SCR Trainer Bleicher hofft vor dem Heimspiel gegen Weißwasser auf ein Ende der Ladehemmung im Sturm
Dieses Premieren-Wochenende hängt einfach noch nach. Nicht jedoch, weil im Lager des SC Riessersee weiterhin den vergebenen Chancen nachgetrauert wird. Nein. Das Negative der beiden ersten Zweitliga-Partien picken Marcus Bleicher und Ralph Bader nicht heraus. Vielmehr verweisen sie auf die positiven Seiten, die trotz der beiden knappen und bitteren Niederlagen erkennbar waren. Der Trainer kann nur sein Fazit vom Sonntag wiederholen. „Es hat alles gepasst, nur haben wir die Dinger nicht reingemacht." Bleicher führte sich die DVDs von den Spielen noch einmal zu Gemüte und geriet ins Schwärmen. „Das war unglaublich. Wir sind gelaufen, haben Druck gemacht, in den Ecken brutalst gearbeitet." Nur eben wurden die Riesserseer füt diesen enormen Aufwand nicht belohnt.
Doch der Coach gelobt Besserung. Und er fordert sie von seinen Spielern auch ein. „Die drei Punkte gegen Weißwasser sind Pflicht. Das hab' ich der Mannschaft schon gesagt und werde es noch einmal tun." Fakt ist: Tore müssen her. Da wäre es ideal, wenn es ein Mittel geben würde, das aus den engagierten SCR-Angreifern auch Knipser machen könnte. Damit wird bis heute Abend niemand dienen können. Bleicher hat aber auch so eine Lösung für das Problem parat. „Wir müssen einfach noch konzentrierter sein, noch bissiger und ehrgeiziger vor dem Tor."
Umstellungen in der Mannschaft hat der punktemäßig etwas verhagelte Auftakt nicht zur Folge. Lediglich Thomas Oppenheimer wurde von Frankfurt kurzfristig nach Hamburg abkommandiert. Er steht dem SCR am Sonntag in Bietigheim zur Verfügung. So wird sich im Sturm gegenüber dem ersten Heimauftritt gegen Crimmitschau heute Abend nichts ändern. Anders in der Abwehr. Förderlizenz-Mann Josef Frank wird zusammen mit Andreas Paderhuber verteidigen. „Wir sind sehr gut hinten gestanden, aber mit ihm werden wir vielleicht sogar noch ein wenig stärker." Doch auch Sebastian Eickmann darf - je nach Spielverlauf - auf einige Einsätze hoffen.
Einen Wunsch hat Bleicher übrigens für die Partie gegen Weißwasser. „Eine Führung. Psychologisch wäre das schon wichtig für uns." Vielleicht würde sich das Thema Ladehemmung dann gleich von selbst erledigen. Die Lausitzer Füchse allerdings als dankbaren Gegner einzustufen, davon rät er dringend ab. „Die haben gezeigt, dass sie auch gegen bessere Teams wie Essen und Kassel mithalten können." -Nur eben blühte den Weißwasseranern das gleiche Schicksal wie dem SCR. Am Ende gingen sie leer aus.
Informationen hat Bleicher ausgiebigst eingeholt. Unter anderem bei Toni Raubal von den Essener Moskitos. Die standen zum Auftakt nämlich beiden SCR-Kontrahenten von diesem Wochenende gegenüber. Eine Stunde dauerte das Telefonat. Dabei dürfte einiges rübergekommen sein. Eines weiß der Coach in jedem Fall: „Sie sind sehr ausgeglichen besetzt und haben erfahrene deutsche Spieler."
An der Vorgabe ändert das jedoch nichts. Bader und Bleicher sind sich einig: Ein Sieg muss her. (C.Fellner)
Quelle: Garmisch-Partenkirchener Tagblatt vom 21.09.2007 - gefunden auf www.scr.de
1 | cat | 22.09.2007 @ 11:43
Da war wieder mal der Wunsch Vater des Gedanken, aber das leidige Thema mit der Chancenverwertung kenne wir irgendwo her. mfG cat
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Dieses Premieren-Wochenende hängt einfach noch nach. Nicht jedoch, weil im Lager des SC Riessersee weiterhin den vergebenen Chancen nachgetrauert wird. Nein. Das Negative der beiden ersten Zweitliga-Partien picken Marcus Bleicher und Ralph Bader nicht heraus. Vielmehr verweisen sie auf die positiven Seiten, die trotz der beiden knappen und bitteren Niederlagen erkennbar waren. Der Trainer kann nur sein Fazit vom Sonntag wiederholen. „Es hat alles gepasst, nur haben wir die Dinger nicht reingemacht." Bleicher führte sich die DVDs von den Spielen noch einmal zu Gemüte und geriet ins Schwärmen. „Das war unglaublich. Wir sind gelaufen, haben Druck gemacht, in den Ecken brutalst gearbeitet." Nur eben wurden die Riesserseer füt diesen enormen Aufwand nicht belohnt.
Doch der Coach gelobt Besserung. Und er fordert sie von seinen Spielern auch ein. „Die drei Punkte gegen Weißwasser sind Pflicht. Das hab' ich der Mannschaft schon gesagt und werde es noch einmal tun." Fakt ist: Tore müssen her. Da wäre es ideal, wenn es ein Mittel geben würde, das aus den engagierten SCR-Angreifern auch Knipser machen könnte. Damit wird bis heute Abend niemand dienen können. Bleicher hat aber auch so eine Lösung für das Problem parat. „Wir müssen einfach noch konzentrierter sein, noch bissiger und ehrgeiziger vor dem Tor."
Umstellungen in der Mannschaft hat der punktemäßig etwas verhagelte Auftakt nicht zur Folge. Lediglich Thomas Oppenheimer wurde von Frankfurt kurzfristig nach Hamburg abkommandiert. Er steht dem SCR am Sonntag in Bietigheim zur Verfügung. So wird sich im Sturm gegenüber dem ersten Heimauftritt gegen Crimmitschau heute Abend nichts ändern. Anders in der Abwehr. Förderlizenz-Mann Josef Frank wird zusammen mit Andreas Paderhuber verteidigen. „Wir sind sehr gut hinten gestanden, aber mit ihm werden wir vielleicht sogar noch ein wenig stärker." Doch auch Sebastian Eickmann darf - je nach Spielverlauf - auf einige Einsätze hoffen.
Einen Wunsch hat Bleicher übrigens für die Partie gegen Weißwasser. „Eine Führung. Psychologisch wäre das schon wichtig für uns." Vielleicht würde sich das Thema Ladehemmung dann gleich von selbst erledigen. Die Lausitzer Füchse allerdings als dankbaren Gegner einzustufen, davon rät er dringend ab. „Die haben gezeigt, dass sie auch gegen bessere Teams wie Essen und Kassel mithalten können." -Nur eben blühte den Weißwasseranern das gleiche Schicksal wie dem SCR. Am Ende gingen sie leer aus.
Informationen hat Bleicher ausgiebigst eingeholt. Unter anderem bei Toni Raubal von den Essener Moskitos. Die standen zum Auftakt nämlich beiden SCR-Kontrahenten von diesem Wochenende gegenüber. Eine Stunde dauerte das Telefonat. Dabei dürfte einiges rübergekommen sein. Eines weiß der Coach in jedem Fall: „Sie sind sehr ausgeglichen besetzt und haben erfahrene deutsche Spieler."
An der Vorgabe ändert das jedoch nichts. Bader und Bleicher sind sich einig: Ein Sieg muss her. (C.Fellner)
Quelle: Garmisch-Partenkirchener Tagblatt vom 21.09.2007 - gefunden auf www.scr.de