Füchse wollen heute mit dem dritten Sieg gegen Dresden einen großen Schritt zum Klassenerhalt machen
Eine reizvolle Ausgangsposition, eine volle Halle und viel Selbstvertrauen: Die Lausitzer Füchse wollen heute Abend (19.30 Uhr) mit einem weiteren Sieg gegen die Eislöwen Dresden einen großen Schritt zum Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga machen.
Derzeit hat Weißwasser in dem brisanten Sachsenduell zwei Siege erkämpft, Dresden war einmal erfolgreich. Die Play-down-Runde über maximal sieben Partien ist zu Ende, wenn ein Team vier Erfolge auf seinem Konto hat.
Das Besondere an der heutigen Partie im Fuchsbau: Weißwasser, das als Außenseiter in die Play-downs startete, geht zum ersten Mal mit einem psychologischen Vorteil ins Spiel. Denn der 1:0-Sieg der Füchse am Dienstag in Dresden hat die Dramaturgie der Serie auf den Kopf gestellt. Sie können jetzt mit zwei Erfolgen vor eigenem Publikum den Klassenerhalt perfekt machen. Sollte den Lausitzern heute Sieg Nummer drei gelingen, ist allerdings schon am Sonntag im fünften Spiel in Dresden eine vorzeitige Entscheidung möglich. Andernfalls geht es am Dienstag in Weißwasser weiter. «Diese Konstellation ist unsere große Chance» , betont Trainer Thomas Popiesch.
Auch den Profis ist die reizvolle Ausgangsposition bewusst. Patrick Vozar, der das Spiel der zweiten Sturmreihe antreibt, hat eine deutliche Veränderung in der Gemütsverfassung der Gegenspieler ausgemacht. «Die Eislöwen haben jetzt deutlich mehr Respekt vor uns als zu Beginn der Runde. Deshalb war der Auswärtssieg sehr wichtig» , sagt Vozar.
Das Erfolgsrezept haben sich die Füchse am Dienstag selbst vorgegeben. Aus einer kompakten Abwehr wurden immer wieder schnelle Konter vorgetragen, so dass die Eislöwen den Platz für ihre Kombinationen nur selten zur Verfügung hatten. Ähnlich könnte es auch heute im Fuchsbau zugehen. Denn Dresden ist nach der überraschenden Heimniederlage im Zugzwang und wird die Offensive suchen.
Auch wenn Füchse-Coach Thomas Popiesch sein Team vor Überheblichkeit warnt, muss er sich nach den jüngsten Eindrücken keine ernsthaften Sorgen machten, dass die Spieler die heutige Partie auf die leichte Schulter nehmen und die nötige Aggressivität vermissen lassen. Popiesch: «Sie sind dermaßen heiß, dass ich sie sogar bremsen muss.» (Frank Noack)
Eislöwen üben mit «Hilfs-McDonald»
Der Respekt der Eislöwen vor Füchse-Torhüter Nolan McDonald ist groß. Um sich warmzuschießen, stellten sie gestern beim Training eine Art «Hilfs- McDonald» ins Tor.
Nachwuchskeeper Alexander Grunwald musste sich dafür ein Trikot in den Weißwasseraner Farben anziehen. Um eine Ähnlichkeit mit dem echten McDonald zu suggerieren, wurden ihm Fahnen der gleichnamigen Fastfood-Kette aufgeklebt. Manager Jan Tabor erklärte zudem, dass man in den Play-downs bislang nur gegen McDonald spiele. Die Reaktion der Füchse: Heute werden alle Weißwasseraner Profis vom Hallensprecher demonstrativ mit dem Nachnamen McDonald begrüßt. (Eig. Ber./noc)
"Heute werden alle Weißwasseraner Profis vom Hallensprecher demonstrativ mit dem Nachnamen McDonald begrüßt.".....he he....das wird ein Spaß! :-)
2 | Mozart | 23.03.2007 @ 08:07
Deshalb auch die Info im Stadion weitergeben...
3 | Aigars44 | 23.03.2007 @ 08:38
das nenn ich mal ne geile aktion! ich sag nur TOP
4 | garfield34 | 23.03.2007 @ 08:59
Tolle Idee! Vieles, was man hier liest, macht richtig Laune und Mut. Ich kann es momentan leider nur aus der Ferne verfolgen. Vielleicht schaffe ich es am Sonntag noch, in Dresden dabei zu sein. In jedem Fall, dann am Dienstag, wenn es dazu überhaupt noch kommt.
5 | Senator | 23.03.2007 @ 09:42
So, es musste ja mal raus: Mein wahrer Name is McDonald. Und ich bin heute auch im Stadion.
6 | elFranzo | 23.03.2007 @ 10:05
hehe sehr geil, hoffe da ziehen alle mit ;-)
7 | böhser dynamo | 23.03.2007 @ 10:44
eigentlich läuft alles zu gut.
8 | Sportmarke | 23.03.2007 @ 11:07
Wirklich sehr schöne Aktion, bleibt zu hoffen das die Familie McDonald seid Dienstag nichts verlernt hat und den Fans einen weiteren Sieg schenkt.
Manipulierte Trikots wären schön :-) aber sicher nicht regelgerecht :-(
9 | Schnaps DWH | 23.03.2007 @ 11:27
...und jeder Füchse-Spieler kommt mit ner kleinen McDonald(s)-Fahne aufs Eis...hihi...und am besten den Dresdnern einen riesigen Berg BigMac's in die Kabine stellen...
10 | max DD | 23.03.2007 @ 11:54
tragt aber bitte auch die ganzen mc donalds so in den offiziellen spielberichtsbogen ein :-)
11 | christel | 23.03.2007 @ 12:01
ich kann mich mit der aktion nicht so richtig anfreunden. jeder im team ist wichtig, nicht nur mcdonald....
12 | Sportmarke | 23.03.2007 @ 12:12
@Christel Das zweifelt die Aktion auch garnicht an....
Wenn ich es richtig verstanden habe ist sie lediglich eine Reaktion auf Tabors kommentar sowie die Dresdner Aktion mit ihrem Nachwuchs Torwart..
Man beweist das man um einiges mehr Humor hat als die Landeshauptstädter.
13 | Mozart | 23.03.2007 @ 12:23
Blacki hats verstanden...
14 | Dynamix12 | 23.03.2007 @ 15:09
Coole Aktion. Hoffentlich bringt Radio WSW ein bisschen von der Stimmung im Fuchsbau rüber.
Viel Glück heute Abend. Kämpfen Füchse kämpfen....
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Eine reizvolle Ausgangsposition, eine volle Halle und viel Selbstvertrauen: Die Lausitzer Füchse wollen heute Abend (19.30 Uhr) mit einem weiteren Sieg gegen die Eislöwen Dresden einen großen Schritt zum Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga machen.
Derzeit hat Weißwasser in dem brisanten Sachsenduell zwei Siege erkämpft, Dresden war einmal erfolgreich. Die Play-down-Runde über maximal sieben Partien ist zu Ende, wenn ein Team vier Erfolge auf seinem Konto hat.
Das Besondere an der heutigen Partie im Fuchsbau: Weißwasser, das als Außenseiter in die Play-downs startete, geht zum ersten Mal mit einem psychologischen Vorteil ins Spiel. Denn der 1:0-Sieg der Füchse am Dienstag in Dresden hat die Dramaturgie der Serie auf den Kopf gestellt. Sie können jetzt mit zwei Erfolgen vor eigenem Publikum den Klassenerhalt perfekt machen. Sollte den Lausitzern heute Sieg Nummer drei gelingen, ist allerdings schon am Sonntag im fünften Spiel in Dresden eine vorzeitige Entscheidung möglich. Andernfalls geht es am Dienstag in Weißwasser weiter. «Diese Konstellation ist unsere große Chance» , betont Trainer Thomas Popiesch.
Auch den Profis ist die reizvolle Ausgangsposition bewusst. Patrick Vozar, der das Spiel der zweiten Sturmreihe antreibt, hat eine deutliche Veränderung in der Gemütsverfassung der Gegenspieler ausgemacht. «Die Eislöwen haben jetzt deutlich mehr Respekt vor uns als zu Beginn der Runde. Deshalb war der Auswärtssieg sehr wichtig» , sagt Vozar.
Das Erfolgsrezept haben sich die Füchse am Dienstag selbst vorgegeben. Aus einer kompakten Abwehr wurden immer wieder schnelle Konter vorgetragen, so dass die Eislöwen den Platz für ihre Kombinationen nur selten zur Verfügung hatten. Ähnlich könnte es auch heute im Fuchsbau zugehen. Denn Dresden ist nach der überraschenden Heimniederlage im Zugzwang und wird die Offensive suchen.
Auch wenn Füchse-Coach Thomas Popiesch sein Team vor Überheblichkeit warnt, muss er sich nach den jüngsten Eindrücken keine ernsthaften Sorgen machten, dass die Spieler die heutige Partie auf die leichte Schulter nehmen und die nötige Aggressivität vermissen lassen. Popiesch: «Sie sind dermaßen heiß, dass ich sie sogar bremsen muss.» (Frank Noack)
Eislöwen üben mit «Hilfs-McDonald»
Der Respekt der Eislöwen vor Füchse-Torhüter Nolan McDonald ist groß. Um sich warmzuschießen, stellten sie gestern beim Training eine Art «Hilfs- McDonald» ins Tor.
Nachwuchskeeper Alexander Grunwald musste sich dafür ein Trikot in den Weißwasseraner Farben anziehen. Um eine Ähnlichkeit mit dem echten McDonald zu suggerieren, wurden ihm Fahnen der gleichnamigen Fastfood-Kette aufgeklebt. Manager Jan Tabor erklärte zudem, dass man in den Play-downs bislang nur gegen McDonald spiele. Die Reaktion der Füchse: Heute werden alle Weißwasseraner Profis vom Hallensprecher demonstrativ mit dem Nachnamen McDonald begrüßt. (Eig. Ber./noc)
Quell: Lausitzer Rundschau vom 23.03.2007