Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
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13.09.2007 | 00:02 Uhr von
Krabat
Es war einmal… Diesmal kein Märchen, sondern eine Sagenstalt unserer sorbischen Mitbürger. Krabat, jeder kennt ihn, die schwarze Mühle dürfte eigentlich jedem ein Begriff sein. Nehmen wir aber nun die Version von Jurij Brězan oder die von Otfried Preußler? Ach sch***egal, wir schreiben eine eigene. Was hat das aber mit Eishockey und speziell mit Weißwasser und Essen zu tun? Eigentlich nichts, aber da lässt sich am besten der Name Müller verarbeiten. ;-)
Also, es war einmal ein junger Bursche, der wollte unbedingt Müller werden. Hieß zwar schon so, aber der kleine Lars -wir nennen ihn für einen besseren Handlungsstrang ab jetzt Krabat- wollte unbedingt aus seiner Heimat raus und was erleben. Mit 19 Jahren schnürte er dann also sein Ränzlein und wanderte in die große Welt hinaus. Große Welt??? Stopp, der ging ja nach Iserlohn… In seiner Heimat muss er jedenfalls mal den Gesang: „Kühe, Schweine, Iserlohn!“ gehört haben und wo´s Kühe und Schweine gibt, muss es auch zwangsläufig Getreide und Müller geben. Also nüscht wie hin. 5 Jahre Iserlohn brachten ihn zwar in die höchste Müller-Klasse, aber sein Lehrmeister fand ihn trotz harter Arbeit nicht mehr so spitze. Dass Greg Poss später mal sogar Vorsitzender im Bundesverband der Müller wurde, tut auch gar nix zur Sache, denn auch Ronny Arendt kam mit ihm nicht klar. Ganz klar, der Poss mag keine Weißwasseraner. ;-)
Naja, jedenfalls ging unser Krabat dann an die Ostsee. In Timmendorf hatte er auch ein schönes Jahr, Brüderchen Jens arbeitete mit ihm zusammen, aber an der Ostsee gibt’s nur Fisch und kein Getreide. Also hieß es wieder Ränzlein schnüren. Und wieder kamen Schweine ins Spiel - Schweinfurt hieß sein nächstes Ziel. Dort kam er auch mit dem schwarzen Müller Jari Pasanen erstmals in Kontakt - ein verhängnisvolles Bündnis. Zwei Jahre diente er unter Pasanen. Wikipedia sagt dazu: „Krabat erlernt das Zauberhandwerk, ohne zu ahnen, dass er sich mit seinem Handschlag dem Meister auf Leben und Tod ausgeliefert hat. Er begreift aber mit der Zeit, in welcher Lage er sich befindet, und versucht, dem Müller und der Mühle zu entkommen. Er muss feststellen, dass dies nicht ohne Hilfe von außen möglich ist, erhält aber unerwartet Beistand, den Kampf mit dem (schwarzen) Müller aufzunehmen.“ Die Hilfe von außen hieß König René, der hatte die entsprechenden Taler, um Krabat wieder in die Heimat zu locken. Von Vorteil war auch, dass in Schweinfurt die Schweine nicht mehr fett wurden und Krabat ja auch was zu beißen brauchte. Ein turbulentes Jahr verlebte Krabat dann in seiner alten Heimat - Lehrmeisterwechsel, ständiger Überlebenskampf und ein paar Dissonanzen mit dem König ließen Krabat aber zweifeln, ob es richtig war, in die Heimat zurückzukommen. Als dies ruchbar wurde, sammelten einige Kunden der Füchse-Mühle, jedenfalls die die Inder nett finden, 91 Gründe, damit Krabat zuhause bleibt. Aber nix da, der schwarze Müller hatte zu viel Macht über Krabat. Der erlag dem Lockruf und versucht nun für ein gutes Essen, Stroh zu Gold zu spinnen. Upps, falsches Märchen… ;-)
Zwecks „Happy End“ wird’s heute schwierig, aber Wikipedia lässt uns allen Hoffnung, denn: „Das Mädchen (das sind jetzt wir - der liebe Märchenonkel), das ihn liebt, muss ihn beim Meister freibitten. Die anschließende Probe entscheidet darüber, wer sterben muss: Der Meister oder die Liebenden. Gewinnen die Liebenden, sind auch alle anderen Gesellen vom Fluch der Schwarzen Mühle befreit. Mit dem Ende des Fluchs verlieren sie jedoch ihre magischen Fähigkeiten und sind nur noch gewöhnliche Müllerburschen.“
Also immer schön den Krabat ins Abendgebet aufnehmen, irgendwann sieht er ein, dass man mit bzw in Essen nicht spielen darf… Gute Nacht allerseits!

Die anderen Märchen zum Nachlesen:

Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund

Der schöne Matt - ein Horrormärchen
1265 mal gelesen
 
1 | Mozart | 13.09.2007 @ 00:38
Nicht wundern wegen der Uhrzeit. Das Märchen stand erst in der 23:43 Uhr-News. ;-)
2 | garfield34 | 13.09.2007 @ 09:38
Schön, daß der Lars Müller nicht auch die gleiche märchenhaft-schadenfrohe Schelte bekommen hat, wie die anderen beiden, sondern im Text doch eher mozärtlich behandelt wird. Für mich ist er einer der Sympathieträger aus WSW schlechthin, sportlich und menschlich top und absoluter Musterprofi. Herzlich willkommen in der Heimat und mögichst kein so gutes Auftaktspiel wünsche ich ihm.
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