Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Ein Füchse-Heimsieg für das Selbstvertrauen
20.08.2007 | 03:04 Uhr von
Eishockey: Weißwasser bezwingt Mixteam der Eisbären Berlin mit 3:0
Die Lausitzer Füchse haben mit einem 3:0-Heimsieg gegen die Eisbären Berlin Vorfreude auf die neue Saison in der 2. Eishockey-Bundesliga geweckt. Dass der zweifache deutsche Meister nicht in stärkster Besetzung antrat, konnte die gute Stimmung im Fuchsbau nicht trüben. Dazu bestand auch kein Grund: Denn die Gastgeber überraschten ihre Fans bei der offiziellen Saisoneröffnung mit einer er staunlich schwungvollen Vorstellung.

Am Anfang stand jedoch der Blick zurück. Das erste Heimspiel nach der 144-tägigen Sommerpause begann mit einer akustischen Erinnerung an die dramatische Play-off-Runde gegen die Eislöwen Dresden. Die über die Hallen-Lautsprecher eingespielte Radioreportage erinnerte noch einmal an den entscheidenden Penalty von Patrick Vozar in Dresden oder die Heldentaten von Torhüter Nolan McDonald auf dem Weg zum Klassenerhalt. Da passte es natürlich prima ins Bild, dass die aktuelle Füchse- Mannschaft der Saison 2007/08 diese Euphorie gleich bei der ersten Vorstellung vor heimischem Publikum aufnahm und mit drei schön herausgespielten Treffern vor 2104 Zuschauern weiter anheizte. Die Neuzugänge Steve Crampton (5.), Thomas Vogl (38.) und Alan Reader (40.) schossen den Sieg der Gastgeber heraus. „Die Mannschaft hat viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Solch ein Erfolg ist natürlich gut für das Selbstvertrauen“, sagte Füchse-Trainer Thomas Popiesch nach dem vierten Erfolg im vierten Testspiel.
Vorgenommen hatten sich die Gastgeber im Duell der einstigen Rivalen aus der DDR-Oberliga vor allem, die Eisbären mit einer couragierten Zweikampf-Führung und schnellem Umschalten von Abwehr auf Angriff zu beeindrucken. Das klappte insbesondere im ersten Drittel schon ziemlich gut. Obwohl beide Teams mitten in der Saisonvorbereitung stecken, schlugen sie ein hohes Tempo an. Nach dem furiosen Start der Gastgeber kam Berlin ab dem zweiten Drittel besser ins Spiel. Mit einem Doppelschlag kurz vor der zweiten Drittelpause stellten die Füchse jedoch endgültig die Weichen auf Sieg. «Solche Vorbereitungsspiele werden in erster Linie über den Willen entschieden. Und wir haben heute 60 Minuten lang Siegeswillen demonstriert» , zeigte sich Füchse-Coach Popiesch erfreut, ohne bei seiner Bilanz «den einen oder anderen Leichtsinnsfehler» zu übersehen. «Insgesamt bin ich mit der Leistung aber zufrieden» , betonte Popiesch.
Zum Turm in der Schlacht avancierte bei den Blau-Gelben wie schon in den Play-downs gegen Dresden wieder einmal Torhüter Nolan McDonald, der seinen Kasten mit einer überzeugenden Leistung sauber hielt.
Das von Sven Felski angeführte Mixteam aus Erstliga- und Oberliga-Akteuren der Eisbären hatten am Freitag ein Turnier in Dresden gewonnen hatte. Am Samstag in Weißwasser verzichteten die Gäste zwar auf die ausländischen Profis, brachten aber immer noch eine namhafte Mannschaft um die Nationalspieler Frank Hördler und Christoph Gawlik auf das Eis. Zurück an die alte Wirkungsstätte kehrte dabei Elia Ostwald. Das Weißwasseraner Nachwuchstalent in Diensten der Eisbären, das in der vergangenen Saison auch schon sporadisch DEL-Luft schnuppern durfte, konnte aber keine Akzente setzen.
Am Freitag hatten die Füchse ein Testspiel bei den Jonsdorfer Falken leicht und locker mit 8:2 gewonnen. In der teilweise recht harten geführten Partie gegen den Regionalligisten trafen Chris Chaput (4) Steven Crampton, Robert Brezina, Martin Masak und Marco Noack. Den nächsten Test absolvieren die Füchse am Freitag zu Hause gegen die Blue Lions Leipzig (Beginn um 19.30 Uhr). Die neue Saison in der 2. Bundesliga startet am 14. September. (Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 20.08.2007
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