Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Zeigefinger und Polonaise
22.03.2007 | 05:24 Uhr von
Bloß nicht abheben, das ist die Devise der Füchse nach dem 1:0-Sieg in Dresden
Während die Fans der Lausitzer Füchse die baufällige Eishalle in Dresden nach dem 1:0-Auswärtssieg mit einer Polonaise ins Beben brachten, hob Trainer Thomas Popiesch vor der Weißwasseraner Kabine bereits den Zeigefinger und trat auf die Euphoriebremse.

«Es ist noch nichts passiert. Wir wussten, dass wir für den Klassenerhalt mindestens einmal in Dresden gewinnen müssen. Das haben wir geschafft. Mehr nicht» , sagte er.
Seine Devise: Bloß nicht abheben! Denn noch fehlen dem Außenseiter zwei Siege zum Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga. Allerdings haben die Füchse jetzt das Heimrecht auf ihrer Seite. In der Serie über maximal sieben Partien können sie morgen und am Dienstag in Weißwasser den Klassenerhalt perfekt machen. «Der Druck liegt nun bei Dresden» , analysierte der Sportliche Berater der Füchse, Dirk Rohrbach, nach dem hauchdünnen Erfolg in der Landeshauptstadt. Das Tor des Tages hatte Branislav Janos in der 8. Minute erzielt. In der Folgezeit verdienten sich die Gäste den wichtigen Dreier mit einer kompakten Defensiv- Leistung, aus der Torhüter Nolan Mc Donald herausragte. «Er hat eine überragende Vorstellung abgeliefert» , meinte Trainer Popiesch, schloss ausdrücklich aber den Rest des Teams in dieses Lob ein: «Wir haben kaum etwas zugelassen. Die Dresdner Chancen waren meistens Zufallsprodukte. Die Mannschaft hat sehr viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.»
Und auch Ex-Fuchs Martin Sekera, der gleich mehrmals am Füchse- Keeper McDonald gescheitert war, konstatierte: «Weißwasser stand in der Defensive sehr gut und hat uns das Leben schwer gemacht. Wir haben in den vergangenen beiden Spielen nur ein einziges Tor geschossen – das ist natürlich zu wenig.»
Zudem wurde der ohnehin kleine Dresdner Kader erneut dezimiert. Michael Schmerda riss sich am Dienstag alle Bänder in der Schulter. Für ihn ist die Saison beendet. Eislöwen-Coach Stefan Mikes hat damit für die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt nur noch die Minimalbesetzung von sechs Verteidigern und neun Stürmer zur Verfügung. Die Füchse dagegen überstanden die sehr intensive Partie ohne Blessuren und können morgen mit dem kompletten Kader antreten. (Frank Noack)

Eislöwen Dresden – Lausitzer Füchse 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)
Tore: 0:1 Janos (8.); Schiedsrichter: Harald Deubert (Passau); Zuschauer: 2774 (geschätzt); Strafminuten: 22 / 14.
Play-down-Stand: 2:1 für Weißwasser

Quelle:Lausitzer Rundschau vom 22.03.2007
1066 mal gelesen
 
1 | max DD | 22.03.2007 @ 10:20
"zuschauer: 2774 (geschätzt)" - schönes ding ;-)
2 | Lischi | 22.03.2007 @ 11:35
Zuschaer: 2774 (geschätzt) - ich glob der sollte den Beruf wechseln :-)
3 | Senator | 22.03.2007 @ 12:37
Naja, ein so kleiner "Fehler" ist mir wirscht. Die LR hat zuletzt umfangreich berichtet. DAS ist wichtig (Werbung für uns). Gerade heute z.b. auch richtig gut ("Interwiew" mit DD Coach). Von daher bin ich mit denen sehr zufrieden.
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