Füchse-Stürmer muss sich bis Montag entscheiden
Eigentlich war nur noch der Zeitpunkt offen, wann genau Chris Straube die Lausitzer Füchse verlässt. Der 33-jährige Stürmer will im Herbst seiner Karriere unbedingt noch einmal nach Kanada wechseln. Doch plötzlich scheint eine überraschende Wende möglich, denn Straube hat seine Pläne geändert. Bleibt er jetzt doch in Weißwasser? Die Füchse-Führung will endlich Klarheit und hat ihm bis Anfang der Woche ein Ultimatum gestellt.
Ursprünglich wollte der Deutsch- Kanadier schon jetzt in Übersee sein, um sich in einem Trainingscamp für einen Club der 2. Profi-Liga, notfalls auch der 3. Liga anzubieten. Doch entsprechende Angebote blieben offenbar aus. «Vielleicht bleibe ich doch länger in Deutschland» , sagte Straube gestern der RUNDSCHAU. Sein neuer Plan: Er will auf die Teilnahme an einem Camp verzichten und stattdessen warten, bis aufgrund von Verletzungen ein Platz bei einem Team frei wird.
Allerdings räumt der Stürmer auch ein: «Es wäre schön, wenn ich endlich Klarheit hätte. Das Hin und Her nervt gewaltig.» Die Füchse-Führung sieht das scheinbar ganz genauso. Sie fordert bis Montag eine definitive Entscheidung, wie sich Straube seine Zukunft vorstellt. «Er muss jetzt Flagge zeigen. Wir brauchen eine klare Aussage, ob wir mit ihm planen können» , betont Manager Ralf Hantschke.
Wobei nach wie vor offen ist, ob die Füchse die Gehaltsforderungen des Routiniers erfüllen können und auch wollen. Für Straube spricht, dass er in der vergangenen Saison großen Anteil am Play-down- Triumph gegen Dresden hatte. Er ist voll ins Team integriert und hat zuletzt als Offensivspieler seine Flexibilität nachgewiesen, indem er auch in der Abwehr eine passable Figur machte. Gegen Straube spricht allerdings, dass er in erster Linie Außenstürmer ist, diese Position aber schon jetzt ganz gut besetzt ist. Gesucht wird dagegen noch ein spielstarker Center.
Straube selbst will sich alle Optionen offen halten. Priorität hat für ihn weiterhin ein Engagement in Übersee, aber auch einen Wechsel innerhalb Deutschlands schließt er inzwischen nicht mehr aus, falls es mit den Füchsen keine Einigung geben sollte. «Ich fühle mich zwar sehr wohl in Weißwasser. Aber letztlich bin ich Profi und muss Geld verdienen» , betont er. (Frank Noack)
Spielen wir hier neuerdings Poker oder was??? Ja Geld verdienen wollen wir alle, aber wir kriegen noch nicht mal annährend so viel wie du Chris... Egal welche Branche...
Find ich nicht schön...
2 | SvenSchimanski | 20.09.2007 @ 10:45
du weisst aber schon das man nicht bis 60 eishockey spielt und somit damit geld verdient?
3 | martenn | 20.09.2007 @ 10:52
oje oje, da hat sie mister straube wahrscheinlich bissl verplant... wenn er bezahlbar ist, dann haltet ihn ansonsten good bye mister straube... blöd bloss, wenn er bei einm zweitligisten bei uns auflaufen würde und gegen uns die wichtige punkte macht
4 | Fuchs-Blau | 20.09.2007 @ 10:55
zu2@ mit 60 bzw. über bin ich aber auch nicht mehr im 1.Arbeitsmarkt.
5 | Fuchs-Blau | 20.09.2007 @ 10:58
Aber für diese sachen haben wir ja mitlererweile auch profis
und ich hoffe doch das wir nicht auch wiedermal verarscht werden!!!!!!!!!!!!!!
6 | fanmutti | 20.09.2007 @ 14:56
also dieses hin und her nervt langsam.selbst wenn wir ihn halten können, ist die wahrscheinlichkeit, dass er in der saison (unter dubiosen umständen á la hub***) wechselt, meiner meinung nach ziemlich hoch.was hat der kerl denn für gehaltsvorstellungen, dass da so lange rumdiskutiert werden muss?!
7 | Matzl | 20.09.2007 @ 15:24
Wenn sich irgendwie die Chance ergibt, dass er bleibt, sollte er unbedingt gehalten werden!! Er ist Deutscher und von seinem Kalieber gibt es sehr sehr wenige in der Liga. Auch wenn er ein paar Euro mehr kostet, bei ihm wissen wir was wir haben!
8 | Fuchs | 20.09.2007 @ 15:35
ich würde ihn auch gerne weiter bei uns sehen. am besten in der verteidigung!
9 | Nino.csas | 20.09.2007 @ 17:42
ich hoffe auch, dass er uns treu bleibt!!!
10 | Kiesi71 | 20.09.2007 @ 17:51
ich würde ihn auch gerne bei uns sehen, aber nicht um jeden preis. eine solide finanzielle planung die für den verein machbar ist, zählt mehr
11 | ESWgirl | 20.09.2007 @ 18:50
jo...^^
12 | stesi | 20.09.2007 @ 19:02
wäre echt schön wenn er bleibt,man hat ja gemerkt wie wichtig er für das team is.
13 | Lindsay | 21.09.2007 @ 09:33
o.k., daran sieht man das ich Recht habe mein lieber Esw...
Mitteilungen löschen kann ich auch...
14 | Mozart | 21.09.2007 @ 09:39
Liebste Lindsay, Gehaltsdiskussionen mit Bekanntgabe irgendwelcher Zahlen, egal ob wahr oder unwahr, haben hier nix verloren. Allein deshalb wurde dein Beitrag gelöscht.
15 | Mr.Gott | 21.09.2007 @ 12:29
Den will doch kein anderer Verein sonst wäre er schon lange weg.So ein Hin u Her geht einen voll auf den Sack.Hoffe er ist bald weg.
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Eigentlich war nur noch der Zeitpunkt offen, wann genau Chris Straube die Lausitzer Füchse verlässt. Der 33-jährige Stürmer will im Herbst seiner Karriere unbedingt noch einmal nach Kanada wechseln. Doch plötzlich scheint eine überraschende Wende möglich, denn Straube hat seine Pläne geändert. Bleibt er jetzt doch in Weißwasser? Die Füchse-Führung will endlich Klarheit und hat ihm bis Anfang der Woche ein Ultimatum gestellt.
Ursprünglich wollte der Deutsch- Kanadier schon jetzt in Übersee sein, um sich in einem Trainingscamp für einen Club der 2. Profi-Liga, notfalls auch der 3. Liga anzubieten. Doch entsprechende Angebote blieben offenbar aus. «Vielleicht bleibe ich doch länger in Deutschland» , sagte Straube gestern der RUNDSCHAU. Sein neuer Plan: Er will auf die Teilnahme an einem Camp verzichten und stattdessen warten, bis aufgrund von Verletzungen ein Platz bei einem Team frei wird.
Allerdings räumt der Stürmer auch ein: «Es wäre schön, wenn ich endlich Klarheit hätte. Das Hin und Her nervt gewaltig.» Die Füchse-Führung sieht das scheinbar ganz genauso. Sie fordert bis Montag eine definitive Entscheidung, wie sich Straube seine Zukunft vorstellt. «Er muss jetzt Flagge zeigen. Wir brauchen eine klare Aussage, ob wir mit ihm planen können» , betont Manager Ralf Hantschke.
Wobei nach wie vor offen ist, ob die Füchse die Gehaltsforderungen des Routiniers erfüllen können und auch wollen. Für Straube spricht, dass er in der vergangenen Saison großen Anteil am Play-down- Triumph gegen Dresden hatte. Er ist voll ins Team integriert und hat zuletzt als Offensivspieler seine Flexibilität nachgewiesen, indem er auch in der Abwehr eine passable Figur machte. Gegen Straube spricht allerdings, dass er in erster Linie Außenstürmer ist, diese Position aber schon jetzt ganz gut besetzt ist. Gesucht wird dagegen noch ein spielstarker Center.
Straube selbst will sich alle Optionen offen halten. Priorität hat für ihn weiterhin ein Engagement in Übersee, aber auch einen Wechsel innerhalb Deutschlands schließt er inzwischen nicht mehr aus, falls es mit den Füchsen keine Einigung geben sollte. «Ich fühle mich zwar sehr wohl in Weißwasser. Aber letztlich bin ich Profi und muss Geld verdienen» , betont er. (Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 20.09.2007