Robert Hoffmann freut sich auf Rückkehr nach Weißwasser
Dass ein Eishockey-Profi wegen eines Vereinswechsels dringend in die Autowerkstatt muss, kommt nicht alle Tage vor. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass Robert Hoffmann auch kein gewöhnlicher Eishockey-Profi ist. Der 30-Jährige gilt als knallharter Verteidiger, der sich für sein Team bedingungslos einsetzt – und manchmal auch darüber hinaus.
Sein Strafminuten-Konto wächst im Verlaufe einer Saison meistens auf eine dreistellige Summe an. Der persönliche Rekord steht bei 329 Strafminuten in der Saison 2002/03. „Ich bin ein harter Arbeiter. Meine Aufgabe ist es halt, vor der eigenen Haustür sauber zu machen. So spiele ich schon seit Jahren, eben mit einer Portion gesunder Härte“, sagt Hoffmann in einem Interview der offiziellen Füchse-Homepage www.eissport-weisswasser.de. Manchmal, so räumt er selbstkritisch ein, sei diese Härte „etwas zu gesund, aber ich werde mich in der neuen Saison zurücknehmen“.
Denn es wird eine ganz besondere Saison. Immerhin kehrt Hoffmann nach einer Reise quer durch Deutschland in den Fuchsbau zurück. 1997 heuerte er in Dorfen an. Weitere Stationen in seiner Karriere hießen Waldkraiburg, Ravensburg, Haßfurt, Dresden und zuletzt Freiburg. Eigentlich war sich der Vater einer elf Monate alten Tochter schon mit den Verantwortlichen der Wölfe Freiburg über eine Verlängerung des Engagements für die kommende Saison einig. Doch dann kam der Anruf von Füchse- Manager Ralf Hantschke. Er berichtete Hoffmann vom neuen Konzept, wieder mehr auf Weißwasseraner Eigengewächse zu setzen. Hantschke machte das Rennen um den Verteidiger, auch wenn dem bei der Unterschrift „ein bisschen mulmig“ war. Vor allem als ihm bewusst wurde, dass er nach elf Jahren wieder für seinen Heimatverein spielen wird. „Aber ich freue mich wahnsinnig, wieder daheim zu sein“, betont Hoffmann.
Vor der ersten Übungseinheit beim Sommer-Eistraining, das am Montag startet, musste allerdings noch die Sache mit der Autowerkstatt erledigt werden. Genauer gesagt war Hoffmann ein Fall für den Lackierer. Denn genau so unorthodox wie sein Stil auf dem Eis ist auch seine Leidenschaft für „Trabbis“. Während der Zeit bei den Eislöwen Dresden kaufte sich der Verteidiger ein solches Kultauto aus der ehemaligen DDR. Kostenpunkt: 500 Euro. Mit einem Schmunzeln erinnert sich Hoffmann daran, dass ihn einige Eislöwen-Fans regelmäßig mit Ersatzteilen versorgten. Deren Leidenschaft ging sogar so weit, dass sie ihm das Gefährt in den Dresdner Vereinsfarben inklusive des Eislöwen-Logos lackierten. Hoffmann ahnte angesichts der turbulenten Play-down-Runde zwischen Weißwasser und Dresden, dass diese Sonderlackierung im heimischen Füchsen-Land durchaus für Verwicklungen sorgen könnte. Also musste wieder der Lackierer ran. „Damit ich mit dem Auto nun auch in Weißwasser rumfahren kann, habe ich ihn ein bisschen umgestaltet“, gibt der Rückkehrer zu. Denn voller Einsatz ist für ihn selbstverständlich: auf und auch neben dem Eis. (Frank Noack)
Dass ein Eishockey-Profi wegen eines Vereinswechsels dringend in die Autowerkstatt muss, kommt nicht alle Tage vor. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass Robert Hoffmann auch kein gewöhnlicher Eishockey-Profi ist. Der 30-Jährige gilt als knallharter Verteidiger, der sich für sein Team bedingungslos einsetzt – und manchmal auch darüber hinaus.
Sein Strafminuten-Konto wächst im Verlaufe einer Saison meistens auf eine dreistellige Summe an. Der persönliche Rekord steht bei 329 Strafminuten in der Saison 2002/03. „Ich bin ein harter Arbeiter. Meine Aufgabe ist es halt, vor der eigenen Haustür sauber zu machen. So spiele ich schon seit Jahren, eben mit einer Portion gesunder Härte“, sagt Hoffmann in einem Interview der offiziellen Füchse-Homepage www.eissport-weisswasser.de. Manchmal, so räumt er selbstkritisch ein, sei diese Härte „etwas zu gesund, aber ich werde mich in der neuen Saison zurücknehmen“.
Denn es wird eine ganz besondere Saison. Immerhin kehrt Hoffmann nach einer Reise quer durch Deutschland in den Fuchsbau zurück. 1997 heuerte er in Dorfen an. Weitere Stationen in seiner Karriere hießen Waldkraiburg, Ravensburg, Haßfurt, Dresden und zuletzt Freiburg. Eigentlich war sich der Vater einer elf Monate alten Tochter schon mit den Verantwortlichen der Wölfe Freiburg über eine Verlängerung des Engagements für die kommende Saison einig. Doch dann kam der Anruf von Füchse- Manager Ralf Hantschke. Er berichtete Hoffmann vom neuen Konzept, wieder mehr auf Weißwasseraner Eigengewächse zu setzen. Hantschke machte das Rennen um den Verteidiger, auch wenn dem bei der Unterschrift „ein bisschen mulmig“ war. Vor allem als ihm bewusst wurde, dass er nach elf Jahren wieder für seinen Heimatverein spielen wird. „Aber ich freue mich wahnsinnig, wieder daheim zu sein“, betont Hoffmann.
Vor der ersten Übungseinheit beim Sommer-Eistraining, das am Montag startet, musste allerdings noch die Sache mit der Autowerkstatt erledigt werden. Genauer gesagt war Hoffmann ein Fall für den Lackierer. Denn genau so unorthodox wie sein Stil auf dem Eis ist auch seine Leidenschaft für „Trabbis“. Während der Zeit bei den Eislöwen Dresden kaufte sich der Verteidiger ein solches Kultauto aus der ehemaligen DDR. Kostenpunkt: 500 Euro. Mit einem Schmunzeln erinnert sich Hoffmann daran, dass ihn einige Eislöwen-Fans regelmäßig mit Ersatzteilen versorgten. Deren Leidenschaft ging sogar so weit, dass sie ihm das Gefährt in den Dresdner Vereinsfarben inklusive des Eislöwen-Logos lackierten. Hoffmann ahnte angesichts der turbulenten Play-down-Runde zwischen Weißwasser und Dresden, dass diese Sonderlackierung im heimischen Füchsen-Land durchaus für Verwicklungen sorgen könnte. Also musste wieder der Lackierer ran. „Damit ich mit dem Auto nun auch in Weißwasser rumfahren kann, habe ich ihn ein bisschen umgestaltet“, gibt der Rückkehrer zu. Denn voller Einsatz ist für ihn selbstverständlich: auf und auch neben dem Eis. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 07.06.2007