Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Bürgschafts-Regelung beschlossen
03.04.2007 | 22:45 Uhr von
Die Gesellschafterversammlung der ESBG brachte für die Zweitligisten eine einschneidende Änderung bei der Lizenzierung. Künftig muss nämlich jeder Club der ASSTEL Eishockey Liga eine Grundbürgschaft von 50.000 Euro leisten. Aber das ist noch nicht alles, denn es kommen weitere Bürgschaften dazu: 50 Prozent eines möglichen negativen Betriebsergebnisses der abgelaufenen Saison, sowie ein mögliches negatives Ergebnis beim Reindl-Pool. Da kommen ganz schöne Summen zusammen, hinter vorgehaltener Hand sollen einige Clubs auch bereits ganz schön jammern. Offiziell hat sich bei ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger aber noch niemand gemeldet:
"Der Vorschlag kam ja von den Clubs selber. Aber ich habe noch niemanden gehört, der gesagt hat: das schaffe ich nicht, ich kann nicht mehr in der ASSTEL Eishockey Liga spielen." Bis 15.4. muss nun der erste Teil der Lizenz-Unterlagen (Budget, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Stadion-Mietvertrag, Kooperations-Vertrag mit dem Stammverein) eingereicht werden, bis 15.5. der Rest (Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft). Danach werden bis Ende Mai die Unterlagen geprüft.
Außerdem wurden die Clubs auf eine weitere wichtige Änderung hingewiesen, die bereits bei der DEB-Mitgliederversammlung 2006 beschlossen wurde und die nun ab der Saison 2007/08 in Kraft tritt: Den Begriff Eishockey-Deutscher gibt es künftig nicht mehr, entscheidend ist der Besitz eines deutschen Passes. DEB-Generalsekretär Franz Reindl sagt: Mir ist auch nichts von einer Art Bestandsschutz bekannt." Das heißt, dass man künftig auch Spieler wie Petr Mares, Michael Vasicek oder Dusan Frosch einen deutschen Pass brauchen, um nicht mehr unter das Ausländerkontingent zu fallen. (Tobias Welck)

Quelle: EishockeyNews Printausgabe vom 03.04.2007
1782 mal gelesen
 
1 | Mozart | 03.04.2007 @ 22:46
Man beachte den letzten Absatz. Ciao "Al Bundy"! Ciao Mozart! PS: Nostra79, danke fürs abtippen!
2 | Websterstar | 04.04.2007 @ 21:23
d.h.? gilt das dann auch für Spieler wie Selea, Masek usw?
3 | DavidH. | 04.04.2007 @ 23:53
das dürfte ein Überangebot von guten Ausländern geben, es sei denn die werden nun alle deutsche Staatsbürger :)
4 | Mozart | 05.04.2007 @ 16:22
D.h. Ausländer dürften etwas preiswerter werden und gute Deutsche enorm teurer...
5 | DavidH. | 05.04.2007 @ 22:25
und das heisst das sich wieder nur Deutsche mit mittlerem Oberliganiveau bei uns tummeln werden. Quasi wie immer eigentlich.
6 | accomander | 06.04.2007 @ 09:48
David sehe nicht immer alles so schwarz.Hatte doch schon mal Recht.Lieben Gruß und bis bald.
7 | Senator | 06.04.2007 @ 12:29
Das heisst aber auch, das es gut ist Eigengewächse zu haben, und das die Entscheidung verstärkt Nachwuchsarbeit zu betreiben, richtig ist/war.
8 | Thorben | 06.04.2007 @ 19:13
Was ist ein "Eishockey-Deutscher" und worin besteht der Unterschied zu einem Ausländischem Spieler?
9 | Rocco Roletti | 08.04.2007 @ 11:58
Soweit ich mich erinnern kann ist ein Eishockey Deutscher u.a. ein Spieler der mind. 3 jahre in einer Deutscher Nachwuchsmannschaft (bsp. 3 Jahr Nachwuchs ESW) gespielt hat. wird sicher noch andere Möglichkeiten geben. Korregiert mich wenn ich falsch liege.
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