Die Fan-Gemeinde in der gut gefüllten, aber nicht ausverkauften maroden Eishalle an der Pieschener Allee erlebte am Freitagabend einen furiosen Start der Hausherren. Nach viereinhalb Minuten überlistete Sebastian Wolsch mit einem „Bauerntrick“ Nolan McDonald zum 1:0. Doch kaum war das Spiel wieder freigegeben, kamen die Lausitzer das erste Mal vor das Dresdner Gehäuse und Branislav Janos nutzte eine Unaufmerksamkeit des ersten Blocks der Eislöwen und netzte die Scheibe zum Ausgleich in die Maschen. Aber die Mikes-Schützlinge ließen sich vom schnellen Gegentreffer keineswegs schocken. Jetzt drehten die Elbestädter erst richtig auf. Und bei einem Überzahlspiel in der 9. Minute gingen sie erneut in Führung.
Derbyduell: Eislöwe Gregory Schmidt (l.) und Fuchs Jerry Galway. Foto: W.Schmelzer
Nolan McDonald, der bei einigen Schüssen auch nicht den sichersten Eindruck machte, sah eine Angriffswelle nach der anderen auf sich zurollen. Die Eislöwen schossen förmlich aus allen Rohren. Dagegen konnten die Gäste höchstens zwei, drei magere Lebenszeichen unter anderen durch Robert Bartlick aussenden. Erschreckend vor allem, dass bei den Füchsen die angekündigte Leidenschaft fehlte. Da mussten sich die Lausitzer Cracks in der Pause einige markante Worte ihres Trainers Thomas Popiesch sagen lassen. Doch das half offensichtlich wenig. Denn kurz nach Wiederbeginn handelte sich Strafbankkönig Markus Witting erneut eine „Zwei-Minuten-Auszeit“ ein. Im anschließenden Powerplay hämmerte Eislöwen-Verteidiger Robin Sochan mit einem kapitalen Schuss von der blauen Linie den Puck zum 3:1 in die Maschen. Sieben Minuten darauf das gleiche Szenario noch einmal: Als Jerry Galway in der Kühlbox zuschaute, zog Radek Vit wieder von der blauen Linie ab, Sebastian Klenner fälschte den Schuss noch ab. Die Vorentscheidung war gefallen – verdient, denn die Eislöwen präsentierten sich in allen Belangen überlegen. Sie hatten das Geschehen auf dem Eis fest im Griff, agierten mit Herz und absolutem Einsatzwillen, ließen sich von den Gästen aus Weißwasser in keiner Phase in Bedrängnis bringen.
Dann kam aber der letzte Abschnitt. Der brachte Pfeffer in die Partie. Zuerst auf unrühmliche Art. In der 48. Minute verletzte Patrick Vozar den Dresdner Marcel Linke am Hals. Der Dresdner Verteidiger musste mit einer großen Schnittwunde am Hals in die Klinik, Vozar wurde vom Schiedsrichter mit Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt. Danach bekamen die Füchse Oberwasser. Bei einem Überzahlspiel erzielte Jerry Galway das 2:4 für die Füchse und drei Minuten vor Schluss gelang dem Kanadier der Anschluss.
Zwar versuchten nun die Gäste alles, um das Spiel noch umzudrehen. Doch die Dresdner ließen nichts mehr anbrennen, retteten ihren Vorsprung ins Ziel. Ein verdienter Sieg in einem Spiel, das zwei Drittel die Hausherren nach Belieben dominierten, in dem die Lausitzer erst sehr spät ihr Kämpferherz entdeckten. Am Sonntag steht im Fuchsbau der zweite Schlagabtausch auf dem Plan.
Dann kam aber der letzte Abschnitt. Der brachte Pfeffer in die Partie. Zuerst auf unrühmliche Art. In der 48. Minute verletzte Patrick Vozar den Dresdner Marcel Linke am Hals. Der Dresdner Verteidiger musste mit einer großen Schnittwunde am Hals in die Klinik, Vozar wurde vom Schiedsrichter mit Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt. Danach bekamen die Füchse Oberwasser. Bei einem Überzahlspiel erzielte Jerry Galway das 2:4 für die Füchse und drei Minuten vor Schluss gelang dem Kanadier der Anschluss.
Zwar versuchten nun die Gäste alles, um das Spiel noch umzudrehen. Doch die Dresdner ließen nichts mehr anbrennen, retteten ihren Vorsprung ins Ziel. Ein verdienter Sieg in einem Spiel, das zwei Drittel die Hausherren nach Belieben dominierten, in dem die Lausitzer erst sehr spät ihr Kämpferherz entdeckten. Am Sonntag steht im Fuchsbau der zweite Schlagabtausch auf dem Plan.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 17.03.2007