Mit einem klaren Sieg nach Toren und technischem K.O. für Play-Down-Held Markus Witting endete heute das Testspiel der Lausitzer Füchse gegen die Blue Lions aus Leipzig. Zwanzig Minuten Überheblichkeit der Füchse spiegelten sich in einem 1:1 nach dem 1.Drittel wider. Alan Reader konnte zwar ein geduldig gespieltes Überzahlspiel schon in der 5.Minute zum 1:0 verwandeln, aber Leichtsinnigkeiten der Gastgeber führten immer wieder zu gefährlichen Kontern der Gäste. Einen davon konnte Grimm in der 18.Minute zum Ausgleich nutzen. In der Drittelpause muß Füchse-Trainer Thomas Popiesch jedenfalls die richtigen Worte gefunden haben, denn endlich wurde von seinen Cracks auch das Körperspiel der Gäste angenommen. In der 28.Minute dann endlich ein Highlight - Brezina stürmt bei Unterzahl ins Drittel der Leipziger, dreht ab, passt zu einem Mitspieler und geht vors Tor der Leipziger, Szabo schießt, trifft die Latte und Brezina staubt zum 2:1 ab. Nur 99 Sekunden konnte Straube, fast hinterm Tor stehend, sogar auf 3:1 erhöhen. In der 34.Minute wurde es noch besser - die Füchse überstanden eine 3-5 Unterzahl und gerade komplett entstand ein Konter, den Pohling im Nachschuss zum 4:1 nutzen konnte. Mit diesem klaren Zwischenergebnis ging es auch in die Drittelpause. Im letzten Spielabschnitt überschlugen sich dann die Ereignisse, Tore fielen auch, aber für den meisten Gesprächsstoff sorgte eine Massenschlägerei in der 49.Minute. Nachdem Witting, Leyva, Crampton und Brezina schon in der 43.Minute nonverbale Konversation betrieben, kulminierte sechs Minuten später alles. Chaput wurde vor der Leipziger Bank unfair in die Zange genommen und von Auswechselspielern der Leipziger attackiert. Dies war der Startschuss für die Füchse-Bank… Einschließlich des Back-up-Goalies Christian Wendler stürmten alle Spieler zur Leipziger Bank und versuchten ihre Meinung zum eben vorgefallenen schlagkräftig darzustellen. Beeindruckend, wie Carsten Gosdeck zum „fliegenden Holländer“ mutierte, indem er mitten ins Getümmel sprang. Robert Brezina suchte sich seinen Spezi Markus Witting, zog ihm das Trikot über den Kopf und verdrosch ihn nach Strich und Faden. Robert Hoffmann konnte sich auch so richtig austoben, nur Steve Crampton fand niemanden, der mit ihm „spielen“ wollte… Nachdem Witting und Brezina mit Spieldauer duschen gehen konnten, beruhigte sich das Spiel und bei den Füchsen durfte jeder einmal seinen Lieblingstrick vorführen. Das Spiel war gelaufen, so dass auch die zwei Gegentore zum Ende hin niemanden mehr störten.
Fazit:
Arroganz gegen ein Oberliga-Team kann ganz schnell ins Auge gehen, aber spätestens mit dem 2.Drittel konnte man endlich Ansätze von Eishockey sehen. Die Massenschlägerei war endlich mal wieder was für´s Auge, sollte aber unter dem Aspekt „Vorbereitung“ nicht überbewertet werden. Die Abwehr der Füchse kann zum Problemfall werden, besonders wenn das Backchecking der Stürmer so mangelhaft bleibt, wie vierzig Minuten praktiziert. Straube heute klar bester Mann auf dem Eis, als Verteidiger eine Bank und für den Spielaufbau eminent wichtig. Chris, schlag dir Nordamerika aus dem Kopf, hier kannst du zum Helden werden. Gegen Hannover muss das Füchse-Team eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, ansonsten holen wir uns am Pferdeturm unsere übliche Niederlage ab…
Das beste Bild ist der Trainer allein auf der Spielerbank!
2 | HeavensDJ | 25.08.2007 @ 13:09
lol xD
3 | fuchs-fan | 25.08.2007 @ 14:11
Die Massenschlägerei war schon was feines , zumal man in der Anschließenden "kleinen Pause" 2 Bier geschafft hat *g*
4 | JimPanse | 25.08.2007 @ 16:52
Arroganz, Fu-Fighting + Diszi, mieses Backchecking..... - statt Bauch-Beine-Po mal wieder Kopfwäsche?!!?! Bevor's ernst wird.
5 | esw77schrulle | 25.08.2007 @ 17:50
also ich finde es traurig, wie witting die ganze zeit piesakte und rumstenkerte. was soll das? noch vor einigen monaten konnte ihn nichts von unseren leuten trennen und nun? deprimierend. das sehen zum glück nicht nur die fans so. so sehr ich witting auch mag, aber da hat brezina gute arbeit geleistet - dicker daumen für dich robert :-) straube hat sich arg verbessert, er hat gestern ein super spiel geliefert. p.s. ich warte auf den tag, wo crampton richtig ausrasten wird :-p
6 | Aigars44 | 25.08.2007 @ 21:03
@5 aber dann wirds sehr unangenehm für den gegner! ich will vom crampton keine abbekommen
7 | Odin | 25.08.2007 @ 21:56
So lange er sich nicht provozieren läßt und die Abreibungen Leute kassieren, die es verdient haben, soll es mir recht sein. Ich wünsche mir für diese Saison auch, dass sich die Spieler mehr für BicMag einsetzen und vor dem Tor aufräumen. Kandidaten mit "Eiern" haben wir ja dieses Jahr genug. (Leute die keine Angst haben die eigene Körpermasse und wenn nötig auch mal die Tatze benutzen.
8 | Taubentreter | 25.08.2007 @ 23:04
Solange "Brezel" da is kannste dich darauf verlassen! Auch Hoffi wird sich das nich lange angucken.....*g*
DA machen wir uns mal keine Sorgen.
Hauptsache mann vergisst vor lauter "Eiern" nich das Eishockey auch was mit Technik zu tun hat.
Na wir werden sehen....
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Mit einem klaren Sieg nach Toren und technischem K.O. für Play-Down-Held Markus Witting endete heute das Testspiel der Lausitzer Füchse gegen die Blue Lions aus Leipzig. Zwanzig Minuten Überheblichkeit der Füchse spiegelten sich in einem 1:1 nach dem 1.Drittel wider. Alan Reader konnte zwar ein geduldig gespieltes Überzahlspiel schon in der 5.Minute zum 1:0 verwandeln, aber Leichtsinnigkeiten der Gastgeber führten immer wieder zu gefährlichen Kontern der Gäste. Einen davon konnte Grimm in der 18.Minute zum Ausgleich nutzen. In der Drittelpause muß Füchse-Trainer Thomas Popiesch jedenfalls die richtigen Worte gefunden haben, denn endlich wurde von seinen Cracks auch das Körperspiel der Gäste angenommen. In der 28.Minute dann endlich ein Highlight - Brezina stürmt bei Unterzahl ins Drittel der Leipziger, dreht ab, passt zu einem Mitspieler und geht vors Tor der Leipziger, Szabo schießt, trifft die Latte und Brezina staubt zum 2:1 ab. Nur 99 Sekunden konnte Straube, fast hinterm Tor stehend, sogar auf 3:1 erhöhen. In der 34.Minute wurde es noch besser - die Füchse überstanden eine 3-5 Unterzahl und gerade komplett entstand ein Konter, den Pohling im Nachschuss zum 4:1 nutzen konnte. Mit diesem klaren Zwischenergebnis ging es auch in die Drittelpause. Im letzten Spielabschnitt überschlugen sich dann die Ereignisse, Tore fielen auch, aber für den meisten Gesprächsstoff sorgte eine Massenschlägerei in der 49.Minute. Nachdem Witting, Leyva, Crampton und Brezina schon in der 43.Minute nonverbale Konversation betrieben, kulminierte sechs Minuten später alles. Chaput wurde vor der Leipziger Bank unfair in die Zange genommen und von Auswechselspielern der Leipziger attackiert. Dies war der Startschuss für die Füchse-Bank… Einschließlich des Back-up-Goalies Christian Wendler stürmten alle Spieler zur Leipziger Bank und versuchten ihre Meinung zum eben vorgefallenen schlagkräftig darzustellen. Beeindruckend, wie Carsten Gosdeck zum „fliegenden Holländer“ mutierte, indem er mitten ins Getümmel sprang. Robert Brezina suchte sich seinen Spezi Markus Witting, zog ihm das Trikot über den Kopf und verdrosch ihn nach Strich und Faden. Robert Hoffmann konnte sich auch so richtig austoben, nur Steve Crampton fand niemanden, der mit ihm „spielen“ wollte… Nachdem Witting und Brezina mit Spieldauer duschen gehen konnten, beruhigte sich das Spiel und bei den Füchsen durfte jeder einmal seinen Lieblingstrick vorführen. Das Spiel war gelaufen, so dass auch die zwei Gegentore zum Ende hin niemanden mehr störten.
Fazit:
Arroganz gegen ein Oberliga-Team kann ganz schnell ins Auge gehen, aber spätestens mit dem 2.Drittel konnte man endlich Ansätze von Eishockey sehen. Die Massenschlägerei war endlich mal wieder was für´s Auge, sollte aber unter dem Aspekt „Vorbereitung“ nicht überbewertet werden. Die Abwehr der Füchse kann zum Problemfall werden, besonders wenn das Backchecking der Stürmer so mangelhaft bleibt, wie vierzig Minuten praktiziert. Straube heute klar bester Mann auf dem Eis, als Verteidiger eine Bank und für den Spielaufbau eminent wichtig. Chris, schlag dir Nordamerika aus dem Kopf, hier kannst du zum Helden werden. Gegen Hannover muss das Füchse-Team eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, ansonsten holen wir uns am Pferdeturm unsere übliche Niederlage ab…
Statistik:
Tore:
1:0 Reader (Vogl) - 04:29
1:1 Grimm (Weigang) - 17:41
2:1 Brezina (Szabo) - 4-5 UZ - 27:27
3:1 Straube (Bartlick) - 29:06
4:1 Pohling (Hoffmann, Masak) - 33:33
5:1 Chaput (Vogl, Gosdeck) - 4-5 UZ - 45:04
6:1 Drgon (Szabo) - 5-3 ÜZ - 49:28
7:1 Götz - 55:33
7:2 Eichelkraut (Bartell) - 55:45
7:3 Eichelkraut (Müller) - 59:15
Strafen:
Lausitzer Füchse: 16+ 5+20 Spieldauerdisziplinarstrafe (Brezina)
Blue Lions: 18+ 5+20 Spieldauerdisziplinarstrafe (Witting)
Zuschauer: 692