Beim Eissport Weißwasser brennt die Luft. Die Umsetzung der geplanten Eishallensanierung oder eines Neubaus kommt nicht in Gang. Und nun auch noch das: Der nach eigenen Angaben bereits seit 2005 als finanziell entschuldet geltende Eissportverein hat bilanzielle Schwierigkeiten. Die könnten den Verein in Bedrängnis bringen. Denn der Jahresabschluss 2005 liegt nun beim Finanzamt – mit ausgewiesenen Schulden von 500.000 Euro. Das alles hätte nicht sein müssen, würden die Stadtwerke reagieren, meint der Verein. Ein Schreiben an den Fiskus wird benötigt, um die Bilanz bereinigen zu können. Hintergrund: Nach einem von allen Parteien unterschriebenen Schuldenmemorandum habe der Energieversorger dem Eissport die Summe zwar erlassen. Die Schuldenlast wiederum müsse aber gegenüber dem Fiskus ausgewiesen werden, so der Energieversorger. Auch aus steuerlichen Gründen, hieß es. Unterdessen haben sich die Sportler an die Stadträte gewandt, um das Problem zu lösen.
wumms und da ist der hammer auf den ich gewartet habe. wieder ein schlag mit nem brett mitten ín meine ... !
irgend etwas musste ja noch kommen nach den durchaus positiven neuigkeiten der letzten wochen.
2 | Kiesi71 | 06.07.2007 @ 16:50
und ich wurde blöd angemacht, als ich es wagte es als ein schlechtes zeichen zu bewerten, das die letzten positionen nicht besetzt werden
3 | p.e.187 | 06.07.2007 @ 16:50
mir ist schlecht - ich brauch nen bier -
erstmal abwarten was von den offiziellen zum thema gesagt wird
4 | Rocco Roletti | 06.07.2007 @ 17:07
Mensch nehmt doch das Sommerloch nicht zu ernst...
5 | Mozart | 06.07.2007 @ 17:16
@Kiesi Das ist ne reine Bilanzsache des VEREINS, hat also so gesehen, nullkommanix mit der GmbH zu tun.
6 | Rocco Roletti | 06.07.2007 @ 17:36
Das die Sache mit der Bilanz nix mit uns zu tun hat erkennt man doch schon anhand der Höhe der Bürgschaft.
Leipzigs GmbH hatte auch vor zwei jahren ne negative Bilanz und die spiegelte sich heute wieder in der Höhe der Bürgschaft.
Bei LE handelt es sich um die Bilanz der GmbH nd bei uns um die Bilanz des Stammvereins des ESW`s
Letztlich ist das ganze alles halb so wild..
7 | Hoywoyfux | 06.07.2007 @ 18:17
Endlich mal ein Thema für die Leute, die sich in höheren Etagen als Experten bezeichnen. Wenn es stimmt, dass es nur an einer relativ banalen buchhalterischen Fehlleistung liegt, dann haben sich hier echte Amateure geoutet. Aber bevor man hier etwas beurteilen kann, sollte Sachverhalt mal richtig transparent darstellt werden. Bis dahin gilt das, was im Geschäftsleben üblich ist. Eine erlassene Schuld ist i.d.R ein Ertrag beim Schuldner und ein Aufwand beim Gläubiger - wo liegt nun der Fehler?
8 | Mozart | 06.07.2007 @ 18:28
@Hoywoyfux Das kann uns bestimmt jemand vom Finanzamt erklären. Kennst du jemanden ? ;-)
9 | S.W.A.T. | 06.07.2007 @ 20:20
Kaum zu glauben, aber wahr! Danke an die Violia und danke an die Stadt! Wenn da keine Einigung in kürzester Zeit erzielt wird, ist wohl der Betreibervertrag auch hinfällig. Dann muss die Stadt eben die Betreiberkosten rückwirkend an den Verein zahlen, weil nicht eingehalten was vertraglich zugesichert. In dem Fall dürfte der Verein um einiges günstiger kommen, weil die Kosten wohl 3 mal 500.ooo € betragen dürften. Herr OB, sie sind am Zug!
10 | HeavensDJ | 06.07.2007 @ 23:30
sry aber... lol
11 | gelbphasenbremser | 07.07.2007 @ 09:01
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?!
Schuldentilgung und laufendes Geschäft gehören wohl nicht in einen Topf.
Veolia scheint ja nur seine eigene Gewinnminimierung der Geschäftsjahre im Auge behalten zu wohlen. Nur der Gewinn wird ja besteuert vom FA.
12 | Hoywoyfux | 07.07.2007 @ 20:20
@ Gern, wenn einer z.B. die Herrschaften von 107,6 seriös erklären, wer was getan, gebucht und erklärt hat - alles andere ist Kugel-Lesen. Der Logik nach ist der Sachverhalt ganz einfach. Wenn A jemandem Schulden erlässt, wird dieser A ärmer (weil er ja die Schulden tragen muss) und B wird reicher (weil er ja diese Schulden nicht mehr hat.). Und diese Sache ist so billig in einer Bilanz/Gewinnermittlung korrespondierend darzustellen, dass ich obenstehenden Artikel gar nicht glauben kann und
13 | Hoywoyfux | 07.07.2007 @ 20:26
daher erst eine echte Beurteilung treffen kann, wenn einer den Sachverhalt vollständig darstellt.
@11 - "Besteuert" wird auch ein Verlust (bzw. hat dieser Steuerliche Wirkung); dies nennt man das Verlustvortrag und hat i.d.R. diesselbe Wirkung wie ein Gewinn. Daher wird Veolia sehr darauf achten,dass die Bilanzposten in seiner Gewinnermittlung mat.-rechtl. stimmen. So dürfte der Fehler nur auf der Gegenseite liegen. Ich sag ja, die Verantwortung eines Vorstandes ist sehr sehr vielfältig...
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Quelle: Radio Lausitz 107.6 vom 06.07.2007