Mit 8:2 konnten die Füchse heute vor 598 Zuschauern ein Benefizspiel gegen den einheimischen Regionalligisten Jonsdorfer Falken für sich entscheiden. Überragender Mann auf dem Eis war Chris Chaput, dem allein vier Treffer gelangen. Erwähnenswert auch, die sehr gute Leistung von Ivonne Schröder im Kasten der Falken, die ihr männliches Pendant im Füchse-Tor, Oliver Werlich, klar in den Schatten stellte. In einer nickligen Partie, in der Hauptschiedsrichter Braun oft die Übersicht vermissen ließ, kontrollierten die Füchse fast immer das Spielgeschehen, ohne aber die Chancen mit letzter Konsequenz auszuspielen. Durch viele (übersehene) Stockfouls kam es auch zu einigen Raufereien, die sich aber noch im Rahmen des Erträglichen hielten. Eine davon beendete Robert Brezina gegen Jiri Havlik im 2.Drittel als klarer Punktsieger, was aber zur Folge hatte, dass er 2+2+10 Strafminuten bekam und nach dieser längeren Pause als Vorsichtsmaßnahme im letzten Drittel nicht mehr auflaufen musste. Der Ausraster seinerseits ist aber umso verständlicher, da man nach dem Spiel erfahren konnte, dass er sich bei einem vorherigen Stockschlag eventuell einen Finger gebrochen hatte.
Trainerstimmen:
Thomas Popiesch (Lausitzer Füchse):
„Wir sind froh, dieses Spiel halbwegs heil überstanden zu haben. Durch das Übersehen einiger Stockfouls kam eine unnötige Härte ins Spiel, die meine Mannschaft körperlich stärker gefordert hat, als es eigentlich angedacht war. Robert Brezina habe ich im letzten Drittel in der Kabine gelassen, da er durch die Strafen und die Drittelpause einfach „kalt“ war. Als reine Vorsichtsmaßnahme habe ich ihn draußen gelassen, die letzten 12 Minuten musste er nicht mehr unbedingt spielen. Chaput hat eine gute Partie gemacht. Ich bin mir sicher, dass er dies auch in der 2.Liga drauf hat.“
Horymir Sekera (Jonsdorfer Falken):
“Ich habe der Mannschaft heute vorm Spiel gesagt, dass alles unter zehn Gegentoren ein Sieg für uns ist. Dieses Ziel haben wir erreicht. Meine Mannschaft hat zwar noch einige taktische Fehler gemacht, besonders im 1.Drittel, aber sonst sah es schon sehr gut aus und darauf können wir aufbauen. Man hat aber auch gemerkt, dass die Füchse nicht mit voller Kraft gespielt haben. Meine Leute waren teilweise übermotiviert, da kommen manchmal solche Spiele zustande.“
Na hoffentlich kann Brezina heute auflaufen , wäre schade wenn er sich das spektakel auf der Bank angucken muss
Naja bis heute Abend dann ... ;)
2 | Flüchtling | 18.08.2007 @ 10:31
Also ich schätze die Entwicklung in Jonsdorf in den letzten Jahren sehr aber gestern war ich ziemlich enttäuscht. Früher war da mal für Sachsenliga Verhältnisse super Stimmung.Das einzige was die fertiggebracht haben ist uns einen Scheiß Verein zu nennen.Sonst war fast immer totenstille.Respekt! Dazu die absolut unkundigen und teilweise sehr arroganten Kommantare rundeten das Bild ab.
3 | JimPanse | 18.08.2007 @ 11:37
die kleenen tickschen a bissl, weil die füchse unerwarteterweise nesträuber waren. spieler und fans sind immer nur so gut, wie sie können... ;]
4 | JimPanse | 18.08.2007 @ 11:39
kleenen? sollte falken heißen.
5 | Kiesi71 | 18.08.2007 @ 12:04
über die sinnhaftigkeit solcher spiele sollte trotzdem nachgedacht werden, das verletzungsrisiko gegen unterklassige mannschaften ist einfach zu groß
6 | Aigars44 | 18.08.2007 @ 12:39
trotzdem bin ich entäuscht von unserer mannschaft. man hätte spielerisch mehr zeigen müssen. positiv waren die jungen (ortolf, noack, rösler, götz, lehnigk) + reader, chaput! man hat gesehen das in der verteidigung nacholebedarf besteht...das war keine gute leistung!im powerplay keine bewegung drinn! da bleibt noch viel arbeit...viel glück!
7 | Skolari | 18.08.2007 @ 12:47
Brezina hat sich doch bei der Prügelei den Finger gebrochen, weil er zu oft auf den Helm gehauen hat *g*...hat ihn aber schon vermöbelt :)...
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Mit 8:2 konnten die Füchse heute vor 598 Zuschauern ein Benefizspiel gegen den einheimischen Regionalligisten Jonsdorfer Falken für sich entscheiden. Überragender Mann auf dem Eis war Chris Chaput, dem allein vier Treffer gelangen. Erwähnenswert auch, die sehr gute Leistung von Ivonne Schröder im Kasten der Falken, die ihr männliches Pendant im Füchse-Tor, Oliver Werlich, klar in den Schatten stellte. In einer nickligen Partie, in der Hauptschiedsrichter Braun oft die Übersicht vermissen ließ, kontrollierten die Füchse fast immer das Spielgeschehen, ohne aber die Chancen mit letzter Konsequenz auszuspielen. Durch viele (übersehene) Stockfouls kam es auch zu einigen Raufereien, die sich aber noch im Rahmen des Erträglichen hielten. Eine davon beendete Robert Brezina gegen Jiri Havlik im 2.Drittel als klarer Punktsieger, was aber zur Folge hatte, dass er 2+2+10 Strafminuten bekam und nach dieser längeren Pause als Vorsichtsmaßnahme im letzten Drittel nicht mehr auflaufen musste. Der Ausraster seinerseits ist aber umso verständlicher, da man nach dem Spiel erfahren konnte, dass er sich bei einem vorherigen Stockschlag eventuell einen Finger gebrochen hatte.
Trainerstimmen:
Thomas Popiesch (Lausitzer Füchse):
„Wir sind froh, dieses Spiel halbwegs heil überstanden zu haben. Durch das Übersehen einiger Stockfouls kam eine unnötige Härte ins Spiel, die meine Mannschaft körperlich stärker gefordert hat, als es eigentlich angedacht war. Robert Brezina habe ich im letzten Drittel in der Kabine gelassen, da er durch die Strafen und die Drittelpause einfach „kalt“ war. Als reine Vorsichtsmaßnahme habe ich ihn draußen gelassen, die letzten 12 Minuten musste er nicht mehr unbedingt spielen. Chaput hat eine gute Partie gemacht. Ich bin mir sicher, dass er dies auch in der 2.Liga drauf hat.“
Horymir Sekera (Jonsdorfer Falken):
“Ich habe der Mannschaft heute vorm Spiel gesagt, dass alles unter zehn Gegentoren ein Sieg für uns ist. Dieses Ziel haben wir erreicht. Meine Mannschaft hat zwar noch einige taktische Fehler gemacht, besonders im 1.Drittel, aber sonst sah es schon sehr gut aus und darauf können wir aufbauen. Man hat aber auch gemerkt, dass die Füchse nicht mit voller Kraft gespielt haben. Meine Leute waren teilweise übermotiviert, da kommen manchmal solche Spiele zustande.“
Statistik:
Tore:
0:1 Crampton (Reader, Szabo) - 01:32
1:1 Landgraf - 03:12
1:2 Brezina (Chaput, Hoffmann) - 07:36
1:3 Masak (Wimmer, Noack) - 12:45
2:3 Landgraf (Schwerdtner, J.Havlik) - 14:00
2:4 Chaput (Gosdeck, Vogl) 5-4 ÜZ - 17:01
2:5 Noack (Mücke, Götz) - 19:01
2:6 Chaput (Reader, Gosdeck) - 37:57
2:7 Chaput (Reader, Gosdeck) - 50:46
2:8 Chaput (Vogl, Gosdeck) - 54:20
Strafen:
Jonsdorfer Falken: 22 + 10 Disziplinarstrafe (J.Havlik)
Lausitzer Füchse: 20 + 10 Disziplinarstrafe (Brezina)
Zuschauer: 598
Schiedsrichter: Braun (Mudra, Noack)
(Fotos folgen)