch wenn die Gäste durch zwei Tore von Galway (49./57.) noch einmal herankamen. Vozar hatte in der 48. Spielminute eine Spieldauerstrafe erhalten. 2.633 Zuschauer verfolgten das Spiel.
Mit 4:3 nach Verlängerung machte der zuletzt arg gebeutelte ESV Kaufbeuren einen ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt. Juhasz (66.)gelang vor 2.749 Zuschauern im Crimmitschauer Sahnpark das entscheidende Tor in der Verlängerung. Zwischendrin waren die Gäste bereits zweimal in Führung gewesen, erst durch Hamann (37.) zum 2:1, dann durch Bannan (56.) zum 3:2, doch die Eispiraten konnten beide Male noch ausgleichen. Nemirovski gelang in der 41. Minute das 2:2, Reinke, gut eine Minute vor Schluss das 3:3. Die beiden Treffer zum 1:1 nach dem ersten Abschnitt waren auf das Konto von Stähle (1.) und Juhasz (13.) gegangen.
Quelle: www.esbg.de