Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Für Wunder gibt es in Weißwasser keine Prämie
23.03.2007 | 12:48 Uhr von
Die Lausitzer Füchse sind heute Gastgeber im vierten Sachsen-Abstiegsderby gegen Dresdens Eislöwen.
Nach drei von sieben Spielen in der Abstiegsrunde der Eishockey-Bundesliga führen die Lausitzer Füchse gegen die Dresdner Eislöwen mit 2:1-Siegen. Heute kommt es im Fuchsbau zum vierten Derby.

SITUATION

Nach dem Auswärtssieg am Dienstag in Dresden (1:0) könnten sich die Füchse heute mit einem weiteren Erfolg vor heimischer Kulisse vorentscheidend absetzen. Die Eislöwen hatten das erste Auswärtsspiel der Play-down-Runde beim Tabellenletzten der Hauptrunde in der Verlängerung verloren.

MOTIVATION

Für die Spieler beider Teams ist der Klassenerhalt erklärtes Ziel. In zehn Tagen beginnen offiziell die Verhandlungen um neue Verträge. Der Füchse-Vorstand einigte sich mit den Akteuren vor der Spielzeit im Rahmen des von 1,8 Millionen Euro halbierten Etats auf eine Nichtabstiegs-Prämie. „Die beläuft sich auf rund 35 000 Euro netto. In Abstufungen bedeutet das für jeden Spieler etwa ein zusätzliches neuntes Gehalt“, erklärt Präsident Dirk Rohrbach. Er bestätigt zugleich schmunzelnd, dass eine Vereinbarung für einen möglichen Titelgewinn in der Lausitz nicht existierte: „Für Wunder gibt es in Weißwasser keine Prämien. Uns war vorher klar, dass es gegen den Abstieg geht.“ In Dresden wird nicht offen über Abstiegsprämien gesprochen. Ein Betrag von 30 000 Euro soll im Paket mit Hauptsponsor „Skoda“ vereinbart sein. Manager Jan Tabor sieht das Geld nicht als wichtigste Motivation: „Für jeden Sportler ist doch Ansporn, weiter in der zweiten Liga zu spielen. Wer will schon als Loser dastehen? Es geht ja für alle auch um eine gute Ausgangsposition für Verträge für die neue Saison.“

FLUKTUATION

Die meisten Vereinbarungen laufen am Monatsende aus. In den Teams beginnt die Planung. Füchse-Trainer Thomas Popiesch einigte sich nach Anfrage bei den Spielern darauf, mit den Gesprächen erst Ende nächster Woche zu beginnen. In Dresden sind einige schon weiter. Der Kanadier Greg Schmidt wechselt zu den Straubing Tigers in die DEL, ist regulär im siebenten Abstiegsspiel schon nicht mehr dabei. Marcel Linke soll ein Angebot der Krefeld Pinguine abgelehnt haben und könnte ebenso wie Jörg Wartenberg und Sebastian Klenner in seine Heimat Weißwasser zurückkehren. Dort wäre er willkommen.

REGENERATION

Vor der heutigen Partie absolvierten beide Vereine nur ein lockeres Training. Die Eislöwen treten nur noch mit drei statt vier Reihen an, da nun auch Michael Schmerda die Saison wegen einer Schulterverletzung beenden musste. Er wird am Montag operiert. Aktive Entspannung stand in der Lausitz auf dem Programm. Dafür wurde extra eine Physiotherapeutin vom Erlebnis-Bad in Krauschwitz engagiert.

Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport Printausgabe Seite 13 vom 23.03.2007
826 mal gelesen
 
1 | atzegruenkohl | 23.03.2007 @ 16:06
wieso lehnt Linke ein Angebot von Krefeld ab? schon komisch
2 | Fuchs | 23.03.2007 @ 16:17
weil er unbedingt zurück nach wsw will ;-)
3 | atzegruenkohl | 23.03.2007 @ 16:29
na da bin ja mal gespannt! komisch ist es schon wenn man ein Angebot von Krefeld ablehnt. Entweder WSW oder er hofft auf besseres. Was besseres als WSW gibts eigentlcih garnicht ;-)
4 | twdd | 24.03.2007 @ 09:36
..doch @3, dort wo man die Rechtschreibung kennt und anwendet!
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