Die Lausitzer Füchse besiegen die Dresdner Eislöwen mit 2:1 nach Verlängerung. Sie gleichen
In dieser Begegnung steckt viel Musik. „Einer von uns beiden muss nun gehen“, steht auf den Westen der Anhänger der Lausitzer Füchse. Das singt Marianne Rosenberg in einem ihrer bekannten Lieder. Auch das Duell gegen die Dresdner Eislöwen gilt als Schlager. Bei diesen Derbys kommen deutlich mehr Besucher als zu anderen Partien. Gestern füllten 2 563 Gäste die Halle. In den 26 Heimspielen der 2. Eishockey-Bundesliga lag der Durchschnitt bei exakt 1 501 Zuschauern. Blau-Gelb dominierte das Stadion. Die Fans präsentierten sich farbenfroh und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse. Sie trugen wieder mehr Schals, Trikots und eben die extra für diese Begegnungen gegen den Abstieg hergestellten Westen. „Nur gemeinsam können wir es schaffen. Dann besitzen wir eine Chance“, meinte Weißwassers Geschäftsführer René Reinert.
Dieses Konzept ging auf. Mit dem Publikum im Rücken agierten die Gastgeber von Beginn an aggressiver als noch am Freitag im mit 3:4 verlorenen Auftakt der Serie gegen den Abstieg. „Auf geht’s, Füchse, schießt ein Tor“, sangen die Besucher. Die Lausitzer ließen sich nicht lange bitten. Adam Drgon nutzte eine der ersten Chancen. Die Hausherren lagen bereits in der 6. Minute mit 1:0 vorn. Sie beherrschten die Gäste im ersten Abschnitt.
Adam Drgon trifft doppelt
Das änderte sich im zweiten Drittel. Da dominierten die Elbestädter. Robin Sochan nutzte eine ihrer Möglichkeiten in der 27. Minute zum Ausgleich. Die Zuschauer sahen fortan ein gutes, schnelles Derby. Beide Mannschaften zeigten aber auch wieder ihre Schwächen. Sie konnten keine Überzahl-Situation nutzen. Die Stürmer scheiterten ein ums andere Mal an den Torhütern Nolan McDonald und Vlastimil Lakosil. Treffer fielen in der regulären Spielzeit nicht mehr.
Die Entscheidung folgte erst in der Verlängerung. „Ein Schuss, ein Tor“, skandierten die Füchse-Fans. Drgon folgte dieser Aufforderung. Er überwand Lakosil mit einem Schuss von der blauen Linie. Der Dresdner Torwart gehörte bis dahin zu den besten Eislöwen. Bei dieser Aktion patzte er aber. Sein Fehler entschied dieses Duell zu Gunsten der Lausitzer. Deren Anhänger feierten den Derby-Sieg auf ihre Art. Sie bildeten eine blau-gelbe Jubel-Kulisse. Bei der Mission Klassenerhalt steht es jetzt 1:1. In der Serie nach dem Modus „best of seven“ finden also mindestens noch drei Partien statt. In diesen Spielen steckt weiter Musik, und am Ende der Serie muss einer dieser beiden Vereine gehen – in die Oberliga. (Maik Schwert)
Trainerstimmen: Thomas Popiesch (Cheftrainer der Lausitzer Füchse): „Wir haben diesmal sehr viel in diese Begegnung investiert, und wer mehr investiert, der gewinnt so ein Derby. Dieser Erfolg ist ein Schritt zu unserem Ziel. Wir wollen den Abstieg verhindern. Diese Serie dauert noch sehr lang. Jetzt ist wieder offen, wer sie gewinnt und den Klassenerhalt schafft. Dieses Mal haben wir wesentlich aktiver gespielt als bei unserer Niederlage am Freitag. Da waren wir viel zu passiv. Wir müssen die Dresdner Eislöwen unter Druck setzen. Nur so besitzen wir eine Chance gegen sie.“ Jan Schertz (Assistenzcoach der Dresdner Eislöwen, in Vertretung von Cheftrainer Stefan Mikes): „Dieses Duell haben wir verloren. Daran können wir nichts mehr ändern. Deshalb müssen wir darüber auch kein Wort verlieren. Wir sagen nichts zu dieser Partie. Das ist unsere Meinung. Es steht jetzt 1:1 in dieser Serie gegen den Abstieg aus der 2. Eishockey-Bundes- in die Oberliga. Am Dienstagabend geht es in unserer Halle weiter. Wir beenden diesen Kampf um den Klassenerhalt zu unseren Gunsten. So einfach ist das. Alles andere sind doch lediglich Phrasen.“ (SZ/sw)
Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport Printausgabe vom 19.03.2007
1 | pillepalle | 19.03.2007 @ 15:44
der Schertzt nur :-)
2 | SGD_Support | 19.03.2007 @ 17:30
So ein arroganter Sack !
3 | Skyblue | 19.03.2007 @ 17:42
So ein eingebildeter Arsch! man man man! die müssten für solche Aussagen voll auf die schnauze fliegen! so etwas kann man nur von einem Assistenzcoach hören typisch!
4 | Stefan-ESW | 19.03.2007 @ 17:53
Da braucht man sich nicht wundern,wenn die Spieler auf dem Eis auch so auftreten.Kann nur zum Vorteil für uns sein..
5 | Paul (ESW) | 19.03.2007 @ 19:20
Tja, der Schertz, da hat er sich aber einiges bei unserem obersten "Psycho"kriegsherrn abgeschaut... Naja, Hauptsache es stellt sich später nicht raus, daß der Entwurf für dieses Statement aus dem Dienstzimmer eines GF in WSW entwendet wurde oder was noch viel schlimmer wäre - ein Verräter in den eigenen Reihen, der das Schriftstück dem Feind zukommen lassen hat...
6 | Califax | 19.03.2007 @ 19:26
er kann ja so reden... er spielt ja nicht mehr mit... die null
7 | Staif | 19.03.2007 @ 21:36
Vorsicht @ 2 und 3..... sonst gibts wieder ne Anklage wegen Beleidigung ;-) Und wenn man drüber nachdenkt tut der Schertz auch bißl Wahrheit kund. Phrasen haben wir die ganze Saison zu genüge gehört. Nur mit dem Klassenerhalt wird es für Dresden nischt,. Gruß
8 | esw77schrulle | 20.03.2007 @ 12:41
so viel arroganz muss einfach bestraft werden! kaum zu glauben! die herren können es einfach nicht wegstecken, dass sie sich für diese saison einfach übernommen haben. war wohl nichts mit den play offs. das ist das gute bei uns, wir haben gewusst, was auf uns zu kam und haben versucht zu kämpfen. nun denn... auf dem eis zählen keine worte, lediglich geschossene tore!!!
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In dieser Begegnung steckt viel Musik. „Einer von uns beiden muss nun gehen“, steht auf den Westen der Anhänger der Lausitzer Füchse. Das singt Marianne Rosenberg in einem ihrer bekannten Lieder. Auch das Duell gegen die Dresdner Eislöwen gilt als Schlager. Bei diesen Derbys kommen deutlich mehr Besucher als zu anderen Partien. Gestern füllten 2 563 Gäste die Halle. In den 26 Heimspielen der 2. Eishockey-Bundesliga lag der Durchschnitt bei exakt 1 501 Zuschauern.
Blau-Gelb dominierte das Stadion. Die Fans präsentierten sich farbenfroh und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse. Sie trugen wieder mehr Schals, Trikots und eben die extra für diese Begegnungen gegen den Abstieg hergestellten Westen. „Nur gemeinsam können wir es schaffen. Dann besitzen wir eine Chance“, meinte Weißwassers Geschäftsführer René Reinert.
Dieses Konzept ging auf. Mit dem Publikum im Rücken agierten die Gastgeber von Beginn an aggressiver als noch am Freitag im mit 3:4 verlorenen Auftakt der Serie gegen den Abstieg. „Auf geht’s, Füchse, schießt ein Tor“, sangen die Besucher. Die Lausitzer ließen sich nicht lange bitten. Adam Drgon nutzte eine der ersten Chancen. Die Hausherren lagen bereits in der 6. Minute mit 1:0 vorn. Sie beherrschten die Gäste im ersten Abschnitt.
Adam Drgon trifft doppelt
Das änderte sich im zweiten Drittel. Da dominierten die Elbestädter. Robin Sochan nutzte eine ihrer Möglichkeiten in der 27. Minute zum Ausgleich. Die Zuschauer sahen fortan ein gutes, schnelles Derby. Beide Mannschaften zeigten aber auch wieder ihre Schwächen. Sie konnten keine Überzahl-Situation nutzen. Die Stürmer scheiterten ein ums andere Mal an den Torhütern Nolan McDonald und Vlastimil Lakosil. Treffer fielen in der regulären Spielzeit nicht mehr.
Die Entscheidung folgte erst in der Verlängerung. „Ein Schuss, ein Tor“, skandierten die Füchse-Fans. Drgon folgte dieser Aufforderung. Er überwand Lakosil mit einem Schuss von der blauen Linie. Der Dresdner Torwart gehörte bis dahin zu den besten Eislöwen. Bei dieser Aktion patzte er aber. Sein Fehler entschied dieses Duell zu Gunsten der Lausitzer. Deren Anhänger feierten den Derby-Sieg auf ihre Art. Sie bildeten eine blau-gelbe Jubel-Kulisse. Bei der Mission Klassenerhalt steht es jetzt 1:1. In der Serie nach dem Modus „best of seven“ finden also mindestens noch drei Partien statt. In diesen Spielen steckt weiter Musik, und am Ende der Serie muss einer dieser beiden Vereine gehen – in die Oberliga. (Maik Schwert)
Trainerstimmen:
Thomas Popiesch (Cheftrainer der Lausitzer Füchse): „Wir haben diesmal sehr viel in diese Begegnung investiert, und wer mehr investiert, der gewinnt so ein Derby. Dieser Erfolg ist ein Schritt zu unserem Ziel. Wir wollen den Abstieg verhindern. Diese Serie dauert noch sehr lang. Jetzt ist wieder offen, wer sie gewinnt und den Klassenerhalt schafft. Dieses Mal haben wir wesentlich aktiver gespielt als bei unserer Niederlage am Freitag. Da waren wir viel zu passiv. Wir müssen die Dresdner Eislöwen unter Druck setzen. Nur so besitzen wir eine Chance gegen sie.“
Jan Schertz (Assistenzcoach der Dresdner Eislöwen, in Vertretung von Cheftrainer Stefan Mikes): „Dieses Duell haben wir verloren. Daran können wir nichts mehr ändern. Deshalb müssen wir darüber auch kein Wort verlieren. Wir sagen nichts zu dieser Partie. Das ist unsere Meinung. Es steht jetzt 1:1 in dieser Serie gegen den Abstieg aus der 2. Eishockey-Bundes- in die Oberliga. Am Dienstagabend geht es in unserer Halle weiter. Wir beenden diesen Kampf um den Klassenerhalt zu unseren Gunsten. So einfach ist das. Alles andere sind doch lediglich Phrasen.“ (SZ/sw)
Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport Printausgabe vom 19.03.2007