Weißwasser verliert gegen Tabellenführer knapp mit 1:2
Die Lausitzer Füchse haben trotz guter Leistung einen Überraschungserfolg gegen den Tabellenführer Lands hut Cannibals verpasst. Am vierten Spieltag der 2. Eishockey-Bundesliga verloren sie gestern Abend in Weißwasser knapp mit 1:2. Trainer Thomas Popiesch zog dennoch ein positives Wochenend-Fazit.
Kein Durchkommen: Füchse-Stürmer Alan Reader (Mitte) scheitert auch in dieser Szene am überragenden Landshuter Torhüter Martin Cinibulk. Weißwasser unterlag dem Tabellenführer trotz guter Leistung mit 1:2. Foto: Aswendt
Denn am Freitag hatten die Füchse mit dem 3:1 beim SC Riessersee ihren ersten Saisonsieg gefeiert. «Die Mannschaft hat deutliche Fortschritte in ihrer Entwicklung bewiesen. Auf diesen Leistungen können wir aufbauen, obwohl wir noch viel Arbeit vor uns haben» , bilanzierte Popiesch.
Auch gegen Landshut waren die Füchse nah dran an einem Erfolg. Denn die Gäste gingen zwar verdient mit 2:0 in Führung, weil sie in der Anfangsphase das bessere Team waren. Die Gastgeber bewiesen jedoch eine tolle Moral und ließen sich von dem Rückstand nicht schocken. Nach dem Anschlusstreffer durch Verteidiger Martin Masak in der 36. Minute drängten sie vor 1508 Zuschauern auf den Ausgleich.
Vor allem im Schlussabschnitt erlebten die Fans im Fuchsbau ein Spiel auf ein Tor: das der Gäste aus Landshut. Weißwasser scheiterte jedoch immer wieder am überragenden Cannibals-Torhüter Martin Cinibulk, der mit großartigen Paraden das zweite Füchse-Tor verhinderte. «Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles versucht und sich ein Übergewicht an Torchancen herausgespielt. Leider haben wir nur eine Chance verwertet» , sagte Popiesch. Auch in der Rückwärts bewegung, also beim Umschalten von Angriff auf Abwehr, habe das Team Fortschritte gemacht.
Sein Landshuter Kollege Andreas Brockmann atmete nach der Schlusssirene erleichtert auf. «Meine Mannschaft war im letzten Drittel ziemlich kaputt und musste dem hohen Tempo Tribut zollen. Wir sind natürlich sehr froh über den Sieg» , freute sich Brockmann.
Einen guten Einstand feierte der neue Füchse-Keeper Boris Ackers, der mit einer Förderlizenz der Frankfurt Lions für Weißwasser spielt. Am Freitag gegen Riessersee war er der überragende Mann auf dem Eis. Gestern war Ackers machtlos gegen die beiden Landshuter Gegentreffer. Popiesch: «Wir sind zufrieden mit ihm. Unsere Nummer eins bleibt jedoch Nolan McDonald.» (Frank Noack und Alfred Vogel)
Popiesch: «Wir sind zufrieden mit ihm. Unsere Nummer eins bleibt jedoch Nolan McDonald.»
Zufrieden? Gegentorschnitt Ackers 1,5 in 2 Spielen, McDonald 5,5 in 2 Spielen. Müßte ja bedeuten, dass Herr Popiesch bisher mehr als unzufrieden war mit unserer Nr. 1. Ich hab die Spiele bisher nicht gesehen, aber vielleicht kann einer, der sie gesehen hat, mal über die Leistungen unserer Goalies Auskunft geben. Und das bitte ganz sachlich. Danke.
2 | martenn | 24.09.2007 @ 13:46
also nolan hat schon ein paar eier geleitet, aber den vergleich mit dem gegentorschnitt finde ich nicht so anegbracht,, da jedes spiel anders ist... ich muss aber auch ganz ehrlich zu geben, das mir ackers sehr sehr gut gefallen hat und ich bei ihm ein besseres gefühl hatte als bei nolan
3 | Ruhmi | 24.09.2007 @ 15:44
Gegentore zu Vergleichen macht wenig Sinn, da Essen und Kassel durch ihre offensive Spielweise auch öfter aufs Tor schießen. Die einzig relevante Größe wäre die Fangquote. Dazu müsste aber mal einer alle Torschüsse zählen.
4 | Schinzi | 24.09.2007 @ 15:47
Also ich habe Boris in Garmisch gesehen und muß schon sagen, daß er einige sogenannte "100-1000%" rausgeholt hat. Und das war kein Zufall, er steht wie eine 1!!!
5 | Schinzi | 24.09.2007 @ 15:49
Ackers in Garmisch: 45 davon 44 gehalten. Mozart hat das auch irgendwo stehen.
6 | Fuchstino | 24.09.2007 @ 16:09
Ackers ist sehr gut doch an Nolan kommst er auf langer sicht nicht heran ohne ihn würden wir überhaupt nicht mehr in der 2liga spielen
7 | fanta | 24.09.2007 @ 16:24
FUCHSTINO
das nolan in den play downs die form seines lebens hatte wissen wir alle, nur es geht um die jetzige spielzeit und da war nolan bisher einfach nur schlecht für ein ausländer.
8 | Ruhmi | 24.09.2007 @ 16:25
@6: Wie kommste denn zu der Vermutung? Ich würd mich da nach jeweils zwei Spielen nicht so festlegen.
@Schinzi: Danke, jetzt bräuchte man zum Vergleich mal die Zahlen von Nolan
9 | Schieri | 24.09.2007 @ 17:19
...findes es eigentlich komisch und unpassend, zum jetzigen zeitpunkt eine tw-diskussion zu führen. speziell die tw-leistungen in den beiden heimspielen kann man gar nicht vergleichen. gegen essen war hinten teilweise "tag des offenen scheunentores" mit etlichen breaks und da hat der goalie logischerweise viel mehr zu tun und wird nunmal nicht nur glänzen. gestern stand das team ingesamt hinten besser und der gegner hatte eine andere spielweise. also finde ich beide goalies bis jetzt gut!!!
10 | Aigars44 | 24.09.2007 @ 17:43
poiesch meinte doch mal, auf lange sicht sieht er nur deutsche goalies in der 2.liga! denke auch das wir nächstes jahr keine ausländerlizens einem torhüter geben werden bzw sollten! ackers/elwing/wendler wäre ein gutes trio
11 | Fuchstino | 24.09.2007 @ 18:05
Und man sollte auch nicht vergessen das Nolan einen deutschen pass hatt zählt also nicht als ausländer und 2 spiele sind kein maßstab darüber zu diskutieren
12 | Mozart | 24.09.2007 @ 18:07
@11 Ach so, Nolan hat einen deutschen Pass??? Seit wann denn das? Klär mich mal auf, wir suchen immer fähige Mitarbeiter auf der HP, die blitzeschnelle an Insiderinfos kommen... ;-)
13 | Arni | 24.09.2007 @ 18:36
Ja das wäre mir auch neu das Nolan Deutscher ist. Haben wir wohl was verpasst....;)
14 | fanta | 24.09.2007 @ 19:15
FUCHSTINO
solche typen wie dich kann ich leiden irgendwelche sinnlosen behauptungen über ackers und nolan aufstellen und dann noch rotz frech sagen nolan ist deutscher irre.
auch wenn man spieler bevorzugt sollte man schon realistisch sein.
15 | Schinzi | 24.09.2007 @ 19:33
@9:...wenn Du das zweite drittel in Garmisch gesehen hättest, dann wüßtest jetzt auch was ein "offenes Scheunentor" ist. Und da lag es nun mal an Ackers, das wir im Spiel geblieben sind. in diesem Drittel hätten wir leicht 3 oder 4 Dinger kriegen können. Ich weis nicht on Nolan die alle gehabt hätte. Aber Schluß damit jetzt!
16 | thingslikehockey | 24.09.2007 @ 19:49
Sollte wirklich Schluss sein... Aber: schon mal jemand an die Form gedacht?
17 | sachse | 24.09.2007 @ 21:04
nach zwei spieltagen für jeden torwart sollte man noch nicht in solch sinnlose diskussion verfallen. sicherlich ging der start nach punkten etwas daneben. wir konnten aber sehen, daß wir gegen gegner mit einen weitaus höherem etat gut mithalten und in der entscheidenden phase vielleicht auch punkten können. gut ist es auf zwei torleute bauen zu können ohne richtig angst haben zu müssen, daß einer ausfällt. ich hoffe jedenfalls dieses wochenende auf den ersten sechser egal mit welchem torwart.
18 | keeper | 25.09.2007 @ 08:48
Hey Leute ganz ruhig. Mir ging es nicht darum, Nolan zu demontieren oder in Frage zu stellen. Ich weiß, was wir an ihm hatten bzw. noch haben werden. Mir ging es eher um die Aussage des Coaches, der meiner Ansicht nach die Leistungen Ackers mit einem "gut" nicht ausreichend gewürdigt hat. Ich habe doch vor Saisonbeginn schon gesagt, dass wir mit Nolan und Boris eines der besten Goaliepaares der Liga haben. Dabei bleibe ich auch. Und mit Wendler auch noch einen vielversprechenden Jungen.
19 | Polly | 25.09.2007 @ 11:08
Ackers ist gut, und Nolan auch. Jeder weiß wie der andere ist und kann sich quasi in jedem spiel beweisen. Denn wenn man druck bekommt in den bezug auf Stammplatz, dann wird man sein bestes geben. und wenn beide kämpfen kann es nur für uns positiv sein.
Es haben beide ihre stärken und schwächen.
20 | HeavensDJ | 25.09.2007 @ 15:39
schwäche bei nolan ist immernoch, das wenn ein angriff auf ihn gefahren wird und die verteidiger soweit dicht machen, das er immernoch gute sicht hat und die gegner nur AUF ihn schiessen können.. dummerweise ist er oft schon unten bevor geschossen wird.. = Gegentor.. meine Sicht!
21 | Christian | 25.09.2007 @ 18:14
so eine sinnlose Diskussion... statt sich zu freuen, daß sich am WE rausgestellt hat, daß es eine gute Alternative zu Nolan gibt
das Nolan zu schnell unten ist, ist mit Sicherheit falsch, wenn ein Krikipunkt gegeben ist, dann sind es die Schüße durch die Schoner (möglicherweise, weil er lange stehen bleibt)
22 | Christian | 25.09.2007 @ 18:15
natürlich Kritikpunkt:)
23 | ESWgirl | 25.09.2007 @ 19:39
ich finde nolan is ima noch meine numer eins weil der boris is vllt. nur die 2-3spiele sogut un lässt dann vllt nach un der nolan hat uns übahaußt in der 2ten liga gehalten!!!
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Die Lausitzer Füchse haben trotz guter Leistung einen Überraschungserfolg gegen den Tabellenführer Lands hut Cannibals verpasst. Am vierten Spieltag der 2. Eishockey-Bundesliga verloren sie gestern Abend in Weißwasser knapp mit 1:2. Trainer Thomas Popiesch zog dennoch ein positives Wochenend-Fazit.
Auch gegen Landshut waren die Füchse nah dran an einem Erfolg. Denn die Gäste gingen zwar verdient mit 2:0 in Führung, weil sie in der Anfangsphase das bessere Team waren. Die Gastgeber bewiesen jedoch eine tolle Moral und ließen sich von dem Rückstand nicht schocken. Nach dem Anschlusstreffer durch Verteidiger Martin Masak in der 36. Minute drängten sie vor 1508 Zuschauern auf den Ausgleich.
Vor allem im Schlussabschnitt erlebten die Fans im Fuchsbau ein Spiel auf ein Tor: das der Gäste aus Landshut. Weißwasser scheiterte jedoch immer wieder am überragenden Cannibals-Torhüter Martin Cinibulk, der mit großartigen Paraden das zweite Füchse-Tor verhinderte. «Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles versucht und sich ein Übergewicht an Torchancen herausgespielt. Leider haben wir nur eine Chance verwertet» , sagte Popiesch. Auch in der Rückwärts bewegung, also beim Umschalten von Angriff auf Abwehr, habe das Team Fortschritte gemacht.
Sein Landshuter Kollege Andreas Brockmann atmete nach der Schlusssirene erleichtert auf. «Meine Mannschaft war im letzten Drittel ziemlich kaputt und musste dem hohen Tempo Tribut zollen. Wir sind natürlich sehr froh über den Sieg» , freute sich Brockmann.
Einen guten Einstand feierte der neue Füchse-Keeper Boris Ackers, der mit einer Förderlizenz der Frankfurt Lions für Weißwasser spielt. Am Freitag gegen Riessersee war er der überragende Mann auf dem Eis. Gestern war Ackers machtlos gegen die beiden Landshuter Gegentreffer. Popiesch: «Wir sind zufrieden mit ihm. Unsere Nummer eins bleibt jedoch Nolan McDonald.» (Frank Noack und Alfred Vogel)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 24.09.2007