450 Fans sehen in Bad Muskau Kicker und Cracks
Wenn sich Fußballer und Eishockeyspieler in Bad Muskau ein Stelldichein geben, dann zieht das auch die Massen an. Etwa 450 Neugierige waren Mittwoch erschienen, als die Rot-Weiß-Kicker den Lausitzer Füchsen das Fell über die Ohren zogen.
Robert Bartlick (am Ball) ist nicht nur Verteidiger auf dem Eis, auch als Balltreter war er Defensivmann. Foto: Heider Jaschke
Wie wir berichteten, haben die Parkstädter dieses Match mit 13:4-Toren gewinnen können. Wobei dieses Resultat eher zweitrangiger Natur sein dürfte. Vielmehr hat sich gezeigt, dass beide Vereine gut miteinander können. Unternehmer Bernd Nadebor, der Gönner von Rot-Weiß und EHC gleichermaßen, dürfte bei dieser Kooperation ein gewichtiges Wort mitreden. Es war übrigens schon die vierte Auflage dieses Spektakels zur Saisoneröffnung. Sebastian Matthieu aus Görlitz, ein Kenner der Eishockeyszene in Weißwasser, war ebenfalls nach Bad Muskau gekommen. Vor allem deshalb, um die Neuen im Füchse-Team in Augenschein zu nehmen. «Wenn es Weißwassers Trainer Thomas Popiesch gelingt, aus dem Kader ein schlagkräftiges Team zu formieren, dann habe ich ein gutes Gefühl für die bevorstehende Bundesligasaison. Speziell die Chemie zwischen den Cracks muss stimmen.» Zumindest auf dem Muskauer Rasen haben Füchse-Akteure wie Robert Brezina und Carsten Gosdeck schon Harmonie über weite Strecken demons triert. «Wichtig wird auch ein guter Start in die Punktspiele sein. Angesichts der Ansetzungen – zuerst müssen die Füchse gegen Essen und dann in Kassel ran – ist das kaum einfach» , so Matthieu weiter.
Der Neißestädter Matthieu outete sich zugleich als Fußball-Enthusiast. Sein «Heimatverein» Gelb-Weiß Görlitz konnte während des Oberlausitz-Cupwettbewerbs die Muskauer Elf gleich zum Auftakt besiegen: «Aber die Parkstädter wurden meiner Ansicht nach unter Wert geschlagen. Sie haben ein gutes Spiel hingelegt, sich aber in der Defensive einige ärgerliche Blößen gegeben.»
Die hatten sie in der Partie gegen die Lausitzer Füchse auch nicht nötig. Offensichtlich war, dass der Spaßfaktor im Vordergrund stand. Und den Spaß machten auch die Stadionsprecher mit. Arnulf Rolly und Andreas Friebel hatten ihre liebe Mühe mit der ausufernden Torschützenstatistik. Insbesondere Rolly, der auch am Eishockey-Hallenmikrofon steht, musste etliche Korrekturen vornehmen. Doch am Ende war jeder Torschütze korrekt benannt. Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Frank Domel aus Kromlau wollte Edgar Pawel von der Weißwasseraner Agip-Servicestation eigentlich die jeweils besten Spieler beider Teams auszeichnen. Diese Ehrung wird seit vielen Jahren durch die RUNDSCHAU bei den Eishockey-Heimspielen gepflegt. Doch die Rasen-Variante in Bad Muskau glückte nur zum Teil. Denn während Muskaus fünffacher Torschütze Tomasz Trubilowicz artig sein Geschenk empfing, war Fuchs Carsten Gosdeck schon vers chwunden. Nach seiner Auswechslung zog es ihm unter die Dusche. Die wiederum ist in Bad Muskau vom Stadion am Lindenhof etwas weiter weg . . . (Joachim Langner)
Wenn sich Fußballer und Eishockeyspieler in Bad Muskau ein Stelldichein geben, dann zieht das auch die Massen an. Etwa 450 Neugierige waren Mittwoch erschienen, als die Rot-Weiß-Kicker den Lausitzer Füchsen das Fell über die Ohren zogen.
Der Neißestädter Matthieu outete sich zugleich als Fußball-Enthusiast. Sein «Heimatverein» Gelb-Weiß Görlitz konnte während des Oberlausitz-Cupwettbewerbs die Muskauer Elf gleich zum Auftakt besiegen: «Aber die Parkstädter wurden meiner Ansicht nach unter Wert geschlagen. Sie haben ein gutes Spiel hingelegt, sich aber in der Defensive einige ärgerliche Blößen gegeben.»
Die hatten sie in der Partie gegen die Lausitzer Füchse auch nicht nötig. Offensichtlich war, dass der Spaßfaktor im Vordergrund stand. Und den Spaß machten auch die Stadionsprecher mit. Arnulf Rolly und Andreas Friebel hatten ihre liebe Mühe mit der ausufernden Torschützenstatistik. Insbesondere Rolly, der auch am Eishockey-Hallenmikrofon steht, musste etliche Korrekturen vornehmen. Doch am Ende war jeder Torschütze korrekt benannt. Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Frank Domel aus Kromlau wollte Edgar Pawel von der Weißwasseraner Agip-Servicestation eigentlich die jeweils besten Spieler beider Teams auszeichnen. Diese Ehrung wird seit vielen Jahren durch die RUNDSCHAU bei den Eishockey-Heimspielen gepflegt. Doch die Rasen-Variante in Bad Muskau glückte nur zum Teil. Denn während Muskaus fünffacher Torschütze Tomasz Trubilowicz artig sein Geschenk empfing, war Fuchs Carsten Gosdeck schon vers chwunden. Nach seiner Auswechslung zog es ihm unter die Dusche. Die wiederum ist in Bad Muskau vom Stadion am Lindenhof etwas weiter weg . . . (Joachim Langner)
Quelle: Lausitzer Rundschau Lokalteil WSW vom 03.08.2007