Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
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13.09.2007 | 17:41 Uhr von
Das Märchen von zweien, die auszogen, das Fürchten zu (ver)lernen
Heute eigentlich kein Märchen, sondern eine völlig an den Haaren herbeigezogene Geschichte. Oder etwa doch nicht??? ;-)
Es war einmal ein kleiner Berliner - nein, kein Pfannkuchen -, der zog in die weite Welt hinaus und fürchtete sich vor gar nix. Aber dann kam der 19.03.2004… Was heute eher wie ein erstes Arbeitstreffen jetziger und ehemaliger Füchse aussah (Popeye, Maso, Hoffi, Wikki, Nikki & Dole standen auf dem Eis), war der Moment, der Popeyes Leben für immer veränderte. Alles fing gut an und Popeye konnte nach genau 5:57 Minuten in Überzahl das 1:0 gegen das Team aus Dresden erzielen. Knapp 53 Minuten später wollte er am liebsten gar nicht mehr morgens aufgestanden sein… Alleine lief er aufs leere Tor zu. Erst verarschte er mit einer eleganten Körpertäuschung den rechten Pfosten, danach den linken. Dumm nur, dass er darüber vergaß, den Puck ins Tor zu befördern. ;-) (Wer es noch nie gesehen hat >>>KLICK<<<)

Seit diesem Tag hat man Popeye öfters gesehen, wie er leise vor sich hinmurmelte: „Ich fürchte mich vor leeren Toren. Ich fürchte mich vor Eislöwen. Eislöwen - was sind das eigentlich für komische Tiere???“ So ging das dann ein Jahr lang und niemand konnte ihm helfen - aber Rettung nahte. Ein Jüngling aus Köln war auf Wanderschaft durch das ganze Land, um endlich das Bier zu finden, was ihm wirklich schmeckt. Dass er in Köln keins finden würde ist uns allen eh schon klar. Dass er dann aber Oberhausen, Bad Nauheim, Iserlohn und Krefeld ansteuerte, konnte schon damals kein normaler Biertrinker nachvollziehen. Jedenfalls bedrückte den kleinen Carsten dieses Problem immer mehr und er fand nirgendwo Hilfe - jedenfalls bis zum Sommer 2005.

Da verschlug es ihn nach Essen und er traf Popeye. Als man so bei einem gemütlichen Kabinenfest und einem ungenießbaren Bier saß, schütteten sich beide ihr Herz aus. Sie beschlossen nach eins, zwei, drei, vier oder auch mehr Bierchen, sich gegenseitig zu helfen. Als erstes sollte dem Carsten geholfen werden. Carsten hatte den Spitznamen „Gose“ sein ganzes Leben mit sich rumgetragen und hatte keinen Plan warum. Dass dies der Schlüssel zur Lösung des Rätsels war, wusste nur Popeye. Er schaute nachdenklich zu Carsten und meinte: „Menno Keule, hättste mal een Ossi jefragt, der hätt dich helfen können. Mach ick dat nun. Gose?! Mensch, dat is ein oberjäriges Bier aus Leipsch, wat ni nachn deutschen Rinheitsjebot jebraut wird. Dat jibts hier aber leider ni. Aber in Essen-Borbeck jibts die Damfbierbrauerei. Dat Bier soll jenauso schmecken, meen Kleener. Woll mers probieren gehen, wa?“ Carsten war hellauf begeistert und willigte ein. Das Bier war zwar nicht das schlechteste, aber auch nicht die Erlösung für Carsten. Aus Frust kippte er sich einen Rama hinter und beschloss, dem Bier zu entsagen bis ihm Popeye die endgültige Erlösung verschaffen würde.

Und nun wurde Popeyes Problem in Angriff genommen. Da aber keinerlei Fortschritte sichtbar wurden, beschlossen die beiden Helden der Geschichte, dass Popeye am besten Trainer werden solle. „Gose“ meinte zum Abschied: „Popeye, dein Problem ist nicht das leere Tor, es scheint eher die genetisch bedingte Abneigung der Berliner gegen Dresdner zu sein. Pack den Teufel bei den Hörnern und steig mit Ratingen auf. Dann schlägst du die Doppel-Doofen…“ Wie uns die jüngste Geschichte aber lehrte, sollte Popeye eher schon die Chance haben, sein Trauma zu bekämpfen. Und aus lauter Dankbarkeit, dass er nun endlich erlöst war, verschaffte Popeye dem „Gose“ einen Biertester, ähm Spielerposten bei den Füchsen. Dies ging sogar soweit, dass man ein Turnier in Leipzig spielte, nur damit „Gose“ endlich seinen Spitznamen trinken durfte…
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann trinken sie auch morgen nach dem Sieg ein „Freiberger“ zusammen. Prost Jungs und gute Nacht allerseits!

Die anderen Märchen zum Nachlesen:

Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund

Der schöne Matt - ein Horrormärchen

Krabat
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