Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Sekera schafft den Ausgleich
24.03.2007 | 14:44 Uhr von
Die Lausitzer Füchse und die Dresdner Eislöwen haben im Abstiegs-Duell jetzt jeweils zwei Siege.
In der Abstiegsrunde der Eishockey-Bundesliga gelang den Lausitzer Füchsen am vierten Spieltag keine Vorentscheidung. Sie verloren vor 2750 Zuschauern im ausverkauften Eisstadion in Weißwasser gegen die Dresdner Eislöwen mit 1:2. Damit steht es nun in der Serie best of seven 2:2 nach Siegen.

Der Dresdner Eislöwe Martin Sekera feiert sein Tor zur 2:0-Führung bei den Lausitzer Füchsen. Foto: Peter Aswendt
Die Lausitzer, die in der abgelaufenen Saison wochenlang das Tabellenende zierten, haben trotz der aussichtslosen Situation ihren Humor nicht verloren. „Wir hörten, dass Dresdens Manager Jan Tabor unseren Torhüter Nolan McDonald als stärksten Mann beim Spiel am Dienstag bezeichnet hatte. Deshalb rief der Hallensprecher unsere Leute nur mit dem Vornamen aufs Eis und die Fans fügten lautstark als Familiennamen McDonald hinzu“, erklärte Marketing-Chef Matthias Kliemann den Spaß der Gastgeber beim Einlaufen auf die gespenstisch abgedunkelte Eisfläche.

Der Respekt vor der Mannschaft, die nun mit 22 tatendurstigen McDonalds auf dem Eis stand, hatte bereits in der Woche in Dresden zu einer kuriosen Aktion geführt. Um sich besser auf den kanadischen Keeper der Lausitzer „einschießen“ zu können, stellte Eislöwen-Trainer Stefan Mikes seinen dritten Torhüter im Training als „Nolan“ verkleidet in den Kasten.

Mehr Spannung und Härte

Mit der Spannung in den Abstiegs-Derbys steigt auch die Härte in den Begegnungen. Beide Mannschaften begannen wie entfesselt. Für die Füchse scheiterten Mücke (5.) und Straube (8.) am souveränen Eislöwen-Torwart Vlastimil Lakosil. So gab es zwei Drittel lang statt Toren nur Strafen zu registrieren. Nach einer Faustkampf-Einlage landeten Marcel Leyva und Dresdens Stephan Kreuzmann gemeinsam für zwei Minuten in der „Kühlbox“. Dort endete später auch eine „harte Aussprache“ zwischen Weißwassers Marco Noack und Pavel Vit.

Was Härteverträglichkeit bedeutet, demonstrierte Füchse-Spielmacher Adam Drgon. Der Slowake hat einen mit voller Wucht geschossenen Puck an den Oberschenkel bekommen und brach auf dem Eis zusammen. Nach fünf Minuten Pause auf der Ersatzbank meldete sich der ehrgeizige Verteidiger wieder bei Trainer Thomas Popiesch zurück.

Die von 400 Fans in die Lausitz begleiteten Dresdner hadern mit ihrem Schicksal. Mit 40 Punkten Vorsprung auf den Tabellenletzten Weißwasser waren sie in diese Abstiegsrunde geschlittert. Nun droht im direkten Duell der Abstieg. Zudem machen sich Verletzungsausfälle und Abgänge bemerkbar. Mit dem Weggang von Troy Bigam, dem Rauswurf von Robert Brezina und dem Kreuzbandriss David Musials fehlt seit über zwei Monaten der Paradesturm der Elbestädter.

Die verbliebenen 17 Akteure des Vorjahres-Halbfinalisten stemmen sich gegen den Abstieg. Besonders Martin Sekera machte an alter Wirkungsstätte auf sich aufmerksam. Erst führte ein an ihm verübtes Foul zu einem Penalty, den Greg Schmidt clever verwandelte. Nur zwei Minuten später nutzte der Deutsch-Tscheche eine undurchsichtige Situation vor dem Tor der Füchse zur Vorentscheidung. Sekera sagte nach der Partie zufrieden: „Ich wurde hier unfreundlich empfangen. Der Stachel saß tief. Nun kann die Serie noch lang werden.“

Quelle: Sächsische Zeitung Regionalsport vom 24.03.2007
962 mal gelesen
 
1 | esw77schrulle | 25.03.2007 @ 13:39
eisbombe sekera oder schwalbenkönig sekera sollte das lieber heißen. so ein spinner. um himmelswillen. der verein soll bloß zusehen, dass sie solche "talente" wie sekera, r. vit, klenner & co. dort lassen, wo sie jetzt sind!!! und kreuzmann sollte auch endlich mal einer zeigen wo es lang geht. ist ja nicht auszuhalten mit dem!
2 | esw77schrulle | 25.03.2007 @ 13:48
ps. ist das ein wunder das sekera unfreundlich empfangen wurde? was regt der sich darüber auf? sein dämliches grinsen, was er nach dem spiel auflegte, um freudig an den füchse fans vorbeizustolperte, wird ihm noch vergehen. "der stachel saß tief"... ne ist klar. wie tief wird der stachel erst sitzen, wenn wir am ende mit denen fertig sind??? tzis... arrogantes pack.
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