Die Eisarena
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Dritter Sieg für Kassel und Wolfsburg
21.03.2007 | 12:29 Uhr von
Kassel und Wolfsburg stehen nach dem dritten Sieg im dritten Viertelfinale bereits mit einem Bein im Halbfinale der ASSTEL Eishockey Liga. Nach den deutlichen Heimsiegen gegen Regensburg (6:2) bzw. Essen (9:4) können die beiden Top-Favoriten bereits am Freitag in den Auswärtsspielen alles klar machen. Schwenningen und Bremerhaven verkürzten mit ihren ersten Siegen gegen Landshut und München hingegen auf 1:2. Insgesamt war ein außergewöhnlich torreicher Play-off-Spieltag mit 35 Toren in vier Spielen.

Vor 3.778 Besuchern hatte Kassel beim 6:2-Erfolg gegen Regensburg zwar 30 Minuten lang Mühe mit den Gästen, setzte sich am Ende aber doch noch souverän durch. Bannister brachte die Gastgeber in der 3. Minute im Powerplay in Front, Hede glich zwei Minuten später ebenfalls in Überzahl aus. McNeil verwandelte in der 15. Minute einen Penalty zur 2:1-Führung. Klinge (Foto: City-Press) - mit drei Punkten erfolgreichster Scorer des Abends - gelang in der 24. Minute das 3:1, Selea nur 17 Sekunden später der Anschluss. Palmer und Beauregard in der 38. und 39. Minute machten dann aber alles klar, Gerbig legte im Schlussdrittel noch einen Treffer drauf.

Ein Torfestival gab es in Wolfsburg, beim 9:4-Sieg der Grizzlys gegen Essen vor 1.910 Zuschauern, wo die beiden offensiv-stärksten Teams der Vorrunde ihrem Namen alle Ehre machten. Seyller und Geisberger brachten die Gastgeber in der 3. Minute mit einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung, aber bis zur 12. Minute drehten Lingemann, Mulock und Grein, der später eine Spieldauerstrafe erhielt, das Spiel. Henrich gelang in der 16. Minute der Ausgleich. Auch im zweiten Drittel gab es völlig play-off-untypisches Offensiv-Eishockey zu sehen. Geisberger (24.) und Danner (26.) schossen wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung für Wolfsburg heraus, Beuker (28.) verkürzte und Kaufmann (29.) stellte das 6:4 her. Im Schlussdrittel hatte Wolfsburg die deutlich besseren Kraftreserven, zweimal Henrich (48., 55.) und Wietfeldt (50.) stellten den 9:4-Endstand her.

Ein Tor-Festival gab es auch in Bremerhaven vor 2.050 Besuchern. Mit einem fulminanten 8:2-Heimsieg gegen München meldeten sich die Pinguins in der Serie zurück und verkürzten auf 1:2. Nikolai Goc (3.), Reid (19., 34.), Cameron (28.), Pinizzotto (40.), Steingroß (60.) und Dejdar (41., 43.) trafen für Bremerhaven, Kompon (30.) und Schröder (52.) für München.

Ebenfalls auf 1:2 in der Serie konnte Schwenningen mit einem 4:0-Erfolg vor 3.261 Fans gegen Landshut verkürzen. Kreitl und Whitecotton stellten im Mittelabschnitt mit zwei Überzahltoren die Weichen auf Sieg für die Wild Wings, Grandmaitre ließ im Schlussdrittel ein Unterzahltor folgen und den Schlusspunkt setzte Junker per Penalty.

Play-downs
In den Play-downs kam Weißwasser zu einem überraschenden 1:0-Erfolg vor 2.213 Besuchern in Dresden und führt damit in der Serie gegen den Favoriten nun mit 2:1. Janos gelang in der 7. Minute das goldene Tor. In der Folgezeit verzweifelten die Gastgeber immer wieder am überragenden Füchse-Schlussmann McDonald, der in der 40. Minute sogar einen Penalty von Menge abwehren konnte.

Ebenfalls 1:2 steht es auch in der zweiten Play-down-Serie, wo Crimmitschau vor 1.778 Besuchern mit einem 5:2-Heimerfolg gegen Kaufbeuren verkürzen konnte. Für die Gastgeber war es der erste Sieg nach 17 Niederlagen in Folge und der erste Heimsieg seit Mitte Dezember. Rau (15.) brachte Kaufbeuren in Führung, aber ein Doppelschlag von Herman und Nemirovsky in der 18. und 19. Minute drehte das Spiel. Clair gelang zwar in der 26. Minute der Ausgleich für die Joker, aber erneut war es ein später Crimmitschauer Doppelschlag in der 38. und 39. Minute durch Klotz und Völk, der die Gastgeber auf die Siegerstraße brachte. Ein Unterzahltreffer von Veber in der 41. Minute machte den Sieg endgültig perfekt, allerdings muss Crimmitschau am Freitag auf Nemirovsky verzichten, der seine dritte Zehn-Minuten-Strafe erhielt.

Quelle: www.esbg.de
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2. Kassel Huskies 106
3. Star Bulls Rosen 97
4. Ravensburg Tower 91
5. SC Bietigheim St 89
6. EV Regensburg 81
7. Lausitzer Füchse 79
8. EV Landshut 76
9. Düsseldorfer EG 74
10. Eispiraten Crimm 68
11. EHC Freiburg 61
12. Blue Devils Weid 57
13. EC Bad Nauheim 55
14. ESV Kaufbeuren 44
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