Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse schweben auf Wolke fünf
04.10.2007 | 09:13 Uhr von
Weißwasser verteidigt mit 5:1 in Bremerhaven den guten Tabellenplatz
Die Lausitzer Füchse schweben derzeit auf Wolke fünf, sprich dem fünften Tabellenplatz in der 2. Eishockey-Bundesliga. Mit dem 5:1 beim REV Bremerhaven gelang ihnen der dritte Auswärtssieg im vierten Spiel. Die Fans bereiteten der Mannschaft und Cheftrainer Thomas Popiesch gestern am frühen Morgen einen ganz besonderen Empfang in Weißwasser.

Als der Füchse-Bus um 6 Uhr an der Eishalle ankam, begrüßten rund 100 Anhänger das Team mit einem Feuerwerk und einer Spontanparty. «So viel Begeisterung habe ich in meiner langen Karriere als Spieler und auch jetzt als Trainer noch nicht erlebt. Das war ein besonderer Moment für uns alle» , zeigte sich Popiesch beeindruckt. Einen ähnlichen Empfang gab es zuletzt vor drei Jahren. Damals eroberten die Füchse dank eines Auswärtssieges in Straubing die Tabellenführung in der 2. Liga. Was sind die Gründe für den aktuellen Höhenflug? Hier die RUNDSCHAU -Analyse.

Geschickte Einkaufspolitik: Trotz eines Etats von nur reichlich einer Million Euro wurde die Mannschaft gezielt verstärkt. Sie trägt inzwischen die Handschrift von Trainer Popiesch. Insbesondere die Investitionen im Sturm rentieren sich schon jetzt. Mit Robert Brezina, Carsten Gosdeck und Peter Szabo führen drei Neuzugänge die teaminterne Scorerliste an.

Starke Auswärtsspiele: Die Füchse sind derzeit das auswärtsstärkste Team der Liga. Zuletzt wurde in Riessersee (3:1), Regensburg (6:4) und am Dienstag in Bremerhaven (5:1) gewonnen. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison gelangen in den 26 Partien insgesamt nur zwei Auswärtssiege. Grundlage ist das höhere Spieltempo. Auch in Bremerhaven wurden mehrere Konter erfolgreich abgeschlossen.

Gute Torhüter-Leistungen: In den Play-downs gegen Dresden in der vergangenen Saison überzeugte Nolan McDonald mit klasse Auftritten. In Förderlizenzler Boris Ackers von den Frankfurt Lions wurde ihm jetzt ein Keeper an die Seite gestellt, der ebenfalls über gehobenes Niveau verfügt. In seinen bisherigen drei Spielen kassierte Ackers nur vier Tore und weist damit eine absolute Topquote auf.
Trotz des gelungenen Saisonstarts sieht Trainer Popiesch keinen Grund für übereilte Euphorie. Das Ziel heißt weiterhin Klassenerhalt, also mindestens Platz zehn nach der Hauptrunde. «Wichtig ist, dass wir jetzt so viele Punkte wie möglich sammeln. Denn mit einem erfolglosen Wochenende kann man in der Tabelle schnell wieder abrutschen» , warnt er. Genau so wichtig wie die Ergebnisse sind ihm die Fortschritte im spielerischen Bereich. «Wir waren in jeder Partie auf Augenhöhe mit dem Kontrahenten. Das ist für mich die eigentliche positive Überraschung. Das sollte der Mannschaft Mut machen» , betont Popiesch.
Für den Füchse-Coach begann die Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben übrigens schon gestern um 6 Uhr nach der Ankunft aus Bremerhaven. Während sich die Profis ins Bett verabschiedeten, ging Popiesch ins Büro und schaute sich Spielaufzeichnungen an. Morgen gastiert Weißwasser in Bietigheim (20 Uhr). Am Sonntag geht es im Fuchsbau gegen München (17 Uhr).

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 04.10.2007
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