Von 14 auf 16 Klubs erhöhen oder auf zwölf senken?
05.05.2007 | 11:56 Uhr von
Der Titel-Sponsor der 2. Eishockey-Bundesliga steigt schon wieder aus.
Die 2. Eishockey-Bundesliga blickt einer unsicheren Zukunft entgegen. Der Versicherer Asstel zog eine Option und kündigte den Drei-Jahres-Vertrag mit der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Damit steht sie erneut ohne Namensgeber da. „Das stimmt“, teilte Oliver Seeliger am Freitag mit. Der Geschäftsführer der Eishockey-Spiel-Betriebs-Gesellschaft (ESBG) führte interne Gründe für den Rückzug an. Beim Titelsponsor habe es einen Wechsel in der Geschäftsführung gegeben. „Die Firma orientiert sich um.“
Der Rückzug trifft alle Vereine
Jan Tabor Fotos: SZ/Thomas Lehmann (2)
Sie war im Winter ins Sportsponsoring eingestiegen und hatte damit Neuland betreten. „Ihr Rückzug sieht doof aus, aber wir können es nicht ändern. Der Konzern hilft uns mit seinen Kontakten bei der Suche nach Alternativen. Daher bin ich nicht sauer“, meinte Seeliger. Die Liga braucht neue Geldgeber. Schließlich entsteht durch den Rückzug des Namenssponsors ein finanzielles Loch von 35000Euro für jeden der 14Klubs. „Sie sollten diesen Betrag aber ohnehin nicht in ihrem Budget verplanen“, betonte der ESBG-Geschäftsführer.
Die meisten Zweitbundesligisten machten das allerdings. Jetzt fehlt die Summe. „Das tut weh und trifft uns so wie viele andere Vereine auch. Es ist schon bitter“, sagte Andreas Friebel. Der Pressesprecher der Lausitzer Füchse setzte den Betrag jedoch auch in Relation zum Etat. Die Weißwasseraner planen die nächste Saison mit bis zu 1,25Millionen Euro. „Da ist es nicht die große Summe, aber berücksichtigen müssen wir sie natürlich und einsparen auch. In der vergangenen Spielzeit gab es diesen Betrag noch zusätzlich. In der neuen Saison ist er wieder weg. Insofern gleicht sich das nun wieder aus.“
Die Dresdner Eislöwen schlugen noch etwas anderes vor. „Eine Aufstockung der Spielklasse von 14 auf 16 Mannschaften“, sagte Jan Tabor. Die Idee des Geschäftsführers ist nicht ganz uneigennützig. Damit würden die sportlich in die Oberliga abgestiegenen Elbestädter zweitklassig bleiben. „Durch den Asstel-Ausstieg herrscht doch nun das pure Chaos. Einige Klubs wissen vielleicht erst Ende Juli oder Anfang August, in welcher Liga sie künftig antreten.“ Die Saison beginnt im September.
Seeliger kann dieser Idee nichts abgewinnen. „Dadurch würde die Schere in der 2. Bundesliga eher noch größer, und es würde auch die Oberliga schwächen“, meinte er. Der ESBG-Geschäftsführer denkt eher über Reduzierung von 14 auf zwölf Vereine nach. Er geht übrigens auch davon aus, dass die Entscheidung über die Zukunft für Wackelkandidaten wie den EHC München früher fallen – entweder noch im Mai oder spätestens im Juni.
Füchse rechnen etwas anders
Auch die Lausitzer Füchse halten die Rechnung – mehr Vereine gleich mehr Partien gleich mehr Einnahmen – für zu einfach. „Der Spielplan ist schon voll. Dienstagtermine sind unattraktiv. Da decken die Einnahmen gerade mal die Ausgaben. Dadurch ließen sich 35000 Euro nicht auffangen. Außerdem würde es mehr Auswärtsfahrten und somit steigende Reisekosten bedeuten“, erklärte Friebel.
Der ETC Crimmitschau könnte einer Aufstockung durchaus etwas Positives abgewinnen. „Das ist mit Sicherheit eine Variante“, sagte René Rudorisch. Der Pressesprecher denkt vor allem an interessante, spannende Sachsen-Derbys in der Vorsaison. „Das würde dem Eishockey dienen.“ Vor allem würde es den Eispiraten helfen. Auch sie gelten wegen 618000 Euro Schulden als Wackelkandidat. Da fehlen die eingeplanten 35000 Euro von Asstel umso mehr – trotz eines Klubbudgets von 1,653 Millionen Euro. (Maik Schwert)
Hm, neulich fragte ich mich noch was in Crimme nur los ist. Trotz Spendenaktion und einem nicht schlechtem Zuschauerschnitt (zumindest besser wie in WSW), wäre der Schulenberg gewachsen, statt geschrumpft. Wenn ich jetzt die Milchmädchenrechnung von Rudorisch oder Tabor lese, erklärt sich vieles.
2 | Nino.csas | 06.05.2007 @ 09:40
wenn ich dieses bild sehe kommt mir die wurst...!
3 | TomSGD | 06.05.2007 @ 11:53
@2: Na, so schlimm sieht doch der Mann mit der Perücke auf dem Foto gar nicht aus. *g* Da fällt mir glatt ein Song ein: So seh'n Verlierer aus, schalalalala, so seh'n Verlierer aus, schalalalala... ;-))
4 | alridge | 08.05.2007 @ 21:37
16 Teams?? Warum schlägt das Herr Tabor vor. Er hat doch das was er zum Anfang der Saison wollte; Neues Stadion - Neue Liga.
Aber nach Dresden ist es nicht so weit..... mmh, was tun????
5 | Kah-punkt | 08.05.2007 @ 23:42
@2 & 3
...habt ihr DAMALS auch schon so über IHN geredet, als er noch im FÜCHSETRIKOT aufgelaufen ist??? schon VERGESSEN oder NOCH mit der trommel um den christbaum gerannt, ihr PAPPNASEN??? bloß gut das ich nicht eure GESICHTER kenne und sehe... , ...wahrscheinlich PUBERTÄR PICKLIG und PIZKOPFFRISUR!!! MAHLZEIT aus WSW
6 | Crazy Com | 09.05.2007 @ 00:04
@Kah - mach mal nen Punkt.
Man kann Wörter auch lesen, wenn sie normal und nicht in Versalien geschrieben sind.
Von deiner Ausdrucksweise fang ich garnicht erst an zu reden. Beleidigungen sind kein feiner Ton. Oder - damit auch Du es verstehst: BELEIDIGUNGEN kotzen mich an du PAPPNASE!!
Werd erwachsen.
7 | Nino.csas | 09.05.2007 @ 09:03
@5: *gähn* lutscher!
8 | Kah-punkt | 09.05.2007 @ 23:14
@6
was willst DU eigentlich von mir????
habe ich mit DIR gesprochen????
was hängst du dich hier rein, sprich wenn DU gefragt wirst, oder DENKST du weil du GROSS- und KLEINSCHREIBUNG praktizierst kannst DU überall DEIN KOMMENTAR abgeben????
beleidigungen KOTZEN dich ALSO an????
WARUM wird dann bei DIR gleiches mit gleichem vergolten????
so du SCHNÖSEL, damit du wieder was zu meckern hast, komm erst mal raus, aus deinem STRAMPLER und werde SELBER ERWACHSEN!!!!
habe fertig
9 | Kah-punkt | 09.05.2007 @ 23:24
@7
dann schreib vor lauter langeweile nicht so'n schei... rein, PLATTENLEGER!!!
10 | Nino.csas | 09.05.2007 @ 23:48
schön das du auf meiner web- site warst!
teilst du mir deinen namen mit, nehme ich dich in meine freundesliste auf! *g*
11 | Brian | 10.05.2007 @ 10:07
Dieses Gesicht da oben muss agressiv machen anders kann ich mir dieses Geschwafel hier nicht erklären.
12 | SEFI | 10.05.2007 @ 11:34
Da hier fast permanent nix zum Thema beigetragen wird schliessen wir hier mal ab. Ich danke allen Beteiligten für Ihre hochgeistigen Ergüsse!
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Die 2. Eishockey-Bundesliga blickt einer unsicheren Zukunft entgegen. Der Versicherer Asstel zog eine Option und kündigte den Drei-Jahres-Vertrag mit der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Damit steht sie erneut ohne Namensgeber da. „Das stimmt“, teilte Oliver Seeliger am Freitag mit. Der Geschäftsführer der Eishockey-Spiel-Betriebs-Gesellschaft (ESBG) führte interne Gründe für den Rückzug an. Beim Titelsponsor habe es einen Wechsel in der Geschäftsführung gegeben. „Die Firma orientiert sich um.“
Der Rückzug trifft alle Vereine
Die meisten Zweitbundesligisten machten das allerdings. Jetzt fehlt die Summe. „Das tut weh und trifft uns so wie viele andere Vereine auch. Es ist schon bitter“, sagte Andreas Friebel. Der Pressesprecher der Lausitzer Füchse setzte den Betrag jedoch auch in Relation zum Etat. Die Weißwasseraner planen die nächste Saison mit bis zu 1,25Millionen Euro. „Da ist es nicht die große Summe, aber berücksichtigen müssen wir sie natürlich und einsparen auch. In der vergangenen Spielzeit gab es diesen Betrag noch zusätzlich. In der neuen Saison ist er wieder weg. Insofern gleicht sich das nun wieder aus.“
Die Dresdner Eislöwen schlugen noch etwas anderes vor. „Eine Aufstockung der Spielklasse von 14 auf 16 Mannschaften“, sagte Jan Tabor. Die Idee des Geschäftsführers ist nicht ganz uneigennützig. Damit würden die sportlich in die Oberliga abgestiegenen Elbestädter zweitklassig bleiben. „Durch den Asstel-Ausstieg herrscht doch nun das pure Chaos. Einige Klubs wissen vielleicht erst Ende Juli oder Anfang August, in welcher Liga sie künftig antreten.“ Die Saison beginnt im September.
Seeliger kann dieser Idee nichts abgewinnen. „Dadurch würde die Schere in der 2. Bundesliga eher noch größer, und es würde auch die Oberliga schwächen“, meinte er. Der ESBG-Geschäftsführer denkt eher über Reduzierung von 14 auf zwölf Vereine nach. Er geht übrigens auch davon aus, dass die Entscheidung über die Zukunft für Wackelkandidaten wie den EHC München früher fallen – entweder noch im Mai oder spätestens im Juni.
Füchse rechnen etwas anders
Auch die Lausitzer Füchse halten die Rechnung – mehr Vereine gleich mehr Partien gleich mehr Einnahmen – für zu einfach. „Der Spielplan ist schon voll. Dienstagtermine sind unattraktiv. Da decken die Einnahmen gerade mal die Ausgaben. Dadurch ließen sich 35000 Euro nicht auffangen. Außerdem würde es mehr Auswärtsfahrten und somit steigende Reisekosten bedeuten“, erklärte Friebel.
Der ETC Crimmitschau könnte einer Aufstockung durchaus etwas Positives abgewinnen. „Das ist mit Sicherheit eine Variante“, sagte René Rudorisch. Der Pressesprecher denkt vor allem an interessante, spannende Sachsen-Derbys in der Vorsaison. „Das würde dem Eishockey dienen.“ Vor allem würde es den Eispiraten helfen. Auch sie gelten wegen 618000 Euro Schulden als Wackelkandidat. Da fehlen die eingeplanten 35000 Euro von Asstel umso mehr – trotz eines Klubbudgets von 1,653 Millionen Euro. (Maik Schwert)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 05.05.2007
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