Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
REV braucht Aufbauhilfe West
02.10.2007 | 09:09 Uhr von
Kapitän Craig Streu gibt heute Abend im Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse sein Comeback
"Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt", mussten sie früher in Weißwasser immer singen. Doch das ist lange her, DDR-Vergangenheit. Heute sollen die Eishockey-Spieler aus der Lausitz Aufbauhilfe West leisten und brav die Punkte bei den Fischtown Pinguins abgeben.

"Alte Not gilt es zu zwingen, und wir zwingen sie vereint, denn es muss uns doch gelingen, dass die Sonne schön wie nie, über Deutschland scheint", heißt es weiter in der Hymne der ehemaligen DDR. Die will heute keiner mehr singen, aber vielleicht sollte Pinguins-Trainer Igor Pavlov seinen Jungs diese Worte an die Kabinentür schreiben. Denn sie beschreiben trefflich den Weg aus der Not: Nur, wenn alle an einem Strang ziehen, kann es dem Bremerhavener Eishockey-Zweitligisten gelingen, den Playoff-Platz an der Sonne zurück zu erobern.

Selbstbewusstsein holen sich die Pinguine aus der 2:4-Niederlage am Sonntag in Landshut. "Da waren wir richtig gut", meinte Teammanager Alfred Prey. "Am Ende hat mir die Mannschaft richtig leid getan, denn sie hat alles gegeben."

Das ist alles, was die Fans verlangen können.

Wegen der Personalnot ist die Mannschaft momentan aber einfach nicht in der Lage, das kämpferische Element in Siege umzusetzen. Vor allem im Powerplay war das Leistungsgefälle gegenüber der grandiosen ersten Reihe zu groß.

Doch die Rettung naht. Kapitän Craig Streu wird heute Abend (20 Uhr/Eisstadion) nach überstandener Gehirnerschütterung sein Comeback geben. Der "Professor" ist der Kopf der Mannschaft. Einer, zu dem sie aufblicken und an dem sie sich aufrichten können. Mit ihm wird das Überzahlspiel ganz sicher neue Impulse bekommen. Selbst, wenn Streu noch nicht die vollen 60 Minuten gehen kann und wohl einige Kunstpausen nehmen wird.

Quelle: Nordsee-Zeitung vom 02.10.2007 - gefunden auf www.crazy-pinguins.de
2157 mal gelesen
 
1 | Erwin | 02.10.2007 @ 09:24
Autsch, an solchen Vergleichen mit den, aus vergangenen Zeiten (na gut war noch ne ganz andere), möglicherweise positiven Sachen, haben zuletzt schon bekanntere Menschen ihre Karriere vernichtet. Schon bissel risk vom Redakteur mit der ehemaligen Hymne des so ungeliebten Mobs aus dem Osten zu spielen und auch noch zu fordern, solch Verse auf die Kabinentür zu schreiben. So und nu zurück zum Thema: hoffe man hat Heilbronn gut überstanden und kann den Trend fortsetzen. Ein Punkt wäre toll.
2 | Fuchs-Blau | 02.10.2007 @ 09:40
Dieser schreiberling hat wohl früher mal in berlin beim NDgearbeitet oder woher kennt er sich so gut aus???????? Wenn ich als manschaft wohin fahre gibt es doch nur EINS 3Punkte zuerkämpfen-sollten es dann nur 2 o.1 sein nagut auch nicht so tragisch angesichts(der letzten saison)der noch vor uns liegenden saison! Bei null würde ich dann vieleicht ein par verse an die tür nageln um die manschaft wieder aufzubauen.
3 | keeper | 02.10.2007 @ 09:45
Mir kommts jedes Mal hoch, wenn die westdeutschen Journalisten über die DDR-Vergangenheit berichten. Für mich ist das eine klare Provokation. Ich hoffe, dass wir die Fischköppe für diese Art Vorbericht in ihre Einzelteile filetieren, zumal dieser linke Hund Streu auch wieder mit von der Partie ist. Für mich gibts nur 3 Punkte. Boris ist ja wieder mit an Board, d.h. wir sollten hinten einigermaßen gut stehen und vorn mit dem fünftstärksten Angriff der Liga sollte auch einiges möglich sein.
4 | elarenal | 02.10.2007 @ 10:19
Da gibts nur eine Antwort - Auswärtssieg !!!!!!!!!
5 | Paul (ESW) | 02.10.2007 @ 10:45
@3 Übertreibst Du nicht ein bißchen? Wo wird denn in diesem Artikel provoziert? Man kann geteilter Meinung über die Qualität des Artikels sein, aber auch ein "westdeutscher" Journalist sollte erwähnen dürfen, daß die DDR eine eigene Hymne hatte. Damit weiß er wahrscheinlich schon viel mehr, als viele seiner "Landsleute".
6 | Christian | 02.10.2007 @ 10:49
Ziemlich krank der Autor des Artikels. Es gibt Sachen, die sollte man nicht als Aufhänger für einen Artikel verwenden. und wenn dieser Autor auch noch ein bissl weniger Halbwissen hätte, hätte er gewußt, daß der Text zur Hxmne nicht mehr gesungen wurde in der DDR!
7 | Renegade | 02.10.2007 @ 11:32
nehmts gelassen , ist eben der "Beitrag" zum Tag der dt.Einheit, kommt doch auch schon tagelang im TV, wenigstens hatte der Osten eine Vergangenheit, wenn auch nur eine "dunkle", im Westen gab´s da garnichts....arme Wessis ! ;-)
8 | Frank | 02.10.2007 @ 12:03
Da schreibt mal einer (woher wisst ihr eigentlich, dass es ein "Wessi" ist?) einen anderen, witzigen Vorbericht, und manche machen hier ein Politikum daraus. Find ich einfach nur lächerlich. Provokante oder "risky" Aussagen kann ich auch beim x-ten Mal Lesen nicht finden.
9 | keeper | 02.10.2007 @ 13:19
@8 Genau der Bericht wurde wahrscheinlich von der LR verfasst und dann der Nordsee-Zeitung zur Verfügung gestellt. Wo und in welcher Zeit lebst du eigentlich? Da wird seit Tagen wieder Propaganda im (west)deutschen Fernsehen gemacht und du kannst nicht mal im Ansatz erkennen, was der Artikel eigentlich sagen soll. Was hat dieser so "witzige" Bezug auf die damalige Zeit im Sport zu suchen. Ich glaub, es ist eher der Frust, dass sie auch dieses Jahr wieder 4x in die Zone fahren müssen.
10 | keeper | 02.10.2007 @ 13:22
Vielleicht sollten wir diesen Artikel mal an die Tür der Gästekabine in Bremerhaven hängen, dann dürfte es keine Motivationsprobleme geben. Wir werden immer noch als die dummen Ossis dargestellt und das stinkt mir. Und wenn man sportlich derzeit nix zu bieten hat, greift man dann in die unterste Schublade.
11 | Frank | 02.10.2007 @ 13:29
@9 Arbeiten im Westen nur Journalisten, die im Westen geboren wurden? Was hat das "westdeutsche" TV mit dem Bericht der NZ zu tun? Welcher Journalist muss 4x im Jahr in die "Zone" fahren? Wie kam es dann eigentlich zu dem engen Verhältnis zwischen Bremerhavener Funktionären und dem 'roten' Dietze? usw. - Fragen Sie Ihren Arzt oder Agitator!
12 | lehm | 02.10.2007 @ 13:35
Na Frank wo leben wir denn? :-) Was für eine Provokation. Auf nach Bremerhaven, mit Zaunslatten und Fackeln bewaffnet alles niederreißen. Ich bin mit tiefem Hass erfüllt....Vielleicht kriegen die Blue Sons den Bus noch zum rollen, da wären wir schneller. Und eventuell erklärt Herr Schlau Schlau wo die Provokation ist..Ich sehs einfach nicht...
13 | keeper | 02.10.2007 @ 13:44
@11 Wenn man keine Zusammenhänge erkennen will oder besser gesagt kann, dann erkennt man auch keine. Das ist wie mit dem Wald und den Bäumen. Aber vielleicht ist es auch Zufall, dass wir morgen den Tag der deutschen Einheit feiern, überall in den Medien seit Tagen über das schreckliche DDR-Regime berichtet wird und dem Verfasser des Artikels gerade jetzt der Text der DDR-Hymne zum Verfassen eines Vorberichtes als Grundlage dient. Wie gesagt, es kann auch Zufall sein. Ich aber glaub nicht dran.
14 | Odin | 02.10.2007 @ 14:16
@keeper, mach dich mal locker, wir "UDO´s" werden doch genauso verarscht, wie die Bayern, Schwaben oder Ostfriesen. Machen die so ein Fass auf? NEIN! Mal ganz davon abgesehen gibt es keinen Grund so auf den (Achtung Wortwitz) "Bananenbaum" zu gehen. Im Gegenteil, so gibst du den Spöttern erst richtig Grund, dich und andere Beschipfte als "Jammerossi" zu betitteln.
15 | keeper | 02.10.2007 @ 14:21
@14 Ja Papa, du hast Recht. ;-)) Freuen wir uns lieber auf heute Abend.
16 | böhser dynamo | 02.10.2007 @ 15:05
find den artikel gut und lustig.
17 | keeper | 02.10.2007 @ 15:54
2 Sätze die mich im Artikel stören. "Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, mussten sie früher in Weißwasser immer singen. Alte Not gilt es zu zwingen, und wir zwingen sie vereint, denn es muss uns doch gelingen, dass die Sonne schön wie nie, über Deutschland scheint, heißt es weiter in der Hymne der ehemaligen DDR. Die will heute keiner mehr singen..." Wie kommt der Verfasser bloß auf so einen Scheiß. Bloss gut dass das "DDR-Vergangenheit ist, die lange her ist."
18 | Wikinger | 02.10.2007 @ 15:54
@14 100%ig zustimmung. Bin jetzt seit 4 Jahren im "Westen" und kann mich nicht erinnern, das ich einmal auf Ablehnung wegen unserer Herkunft gestossen bin. Ganz im Gegenteil . Und wenn wir uns gegenseitig aufziehen wegen unser Herkunft, dann nur weil es ein Jux ist, nicht mehr. Und das nunmal jeder seine eigenheiten hat ist bekannt.Ist nunmal alles Kopfsache, wie man darauf reagiert.Wobei mir die Gedanken von Lehm (@12) auch gefallen ;-). Also dann,auf den nächsten Auswärtssieg&bis Freitag in BB
19 | keeper | 02.10.2007 @ 15:55
Schade bloß, dass der Schreiber nicht erwähnt hat, dass lt. Umfrage mittlerweile über 60 % der Ostdeutschen der Meinung sind, dass es ihnen seit der Wiedervereinigung schlechter geht als vorher.
20 | keeper | 02.10.2007 @ 15:58
Naja Schwamm drüber. Ist ja alles nur Spaß.
21 | sachse | 02.10.2007 @ 16:35
es gibt ja viele in der halle welche "DYNAMO" rufen. das ist ostalgie und macht spaß. hoffentlich erklingen heute massiv diese rufe besonders nach jedem gefallenen tor. ich hoffe auf auswärtssieg für uns ossies :-) oder ex ddr`ler
22 | tanngrismir | 02.10.2007 @ 19:03
Spektakulär!!!! Über 20 Kommentare (manche mehr, manche weniger sinnvoll) zu nem Artikel, der mir nicht viel mehr als ein schmunzeln entlockt ......
23 | Erwin | 03.10.2007 @ 10:36
Uups, naja, das Tolle an der Sache ist, dass es so viele unterschiedliche Auffassungen dazu gibt und am Ende alle gejubelt haben. Könnt mich wie n kleener Junge übers 5:1 freuen, vor allem weil ich n bissel pessimstisch war
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